"Achte auf deine Zunge"

dadvelopment | 26.04.2006 | Lesedauer: 4 Minuten

Vor ein paar Wochen hatte ich den Eintrag "Die Macht der Zunge" geschrieben. In diesem Artikel bin ich darauf eingegangen, dass wir mit einer Art geladenen und entsicherten Waffe durch die Welt laufen. Gerade las ich auf glaube.de folgenden Artikel mit dem Titel "Achte auf deine Zunge":

"Um der Heilung der Nation willen: achte in den nächsten 40 Tagen auf Deine Zunge. Faste von allem negativen Denken, kritischen Worten und Fingerzeigen auf andere!"

"Stelle einen Hüter an meinen Mund, o Gott. Einen Hüter an die Pforten meiner Lippen." Psalm 141,3

Ich spüre, dass wir in den kommenden 40 Tagen einen kritischen Zeitraum erreichen, Buße zu tun und dem Herrn näher zu kommen. Ich spüre, dass ganz besonders in dieser Zeit die Worte, die wir sprechen, auch in Bezug auf unsere Nation, einen starken geistlichen Einfluss haben darauf, wie der Herr handeln wird. Es ist, als ob unsere Worte im geistlichen Raum verstärkt werden. Gott wird sehr aufmerksam zuhören - und genauso auch der Feind! Viele der Schlachten und Durchbrüche werden durch die Worte gewonnen, die wir sprechen. Vergiss nicht, dass die Macht über Leben und Tod in Deinen Worten ist.

Ich habe von einer Gemeinde gehört, die von Gott herausgefordert wurde, vierzig Tage lang von allen negativen Worten zu fasten. Nach 30 Tagen bereits gab es gewaltige Zeugnisse von Wundern, finanziellen Durchbrüchen und Wiederherstellung von Beziehungen.
"Israels Worte hielten das Volk von ihrem Erbe fern ... sie murrten und klagten über die Leiter des Volkes!

Murrend und klagend gegen die Leiterschaft, gegen Mose, blieb das Volk im Unglaube stecken, und so verpassten sie den Einzug in das verheissene Land. Ich glaube, dass uns besonders in den kommenden 40 Tagen wieder neu bewusst werden muss, dass wir sehr vorsichtig mit unseren Worten sein sollen - bezüglich unseren Regierenden, den Leitern der Gemeinden, und, ja, gegenüber den Ehemännern und Vätern unsere Familien (...).

Wenn Du selbst ein Leiter bist, vergiss nicht, dass Mose selbst nicht in das Verheissene eingehen durfte, weil er - im Zorn auf sein eigenes Volk - den Stein schlug, anstatt zu ihm zu sprechen. Wir, die wir in Leiterschaft stehen, müssen vorsichtig sein und ermutigend mit denen sprechen, die wir leiten sollen, und nicht im Zorn und Ärger provozieren.
"Wenn unser Mund uns von dem Verheissenen fern halten kann, dann kann unser Mund uns auch hineinführen!

Ist es nicht interessant, dass Gott dieses Land, in dem soviel Sünde herrschte, in dem es Riesen gab, und das Böse regierte, dennoch ein "gutes Land, in dem Milch und Honig fliesst", nannte? Selbst, als die Kunde über die Riesen kam, antworteten Josua und Kaleb: "wenn die Riesen so gewaltig sind, stellt Euch nur vor, wie groß die Früchte des Landes sind!" Zwei Männer waren erforderlich, um eine Traube an einem Stock zu tragen!

Ich wäre vergangen, hätte ich nicht geglaubt, die Güte des Herrn im Lande der Lebendigen zu schauen! Psalm 27, 13

Ich glaube, dass der Herr uns die Augen und Ohren öffnen wird, wenn wir den Mund in den kommenden 40 Tagen schliessen. Er wird uns gewaltige und große Dinge zeigen, die wir zuvor noch niemals gesehen haben. Wir werden den Schatz unserer Nation wahrnehmen - die Frucht, anstelle der bedrohlichen Riesen. Wir werden beginnen zu beten und die Worte auszusprechen, die Er über unserem Land ausspricht. Ja, ich glaube, wir werden selbst den Boden unter unseren Füssen beginnen zu segnen.<
"Sprich zu den Bergen, sing in die Täler, und segne die Küsten deines Landes ... dieses Land hat der Herr für Dich und mich geschaffen!
Ich sah in den himmlischen Welten ein heftiges Ringen, als sich dieses zeitlich begrenzte Fenster der Gelegenheit Gottes öffnete, um dieses Volk durch das Blut des Lammes zu erlösen. Ich hörte die Stimme eines mächtigen Engels, vielleicht war es sogar Gabriel selbst, der in die Dunkelheit dieser Nation sprach ... "wir gehen keinen Schritt zurück! Dieses Volk ist kostbar!" (...)
"Ein gesprochener Segen hat die Macht, den Fluch über dem Land umzukehren!

Denkt an den alten Spruch ... "wenn Du nichts Gutes zu sagen hast, sag lieber gar nichts!"

Und ich sah, dass während unsere Worte Segen aussprachen, unser Land wieder unter die Salbung und die Herrschaft des Volkes Gottes kam - als ob es auf unsere Liebe und Freundlichkeit reagierte.

Jetzt ist genau der richtige Augenblick, Gottes Wort zu proklamieren und die Dinge in Existenz zu rufen, die nicht mehr vorhanden sind.
Lasst uns unsere Nation segnen!

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Ein Artikel von www.glaube.de
Textbearbeitung: Jürgen Motzkus / Redaktionsmitarbeiter Glaube.de
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Autor: Bill Yount www.billyount.com
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Deutsche Übersetzung: Detlef Schmidtke
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