ER ist wirklich Jahwe-Jireh

dadvelopment | 22.02.2007 | Lesedauer: 2 Minuten

Vor ein paar Monaten war mir ja so ein kleines Malörchen passiert. Ich hatte mit nem Fahrrad ein parkendes Auto geschrammt. Dummerweise hatte ich zum damaligen Zeitpunkt noch keine Haftpflichtversicherung, sodass ich da ein ziemlich großes Minus auf meinem Konto sah. Der Halter des Wagens wohnt bei uns in der Straße und das Auto parkt demzufolge auch hier. Ich sehe das Auto also fast täglich.

Jedes mal wenn ich das Auto in der Zeit nach dem Unfall gesehen hatte, gingen mir die Erinnerungen an diesen Unfall wieder durch den Kopf und damit zusammen, das da noch ne ziemlich hohe Rechnung auf mich wartet. Unterm Strich kann man sagen, dass ich mich jedes Mal scheiße gefühlt habe, wenn ich den Van gesehen habe. Das ging so mehrere Monate.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben wir nach einer Nachfolgerin für Lilly gesucht, die ja ausgezogen ist. Viele unserer Optionen auf potientielle Nachmieter lösten sich mit der Zeit in Luft auf. Bis vor einer Woche hatten wir noch keinen Nachmieter. Nachdem auch unser letzter Kandidat absagte, wurde ich leicht hibbelig. Letzten Mittwoch haben wir uns dann entschlossen, eine Anzeige auf bremen.de zu schalten und auf diesem Weg nach einem Zwischenmieter zu suchen.

Zurück zum Auto. Der von mir gelinkte Beitrag hat ja den Titel Jahwe-Jireh. Und das bedeutet ja so viel wie "Gott versorgt". Das "Unfallauto" hat sich für mich in ein Symbol für "Jahwe-Jireh" entwickelt. Und jedes mal, wenn ich den Wagen jetzt sehe, werde ich daran erinnert, dass Gott mein Versorger ist.

Und das haben wir als Haus auch in Sachen Zwischenmieter erfahren dürfen. Wir hatten in der besagten Anzeige ausgeschrieben, dass wir am Sonnabend einen Besichtigungstermin haben. Angemeldet hatten sich vier Leute. War ja schon mal nicht so der Hammer Andrang. Von diesen vier Leuten kam genau eine Person. Cate und ich saßen in ihrem Zimmer auf dem Sofa und lauschten Jansalleine. Nachdem ein Viertel des Besichtigungszeitraumes rum war, hatte immer noch niemand geklingelt. Cate und ich beteten dann nochmals um Gottes Versorgung für einen Nachmieter. Jener war wohl schon auf dem Weg zu uns, denn kurz darauf läutete es an der Tür und sie da Silke stand vor der Tür. Sie zieht am Sonntag bei uns ein. Die Story, wie das dann alles abgelaufen ist, könnt ihr bei Cate nachlesen.

Es ist einfach toll, da ganz oben jemanden sitzen zu haben, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und weiß, was wir benötigen und uns es auch gibt.

GoD is in control and he never makes a mistake!

Mirko Sander


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