Eine wünschenswerte Gemeinde, wie damals in Thessaloniki!

dadvelopment | 10.07.2006 | Lesedauer: 4 Minuten

Wir haben unseren Newsletter, die Jesusgemeinde Dresden hat ihren Gemeindebrief. In der Juniausgabe ging es - wie die Überschrift schon sagt - um die Gemeinde in Thessaloniki. Und hier ist der Artikel, geschrieben von Wayne Neuper (Leiter der Jesusgemeinde Dresden und Mitglied im Apostolischen Team von NCMI):

Im ersten Brief von Paulus an die Thessalonicher, lesen wir von einigen beeindruckenden Merkmalen dieser wünschenswerten Gemeinde. Diese Gemeinde war gerade einige Monate alt aber war schon so weit im Verständnis und so hingegeben für ihre Aufgabe im Herrn, dass wir heute nur staunen können. Wie kam es zu dieser schnellen Entwicklung? Welche Merkmale haben so beeindruckt?

Paulus hat eine Zuversicht, dass sie im Glauben wachsen!! Er weiß, dass diese Gemeinde, Gottes Gemeinde ist. Seine Zuversicht ist in Gott. In Kapitel 1 und 2 lesen wir von folgenden Merkmalen ...



1. Ihr Alltag (V3)

In Erinnerung hat Paulus ihr Werk des Glaubens (Beziehung zu Gott), die Bemühung der Liebe (Beziehungen mit einander) und das Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus (Haltung gegenüber der Zukunft).

Jeder Christ muss glauben, soll lieben, soll hoffen. Alle drei Dinge sind Zeichen der Wirkung des Heiligen Geistes im Leben der Gläubigen. Sie verändern das Leben. Die Werke sind ein Ergebnis des Glaubens, Bemühungen resultieren von Anstrengung und Ausharren ist Geduld, auch wenn es Widerstand gibt.



2. Ihr Empfang der Botschaft (V5)

Die Gemeinde war ein Ergebnis der Verkündigung des Evangeliums. Diese Verkündigung kam mit Kraft durch eine mächtige Wirkung in die Herzen der Zuhörer, wurde akzeptiert und angenommen und die Botschaft später weitergegeben. '



3. Ihr Einfluss (V6,7)

„Und ihr seid unsere und des Herrn Nachfolger geworden, indem ihr das Wort unter viel Trübsal aufnahmt mit Freude des heiligen Geistes, so dass ihr Vorbilder geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja.“

Sie wurden Vorbilder für Andere. Sie waren voll Freude, echt, wahr und gehorsam. Im Vers 8 lesen wir, dass ihr Glaube an jeden Ort hinausgedrungen ist. Sie haben gepredigt, ihr Glaube wurde, weit über die Grenzen der naheliegenden Regionen hinaus, bekannt. Durch Mund zu Mund Übertragung wurde bekannt, dass sich eine neue Art von Gemeinde bereit gemacht hat – eine vorbildliche Gemeinde.



4. Ihre Neubekehrten (V9)

Die Neubekehrten haben sich radikal und durch Gottes Kraft bekehrt. Alle konnten sehen, dass ihr Glaube echt ist. Sie haben sich vom Götzendienst getrennt, haben ein aktives Dienen im Königreich Gottes angefangen und haben sich auf ein geduldiges Warten für die Wiederkunft Jesu eingestellt. Genau diese drei Dinge machen eine Gemeinde stark:

Glaube gekennzeichnet durch Ablehnung des Götzendienstes,

Liebe im Dienen und

Hoffnung durch das Warten auf Ihn.

 

5. Ihre Beziehungen

1Thess.2,8 „Und wir sehnten uns so sehr nach euch, dass wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unsere Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.“

Gehen unsere Beziehungen tiefer als nur in die „Funktions“ Ebene? In der Gemeinde in Thessaloniki waren ihre Beziehungen wertvoll und tiefgehend.

Die Gemeinde wurde als Familie verstanden. Sie hatten familiäre Beziehungen mit anderen Gläubigen, die mindestens so herzlich waren, wie die in ihren eigenen natürlichen Familien. Sie waren willig ihre Seelen mitzuteilen! Oder ihre „Leben zu teilen“, wie es in einer anderen Übersetzung heißt.

Paulus hatte Beziehungen der „Bündnis“ Art mit den Menschen in dieser Gemeinde. (siehe 1.Chronik11,1-3) Er war bereit sein Leben zu geben für die Menschen mit denen er in Beziehung war!

Wie können wir die Qualität unserer Beziehungen ganz praktisch wachsen lassen?

Sei erfüllt mit Gottes Liebe

Sei sicher in dem, was du bist und wie Gott dich geschaffen hat. Kein Selbstmitleid! Es ist wichtig, dass du dich selbst lieben kannst.

Begegne den Bedürfnissen der Anderen. Wenn du einen Freund haben willst, sei ein Freund.

Sei ehrlich – keine Masken!

Lerne zu vertrauen.

Vergib, wie dir vergeben worden ist! (Matth.18,21+22). Es geht um dich, nicht um die Anderen!

Höre gut zu

Plane Zeit für Highlights und Spaß

Habe eine realistische Erwartung an Andere.

Baue unterschiedliche Beziehungen d.h. mit Ehepaaren, Mentoren usw.

 

Die Menschen haben von der Gemeinde in Thessaloniki gehört, weil der Geist Gottes in ihrer Mitte gewirkt hat, sie eine radikale Veränderung erlebt haben und diese Nachricht in die ganze Region hinausgedrungen war..... Genau dafür wollen wir als Jesusgemeinde bekannt sein.

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Quelle: http://www.jgdresden.de/index.php?option=com_content&task=view&id=265&Itemid=169&lang=de vom 10.07.06