Pacing

Fast zwei Jahre sind seit meiner Corona-Erkrankung vergangen. Damals 2020, als eine dreißiger Inzidenz noch Apokalypse bedeutete. Die Impfung gabs noch nicht für mich.

Jetzt schaue ich auf diese fast zwei Jahre zurück. Zwei Jahre, in denen ich Erfahrung mit meinen neuen Grenzen sammeln durfte: LongCovid, PostCovid, CFS.. Viele Namen beschreiben meinen Zustand.

Schnell auftretende Erschöpfung ist dabei noch das offensichtlichste. Was hilft bzw. was jeden Tag angesagt ist: Pacing. Ein stetes „Unter den Möglichkeiten bleiben.“

Klingt einfach, ist aber total schwer. Auch mental. Es ist für mich ein Grat zwischen „Nicht zu viel machen“ und „Sich nicht hängen lassen.“ Und immer darauf vorbereitet sein müssen, dass am Tag dann doch noch ein Energievampir unverhofft um die Ecke kommt.

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