"Halte nicht für unrein, was ich für rein halte"

dadvelopment | 11.05.2006 | Lesedauer: 3 Minuten

Ich hab das Gefühl, dass mir Gott ne ganz wichtige Sache "einhämmern" will. Ich hab mir eben die Predigt Die Ernte kommt gewiss von Paddy angehört.
Mir ist aufgefallen, dass das die 3. oder 4. Predigt war, die die Berufungsgeschichte von Mose enthielt. Aus jeder dieser Predigten habe ich für mich rausgezogen, dass man "einfach gehen soll, wenn Gott einem was sagt. Vertrau Gott und den Gaben, die er dir gegeben hat." Mose hat gezögert. Darüber gibts ja auch schon nen Beitrag (bei mir bzw. bei Storch).
Jedes mal, wenn ich eine der Predigten gehört hatte, dachte ich mir: "Okay, abgehakt, wird umgesetzt. Wenn Gott mir jetzt was sagt, werd ichs machen." Aber ich hab das nicht wirklich umgesetzt! In letzter Zeit immer wieder gezweifelt.
Eine andere Sache, die sich bei mir in den letzten Wochen immer wieder wiederholt hat sind Predigten, Hauskreisthemen oder prophetische Worte über Apostelgeschichte 10. Das ist die Geschichte von Petrus und dem Hauptmann Kornelius. Die Stelle, die da in den letzten Wochen bei mir immer wieder aufgetaucht war, ist die Stelle, als Gott zu Petrus sagt: "Halte nicht für unrein, was ich für rein halte." Kurze Zusammenfassung zur damaligen Situation: Petrus geht zum Beten aufs Dach seiner damaligen Bleibe und bekommt ne Vision. Er sieht ein Tuch, auf dem ein Haufen Ungeziefer krabbelt - also Tiere, die für die Juden als "unrein" gelten - und Petrus bekommt gesagt, dass er die Viecher schlachten und essen soll. Er stellt sich Gottes Wort entgegen und sagt: "Nein, das mach ich nich. Die Viecher sind unrein!" Danach sagt Gott zu Petrus eben den Satz: "Halte nicht für unrein, was ich für rein halte!" Das alles passiert 3 Mal!! 3 Mal verweigert Petrus die Viecher zu schlachten und zu essen. Gott hat Petrus durch diese Vision auf eine große Sache vorbereitet - und zwar das Evangelium zu den Heiden zu bringen! (Der Umgang mit Heiden war den Juden untersagt - wenn ich mich richtig entsinne.)
Seit einigen Wochen ermutige ich immer wieder verschiedene Christen auf ihre geistgegebenen Gaben zu vertrauen und die zu 100% einzusetzen. Wenn ichs richtig bedenke, hab ich das schon gemacht, bevor ich nach Bremen gezogen bin. Das dumme ist, dass ich das zwar anderen Leuten gesagt, aber in meinem eigenen Leben nicht richtig umgesetzt habe. Mir liegt es auf dem Herzen, dass Leute in ihre Berufung hineinkommen, ihre Gaben entdecken und zu 100% (zum richtigen Zweck) einsetzen. Allerdings hab ich bei all der Leidenschaft für die Leute, die ich ansehen kann, die Person vergessen, der ich am wenigsten ins Gesicht sehe - nämlich mich selbst.
Ich finde, dass Gott mir nun die Augen geöffnet hat. Ich soll auf das Vertrauen, was in mir ist.

"Zweifel behindern dich nur, sie sind wie eine Bleikugel an den Füßen. Damit kommst du nicht vorwärts. Du hast doch aber den Schlüssel um die Kugel zu lösen. Leg die Zweifel ab, dann kannst du besser laufen. Begreif das endlich, Mörßl!!!!"

PS: Ich hab schon seit einigen Wochen einen noch nicht ganz fertigen Beitrag im dashboard, der sich mit dem Thema "Vertrau auf die Gaben in dir!" beschäftigt. Den werd ich dann demnächst noch veröffentlichen.


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