Beute oder Jäger?

dadvelopment | 09.06.2006 | Lesedauer: Eine Minute

Letzte Woche habe ich mir Ice Age 2 angeschaut. Ihr werdet die Charaktere sicher kennen. Da gibt es Sid, das Faultier, Manni, das Mammut und Diego, den Säbelzahntiger.

Die ganze Geschichte des Filmes will ich jetzt nicht erzählen. Aber es gibt doch eine Szene, die mich zum Nachdenken angeregt hat.

Es handelt sich dabei um folgendes: Diego, der furchtlose Tiger, hat Angst vor Wasser. Das ist ja erst einmal gar nicht so schlimm. Dummerweise hat Sid das mitbekommen. Nun fängt Sid an Diego immer wieder damit aufzuziehen. Die Szene, die ich meine, geht in etwa so, dass Sid (wiedereinmal) lamentiert, Angst sei ganz normal und ein jeder habe Angst. Diego - ein bisschen an seinem Ego gekratzt - antwortet: "Angst haben nur Beutetiere." Darauf antwortet Sid: "Dann lässt du aber zu, dass dich die Angst zu ihrer Beute macht."

Etwas später im Film wird Diego wieder mit seiner Angst konfrontiert. Er muss seine Angst vor dem Wasser überwinden, um seine Freunde vor dem ertrinken zu retten. Und er springt ins Wasser!

Diego hat sich von seiner Angst nicht zur Beute machen lassen, sondern hat den Spieß umgedreht und sich seine Angst zur Beute gemacht.

 

Auch wir müssen eigentlich vor nichts mehr Angst haben. Denn wir haben die Liebe Gottes, die uns geschenkt wird - jeden Tag wieder neu.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.

1. Johannes 4:18a

Wir brauchen uns von unserer Angst nicht zur Beute machen lassen, weil wir die Liebe Gottes erfahren (haben). Im Gegenteil! Wir können die Furcht / Angst einfach jagen bzw. austreiben! Ich will meine Ängste jagen und erlegen. Und selbst wenn ich bei den ersten Versuchen noch erfolglos bin, weiß ich, dass Gott mich gerade als Jäger ausbildet und ich in Zukunft auf meinen Streifzügen erfolgreicher sein werde.


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