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GI'S

2006-04-05 11:00:20 +0000

Der April ist bei mir doch sehr "ausbildungsbehaftet." Und ich find das schön. Nächste Woche findet ja in Pakefield (Suffolk, UK) das LTT statt, auf das ich mich schon ne ganz lange Zeit freue. Und zusätzlich dazu werde ich in 3 Wochen bei der GIS-Prophetenschule dabei sein.
Ich freu mich wie gesagt schon riesig auf die beiden Veranstaltungen und bin schon ganz gespannt darauf, was Gott da so alles an den Start bringen wird.

ballast II

2006-03-27 22:30:24 +0000

Ich möchte das Thema mit dem Rucksack hier noch einmal kurz ansprechen. Mir ist da eben was ganz seltsames passiert, was mich zum Nachdenken gebracht hat:
Ich hatte mir meinen Rucksack durch nen Einkauf (eigentlich waren es 2) so ziemlich vollgepackt. Man konnte die einzelnen Gegenstände schon durch den Stoff durch spüren und das Teil war wieder einmal ziemlich schwer.
Da mein Zug, mit dem ich nach hause gefahren bin, etwas Verspätung hatte, hab ich den Anschlussbus verpasst und bin ca. 20 Minuten vom Bahnhof zu meiner Wohnung gelaufen. Ein kleines Stück, bevor ich zu hause war höre ich ein Ratschen. Der Ballast im Rucksack hatte sich irgendwie selbstständig gemacht und somit den Reißverschluss zum Öffnen gebracht. Nach einer Weile war die Öffnung dann so groß, dass der Inhalt fast herausgefallen wäre.
Die Überlegung, die ich daraufhin angestellt habe - den ersten ballast-Post im Hinterkopf - war: Kann sich der Ballast, den wir uns so täglich aufladen auch selbstständig machen und uns (durch Einwirken äußerer Umstände) zerstören? Und ich muss sagen, ja das ist möglich!! Eine kleine Sorge hier, etwas Zorn da, von jener Person ein falsches Wort (dazu wirds demnächst hier noch was zu lesen geben), dazu kommen noch die eigenen Gedanken und so mehrt sich der Ballast von selbst und wird immer schwerer und schwerer und macht sich gewissermaßen selbstständig (genauso wie der Schneeball, der zur Lawine wird). Das ist - wie man so "schön" sagt - ein Teufelskreis, nur dass das hier wirklich einer ist.
Es gibt nun mehrere Lösungen für den Rucksack, um noch weiter bestehen zu können und nicht an der Last kaputt zu gehen. Eine hilft für eine kurze Zeit und die andere für länger. Die eine, auf kürzere Zeit helfende, Lösung ist, dass man den Reißverschluss einfach wieder zu macht und einfach so weiter geht. Nach nicht allzu langer Zeit des Gehens wird allerdings wieder das Selbe passieren und der Rucksack wird wieder aufgehen. Lösung Nummer zwei wäre nun, den Rucksack auszupacken und dadurch zu erleichtern.
Wie im anderen Post schon beschrieben, gibt es im Leben viele Dinge, die uns belasten. Seien es alltägliche Sorgen, die (mögliche oder herbei gewünschte) Beziehung zu einem Mitmenschen, Eifersucht, Stress, Zorn, Bitterkeit und nicht zu vergessen die Sünde. Das alles führt doch dazu, dass wir uns innerlich vollladen und nach einer gewissen Zeit werden wir dem nicht mehr standhalten könne n und an dem ganzen Zeug zerbrechen. Es sei denn, dass wir schon die Symptome bestenfalls schon im Frühstadium erkennen und schon so früh als möglich ausradieren. "Vorbeugen ist besser als Heilen", sagt der Volksmund und ich denke, dass wir uns diesen Ausspruch zu Herzen nehmen sollten, damit wir nicht durch den ganzen Ballast zerbersten. Denn dies ist sicher nicht der Wille Gottes für unser Leben.

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater 5:1

Amen.

kommentarfunktion

2006-03-27 09:10:22 +0000

Nachdem die Kommentierfunktion die letzten Tage kurzfristig außer Betrieb war, habe ich das Problem lösen können. Jetzt könnt ihr hier rigoros drauf los kommentieren ... :-)

Viel Spaß dabei
Mörßl

eintauchen in den nebel

2006-03-25 14:03:59 +0000

der titel klingt jetzt sicher nach krimi, nacht, mord und so weiter. aber in wirklichkeit hat dieser post hier mit was ganz anderem zu tun. und zwar werde ich vom 10. bis 14. april bei einem leiterschaftstraining in london sein. bekanntermaßen ist es da meist neblig und regnerisch und daher der name des titels.
also, was ist das für ein training, wer richtet das nun aus und warum london? dieses training wird von NCMI angeboten und heißt eigentlich LTT (Leadership Training Time). worum es sich bei NCMI handelt, könnt ihr hier nachlesen. warum fahr ich nun dahin und wie bin ich auf NCMI gestoßen? als ich noch bei meinen eltern in sachsen gewohnt habe, bin ich zur Jesusgemeinde Dresden zum gottesdienst gegangen. diese gemeinde steht in beziehung zu ncmi und richtet ebenfalls einmal im jahr ein LTT aus (dieses jahr findet das im oktober statt). in meiner dresdener zeit hab ich vieles über solche LTTs gehört, also war ich letztes jahr auf dem dresdner LTT. es kamen personen aus vielen verschiedenen nationen: neuseeland, südafrika, ukraine, USA, england usw.
nun wollte ich ein solches ltt auch mal außerhalb von deutschland erleben und habe da mal den Kai gefragt, wie er dazu steht (er kommt auch aus einer NCMI-Gemeinde in Güstrow). Er hat zugesagt und die ganze anmeldung usw. übernommen, es hat auch alles geklappt und nun werden wir am 9. april nach london aufbrechen - in den nebel.

