Die kleinen Dinge

dadvelopment | 21.06.2007 | Lesedauer: 2 Minuten

Ja, ich lebe noch und hab auch mal wieder was zu melden hier. Die Sache, die es heute zu berichten gibt, ist sogar noch ziemlich frisch. So grade mal eine Stunde alt:
Ich war eben noch in der Firma. Auf einmal steht unser Netzwerkadministrator in der Tür und vermeldet, dass er nun geht. Das ist für meine aktuelle Situation ein wenig doof, da er der einzige in der Firma war, der noch einen Schlüssel für die Firma hatte. Die anderen mit Schlüssel waren alle schon gegangen. Kurz zum Verständis. Bei uns wurden vor kurzem die Schlösser ausgetauscht und es hat noch nicht jeder einen neuen Schlüssel. Deshalb müssen sich die Leute absprechen, wer wann geht, damit unsere Alarmanlage noch scharfgeschaltet wird usw.
Dummerweise hatte ich zu dem Zeitpunkt, als unser Admin in der Tür stand, aber noch eine Installation einer Software am laufen und es sah so aus, als würde die noch eine Weile brauchen. OK. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt den Rechner bis zum nächsten Tag laufen zu lassen... Aber da waren ja auch noch die Putzleute. Man hätte also auch mit denen anhauen können. Die haben nämlich auch nen Schlüssel - hatte sich herausgestellt. Nun, diese Lösung angenommen. Jetzt musste nur noch meine Installation schnell fertig werden und ich könnte dann mit den Putzleuten raus..

Das Ärgerliche an der Sache war, dass ich zwar noch rechtzeitig aus der Firma rauskam. Das Ergebnis der Installation war allerdings ein Fehler und die Installation unvollständig. Die ganze Sache mit dem unvorhergesehenen Aufbruch und der misslungenen Installation hat mich sowas von aufgeregt...

Zu hause angekommen, wollte ich mich einfach nur noch abreagieren. Aber dann dachte ich mir, dass das nicht DIE Lösung sein konnte. Ich hab mich dann für vielleicht 5 Minuten ins Gebet zurückgezogen. Hab Gott gebeten, diese Aggressionen, die ich wegen Kleinigkeiten hatte (das muss man sich mal überlegen, worüber ich mich da aufgeregt hab ;-) ), zu nehmen, hab die ganze Situation nochmal an ihn abgegeben und die scheiß Laune war weg.

Ich will jetzt nicht sagen, dass das das Allheilmittel ist, aber da wir ja so zu Gott kommen können, wie wir sind, können wir das auch machen. Auch wenn wir grad schlecht gelaunt und / oder aggressiv sind. Vielleicht sind es gerade diese Situationen, in denen wir uns ins Gebet flüchten sollten, anstatt und mit irgendwelchen Dingen abzulenken.

So. Und jetzt greif ich mir zum krönenden Abschluss selber an die Nase...