Von den Träumen

dadvelopment | 13.10.2014 | Lesedauer: Eine Minute

Ich träume gerne. Ich träume davon, was sein kann. Ich träume gerne davon, wie eine Homepage, ein Dienst, vielleicht sogar eine Gemeinde aussehen könnte.

Ich träume ab und zu von Südafrika. Ich träume davon, nochmal nach Israel zu reisen und das Land genauer zu besichtigen.

Ich träume davon, wie man gemeinnützige Organisationen unterstützen kann.

Träumen fällt mir manchmal leicht. Träumen ist leicht, wenn die Träume in weiter Ferne liegen.

Wenn es um "erfüllbare" Träume geht, sieht das anders aus. Das habe ich am Wochenende wieder gemerkt. Wir spielen mit dem Gedanken um zu ziehen und auch mit dem Gedanken an eine neue Couch.

Diese Sachen sind mir dann doch so realistisch, dass ich da nicht träumen kann. Da bin ich in der Realität und auch in der Finanzierbarkeit gefangen. Und manchmal setzt mich das unter Druck. Ein Druck, der völlig unnötig ist, weil es ja doch eigentlich nur Träume sind.

Aber warum eigentlich? Liegt das daran, dass Dinge, die ich als Kind wollte oder gar nur ansprach mit dem Hinweis auf die nicht vorhandene Gelddruckmaschine verneint wurden? Bin ich zu realistisch? Oder ist das einfach auch alles in Ordnung und gut, dass ich bei manchen Sachen nicht allzu sehr träume.

Eins ist es auf jeden Fall. Manchmal anstrengend. Wenn ich manche Gedanken von uns nicht als "Traum" erkenne, sondern direkt nach Realisierungsmaßnahmen Ausschau halte.

Ich möchte weiter träumen. Von Südafrika, von finanzierten gemeinnützigen Organisationen und von Häusern, Einrichtungen.