Borkum Beach Side

dadvelopment | 29.03.2012 | Lesedauer: 2 Minuten

Der Tag starte recht früh am Morgen. Um fünf Uhr, um genau zu sein. Aufstehen, Duschen, Kaffee, Frühstück. Wie ein Tag nun mal so startet. Eine Stunde später klingelte dann ein Freund an der Tür, mit dem ich einen kleinen Trip in die Nordsee unternehmen würde.

Der Tour ging nach Borkum. Mit dem gemieteten Sprinter ging es zuerst auf die Autobahn in Richtung Niederlande. Um Fährgeld zu sparen, fuhren wir über Eemshaven und nicht über Emden. Auf der Autobahn konnten wir dann den Sonnenaufgang beobachten. Ein schöner Anblick, nur doof, wenn man direkt rein fährt und die Sonnenbrille im letzten Mietwagen liegt.

Wir kamen zur rechten Zeit in Eemshaven an. Nach einer kurzen Kaffeepause checkten wir für die Fähre ein (die Kosten für den Fährmann eines Sprinters sind horender als ein paar Münzen oO).

Eine kleine Odysee war der Weg zum Domizil, jenem Ort, wo wir die nächsten Stunden verweilen würden. Vor dem Mittagessen spazierten wir noch kurz an den Strand, an dem dann auch das Bild entstand, was ihr hier seht. Zeitweise konnte man nicht unterscheiden, ob wir nun am Strand oder in der Wüste sind. Rings um uns her war nur Sand.

Ein Blick auf die Uhr verriet dann, dass es Zeit zum Essen sei. Also Rückweg antreten. Gestärkt durch Schnitzel und Kartoffelecken konnten wir uns nun ans Werk machen. Es galt einen Gastronomiekombidämpfer vom Keller des Domizils in den Sprinter zu wuchten. Es waren die Minuten, weswegen wir den Weg auf die Insel überhaupt eingeschlagen hatten.

Ein paar Uffzer und "Sch**** ist das Ding schwer" später hatten wir den Dämpfer im Sprinter verstaut. Während er noch fachmännisch vertaut wurde, kamen noch ein paar andere Extras mit an Bord. Danach konnten wir noch ein paar Impressionen von der Insel mitnehmen. Kurz vor fünf mussten wir dann den Rückweg antreten, die Fähre wartete.

Wie wir nachher feststellen durften, wartete sie entweder im anderen Hafen oder doch auf See. Mit einer Verspätung, die man sonst nur von der Bahn kennt, traf die Fähre auf Borkum ein. Das Laden der Kraftfahrzeuge war dann schon ein Schauspiel für sich. Unterbrochen durch umher fahrende Züge und Fußgänger beobachteten wir, wie Fahrzeug um Fahrzeug in der Fähre verschwand. Wir - die wir mit die eines der ersten Fahrzeuge an der Fähre waren - kamen als vorletztes auf das Schiff. Millimetergenau eingestellt, sodass die Klappe der Rampe verfehlte uns nur um ein paar Zentimeter.

Nach der erfolgreichen Rückfahrt nach Bremen und dem Ausladen des Dämpfers ging dann auch ein sehr schöner, langer und erholsamer Tag zu Ende. Es bleibt zu sagen: Borkum - immer eine Reise wert.



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