Meine Geschichte zum Jahresmotto der Jesus Freaks

dadvelopment | 16.11.2014 | Lesedauer: 2 Minuten

Wie viele andere Jesus Freaks hat auch das Jahresthema für mich eine wichtige Bedeutung. Meine Geschichte zu Neuland hat einen besonderen Charme. Aber lasst mich etwas ausholen.

Wir schreiben das Jahr 2012 und ich bin auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. In Bremen sollte sie sein. In der IT, Softwareentwicklung um genauer zu sein. Ich suche nach Stellen, schreibe Bewerbungen. Und ich werde eingeladen. Von kleinen inhabergeführten Agenturen bis zum Konzern ist vieles dabei. Eine Firma bleibt mir nachhaltig in Erinnerung.

Es war kurz nach dem Freakstock - Motto war "Himmelstürmer und Bruchpiloten" - als ich das erste Mal Neuland betrat. Eine eCommerce Agentur in der Bremer Überseestadt. Ich war begeistert. Tolle Räume, gute Ausstattung und ein Arbeiten, wie ich es mir vorgestellt habe. Das gelobte Land? Vielleicht.

Ich war aufgeregt, kam bei einigen Fragen des Vorstellungsgespräches ins Schwimmen. Eine Woche später erhielt ich die Absage. Man hätte sich für einen anderen Bewerber entschieden. Aus der Traum vom gelobten Land. Kein Neuland für mich.

Es war eine andere Firma, in der ich zu dieser Zeit eine Anstellung bekam. Ich lernte viel, arbeitete mit tollen Leuten zusammen. Ein paar Wochen nach dem Willo 2014 erwischte ich mich dabei, wie ich nach Stellenanzeigen Ausschau hielt. Ich stöberte ein wenig, wollte mein jetziges Gehalt auf den Prüfstand stellen. An einen Wechsel dachte ich zu dieser Zeit nicht.

Mir fiel Neuland wieder ein. "Wäre schon lustig, in der Firma anzufangen.", dachte ich mir. Aber die Absage von 2012 pochte in meinen Erinnerungen. Ich schrieb keine Bewerbung. Stattdessen antworte ich auf einige Anfragen von Personalvermittlern. Oft war die Antwort gleich: "Ich möchte in Bremen bleiben. Ich bin an einer Stelle in Hamburg/Berlin/München/Karlsruhe nicht interessiert."

Ich überlegte hin und her. Wechseln, nicht wechseln. Meine Frau und ich entschieden uns dazu, nach dem Freakstock eine Entscheidung zu treffen und bis dahin die Sache zu bebeten und auch bebeten zu lassen.

Das Festival verstrich. Gott sprach anders als erwartet: Ein Personalvermittler schrieb mich für eine Stelle in Bremen an. Ich antwortete und wir telefonierten. Die Stelle für die er vermittelte: bei Neuland in der Bremer Überseestadt. Wir tauschten Dokumente. Später teilte mi der Vermittler mit, dass die Firma mich nicht sehen möchte. Ich war geknickt, traurig. Das wäre so toll gewesen. Wieder kein gelobtes (Neu)Land.

Einige Wochen später hatte ich wieder Post bei XING. Eine Stelle in Bremen. Neuland. Wir telefonierten. Ich überarbeitete die Dokumente und schickte sie der Personalvermittlerin. Und dann? Wochenlange Stille. Dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich jubelte.

Es war Anfang Oktober und ich wieder bei Neuland. Das Vorstellungsgespräch war gut. Es kommt wohl auch nicht so oft vor, dass Bewerber wieder kommen. Wieder ging einige Zeit ins Land. Drei Wochen nach dem Gespräch las ich in einer Email den Satz "Wir können uns die Zusammenarbeit mit dir gut vorstellen." Ein Telefonat später war der Arbeitsvertrag auf dem Weg zu mir.

Da war sie. Die Zusage, auf die ich seit 2012 gewartet hatte. Ich habe den Arbeitsvertrag unterschrieben und werde Anfang 2015 den Arbeitgeber wechseln. Ich betrete Neuland.



Sichere dir mein Geschenk für dich

Deine Daten werden gemäß unserer Datenschutzerklärung fürsorglich behandelt und nicht an Dritte verkauft.