365 Tage oder 52 Wochen oder 12 Monate oder eben ein Jahr

dadvelopment | 21.08.2006 | Lesedauer: 2 Minuten

"Meine Güte, wie die Zeit vergeht."

Klopfers Mutter in Bambi (Vermutung)

Kaum zu fassen, aber wahr. Mit dem heutigen Montag ist es genau ein Jahr her, dass ich zu den Jesus Freaks in Bremen gestoßen bin. 2 Tage vorher, also am Sonnabend, hatte ich mein einjähriges Dienstjubiläum in der offen:bar.

In dem vergangenen Jahr ist so einiges in meinem Leben passiert, ich habe viele neue Leute aus verschieden Nationen kennen gelernt. Ich habe an diversen Ausbildungsmöglichkeiten teilgenommen (2x GIS [JFI], 2x LTT [NCMI]). Ich kann einen super Hauskreis in einer super Gemeinde besuchen. Ich bin innerhalb von Bremen in eine super WG in Walle umgezogen.

Außerdem hatte ich in diesem Jahr auch die Möglichkeit Menschen praktisch zu dienen. Dies tat ich in der offen:bar. Mein Einjähriges war aber auch gleichzeitig mein Ausstand. Ich lege den Dienst in der offen:bar nieder, um mich anderen Sachen widmen zu können. Diesen Schritt ging ich schweren Herzen. Allerdings werde ich nicht um die "verlorene" Dienstmöglichkeit trauern, sondern auf die kommenden Möglichkeiten schauen und dafür mein Bestes geben, so wie ich es in der offen:bar getan habe.

Alles, was auf der Erde geschieht,

hat seine von Gott bestimmte Zeit:

geboren werden und sterben,

einpflanzen und ausreißen,

töten und Leben retten,

niederreißen und aufbauen,

weinen und lachen,

wehklagen und tanzen,

Steine werfen und Steine aufsammeln,

sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen,

finden und verlieren,

aufbewahren und wegwerfen,

zerreißen und zusammennähen,

schweigen und reden.

Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen,

der Krieg und der Frieden.

Prediger 3:1-8

Für mich war es eine sehr fruchtbare Zeit, die ich auf keinen Fall missen will. Ich kam sehr schnell nach meinem Umzug nach Bremen in die offen:bar und habe dadurch schnell Kontakt zu Leuten und zu den Freaks bekommen. Ich weiß nicht, wie es gekommen wäre, hätte mir der Anschluss an "die Kneipe" gefehlt und ich will es auch nicht wissen. Fakt ist, dass mich Gott in eine Umgebung hingestellt hatte, in der ich sehr viel Empfangen habe und auch weitergeben konnte. Es sind im vergangenen Jahr tiefe Freundschaften entstanden. Eines möchte ich in Richtung offen:bar-Team noch loswerden: "Leute, ihr seid klasse. *daumenhoch* Danke dafür, dass ich euch kennen kann!"

Bei den Freaks habe ich ein richtiges Zuhause gefunden, eben eine Familie. Hier kann ich mich geben, wie ich bin und werde dafür nicht schief angesehen. Es ist eine Gemeinde, in der man sich nicht verstellen braucht. Man ist angenommen, wie man ist. Und das finde ich einfach toll. Auch hier sind richtig tiefgehende Freundschaften entstanden. Leute, die für einen da sind, wenn es einem mal dreckig geht. Und deshalb bin ich gerne Freak! Leute, ich liebe euch!!

Mittlerweile etwas emotional angerühert..

Mörßl