Berufung und Gaben

dadvelopment | 09.03.2006 | Lesedauer: Eine Minute

Seit einiger Zeit mache ich mir schon Gedanken darüber, was Gott mit mir in seinem Reich so vorhat. Einiges an meiner Gebetszeit habe ich dafür verwendet. Einige Antworten habe ich auch schon bekommen.
Mich zieht es in ein weiter entferntes Land als Missionar, Leiter oder Prediger. Vor ein paar Monaten hätte ich auch noch voller Überzeugung sagen können, dass es sich dabei um Russland (oder einen der anderen GUS-Staaten) handeln wird. Aber in der letzten Zeit sind mir an diesem Ziel einige Zweifel gekommen - das Gebiet scheint sich irgendwie auszuweiten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um meine eigenen Gedanken oder um Gottes Gedanken handelt.

Vor 2 oder 3 Wochen hatte ich mir zwei Predigten von Angelika aus Hannover angehört [1 2]. Folgender Satz aus diesen beiden Predigten hat sich mir irgendwie in den Kopf eingebrannt: "Es kommt bei deiner Berufung nicht darauf an, wo du bist, sondern wer du bist, wo du bist."
Dieser Satz war für mich ersteinmal eine Erleichterung und hat mich andererseits auch etwas verwirrt. Für mich kommt dabei zum Ausdruck, dass ich jetzt und hier, wo ich gerade bin schon in meine Berufung "hineinrutschen" kann.
Seit ein paar Wochen spüre ich, wie der Heilige Geist in mir beginnt die Gaben freizusetzen, die er für mich bereit hält. Aber bevor ich an dieser Stelle etwas dazu schreibe, werde ich ein bzw. mehrere Gespräche suchen, um meine Vermutungen zu prüfen.



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