Zeichen

dadvelopment | 03.05.2006 | Lesedauer: Eine Minute

Etwas erstaunt blickte ich heute morgen auf meinen Feedreader. Storch schrieb über eine Stelle im Exodus. Der Titel des Beitrages: das ultimative Zeichen – Exodus 3,12.
Vor allem der Einführungstext hat mich "getroffen" (positiv):

Viele Christen suchen absolute Sicherheit in der Frage, ob Gott zu ihnen geredet hat oder nicht. Sie haben vielleicht einen prophetischen Eindruck gehabt oder ein Gefühl, wohin ihr Leben gehen soll oder was sie für Gott machen könnten. Aber ihnen fehlt die Sicherheit die sie bräuchten um das, was sie denken wirklich umzusetzen. Ständig ist die Frage in ihrem Kopf, ob es wirklich Gott war, der es ihnen gesagt hat.
Wie kann man sicher sein, dass man sich nicht verhört hat und die Ansage wirklich von Jesus kam und nicht aus den eigenen Gefühlen oder gar vom bösen Teufel? ES mag Dich überraschen, weil es scheinbar nicht zu ihm passt, aber auch Mose hat vor dieser Frage gestanden.

Storch beschreibt da eine Situation, in der ich mich nur allzu oft wiederfinde. Vor allem nach dem Wochenende beim GIS stelle ich mir - wahrscheinlich unnötiger Weise - die Frage, ob die ganzen Eindrücke, die seitdem auf mich einströmen wirklich aus der richtigen Richtung sind. Storchs Beitrag und die am Ende angefügte Predigt haben mich weiter bestärkt voran zu gehen.

Ich erinnere mich nun wieder an einen Bibelvers, der mir mit auf den Weg gegeben wurde, kurz bevor ich nach Bremen gezogen bin:

Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt, werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, den geht!
Jesaja 30:21

Gott wird uns leiten und uns auf unseren Wegen bestätigen. Aber wie in diesem Vers beschrieben, antwortet Gott erst, wenn wir bereits losgegangen sind.

Danke Storch für deinen wunderbaren Beitrag und deine Predigt.

Mörßl