Wind in den Segeln...

dadvelopment | 07.05.2012 | Lesedauer: Eine Minute

... oder Sturm, der sie zerreißt?

Manchmal gibt es Situationen im Leben, da denkt man, man verliert den Boden unter den Füßen, vieles erscheint vage und ein Großteil der Vergangenheit erscheint auf einmal in einem anderen Licht.

Gestern war es mal wieder soweit. Heftiger Wind kam auf und wir wurden ganz gut durch gerüttelt. Bis vier Uhr wachliegen und nicht schlafen können inbegriffen. Es sind Nachrichten, die dich herausfordern, vielleicht überfordern.

Ich fühlte mich gestern überfordert - sah die Erholungserfolge der letzten Wochen dahinschwinden. Ich sah kein Land mehr. Um mich herum nur noch Wasser, Wellen, Wind. Ich lag am Boden, könnte mich nicht bewegen, jede Bewegung schmerzte.

Und heute? Der Ursprung des Sturmes ist immer noch da. Der Wind schmerzt nur nicht mehr so sehr im Gesicht. Die Segel sind intakt, der Sturm hat sie nicht zerrissen. Was tun? Ja, richtig. Segel setzen und den Wind nutzen, um vorwärts zu kommen.

Wir haben ein Ziel. Und einen Weg. Und wir werden das Ziel erreichen.

In diesem Sinne - Ahoi!

PS: Vielleicht werde ich demnächst mal konkreter, um was für einen Sturm es sich gehandelt hat. Meine Worte sind nur grade Eindrücke aus der Situation. Aber vielleicht findet sich ja jemand darin wieder.Mir macht es Mut, dass auch schlimme und schmerzende Nachrichten, Kraft geben können.