ballast

2006-03-24 15:38:22 +0000

ich hatte heute morgen ein ganz komisches erlebnis, dass mir mal wieder die augen geöffnet hat. ich stand am bahnhof und wartete auf einen zug. da ich heute noch ne klausur geschrieben habe, wollte ich nochmal in das lehrbuch schauen, um nicht ganz unvorbereitet zu sein. ich mache also meinen rucksack auf und wundere mich, dass der so leer ist. da waren nur meine berufsschulmappe (mit lehrbuch), eine flasche wasser und ne freaksbibel drin. der rucksack an sich war richtig leicht.
das sah gestern noch etwas anders aus: da hatte ich noch ein bisschen ballast vom mittwoch mit. ich hatte am mittwoch in aller hektik, die vorgeherrscht hat vergessen einiges auszupacken. da muss man dazu sagen, dass ich in meinem rucksack immer ziemlich viel zeugs rumschleppe, dass ich meist gar nicht brauche. letzten freitag z.B. waren das knapp 8 bücher, die ich mitgeschleppt hatte, obwohl ich die gar nicht brauchte.
ich hatte meinen unnötigen ballast gestern in der berufsschule gemerkt und das erste, was ich gestern nachmittag gemacht hatte, war eben diesen ballast aus meinem rucksack zu entfernen.

für mich war dieses erlebnis so was wie ein zeichen. oft tragen doch viele menschen lasten mit sich rum und wundern sich, warum sie sich so schwer tun. und ich rede da jetzt nicht von irgendwelchen ziegelsteinen, sondern von sorgen, problemen, stress, schlaflosigkeit, bitterkeit, zorn usw. diese dinge behindern uns nur - wir kommen besser ohne sie zurecht und oft wissen wir das auch.
aber was sollen wir denn machen? die kann uns ja keiner abnehmen und "mich versteht ja eh keiner und meine probleme hab sowieso nur ich." aber eben genau das stimmt nicht! jesus kann uns freisetzen! und er will und er wird, wenn wir ihn bitten.
er hat es selbst versprochen:

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Matthäus 11:28

Und auch Petrus fordert uns ja förmlich dazu auf, den ganzen dreck, der uns belastet endlich abzugeben und einem jesus, der uns liebt und für uns gestorben ist, aufzubürden:

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.
1.Petrus 5:7

für mich ist es immer wieder eine befreiung, wenn ich die ganzen sachen, die ich so mit mir rumtrage einfach an jesus abgeben kann. bei manchen sachen hilft manchmal auch ein gespräch unter 4 augen. ein solches gespräch bringt viel mehr, als alles in sich hineinzufressen und sich nur noch abzukapseln.

Also:

Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
Nehemia 8:10


Amen.

was für ein tag

2006-03-18 02:09:36 +0000

heute war wieder mal so ein tag, der mir so vorkam wie einer der 48 stunden hat. aber am besten fange ich da am anfang an. und der war schon am donnerstag abend. da bin ich von der arbeit nach hause gekommen - hatte vorher noch einen "kleinen" abstecher in die offen:bar gemacht und war irgendwie total ausgelaugt, ausgebrannt und zu allem übel auch noch schlecht gelaunt. so. ich komme also in dem zustand in meine wohnung und was finde ich da vor? gähnende einsamkeit ...
was hab ich gemacht? ich hab mich bei gott regelrecht ausgeheult und ihm meine ganzen probleme einfach so dirket auf den kopf zu gesagt. das tat richtig gut. ich hatte noch gar nicht so richtig angefangen, da war die schlechte laune und der damit verbundene druck in meinem oberkörper auf einmal weg. gott ist wirklich der beste zuhörer, den man haben kann!!

mit dieser erleichterung von donnerstag abend im gepäck bin ich heute morgen schon gestärkt aufgewacht. ich hab wieder so richtig energie in meinem körper gefühlt und das den ganzen tag über! selbst nach 8 stunden auf arbeit hatte ich noch viel energie. melly war ganz erstaunt mich mal nicht müde, sondern in ner gewissen weise hyperaktiv zu sehen.

dieses wochenende veranstalten die freaks ja das MT2819. was is das nun? naja jesus hat uns ja für diese welt folgenden auftrag gegeben:

Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
Matthäus 28:19 aus der Einheitsübersetzung


und das wollen wir dieses wochenende machen. wie gehen hinaus auf die straßen bremens und erzählen den leuten von jesus. "bewaffnet" mit allerlei flyern, stickern, ideen, einem kreuz und einer gitarre haben wir heute abend das viertel etwas unsicher gemacht. in erinnerung daran, dass wir jeden tag unser kreuz auf uns nehmen sollen, hab ich das kreuz wirklich für ne kurze zeit auf den rücken gepackt - ich geb zu, dass das ne ziemlich wortwörtliche auslegung der stelle is. aber dadurch kamen immer wieder "Jesus!"-Rufe von passanten und wir kamen mit denen ins gespräch. für einen konnten wir sogar beten. mein fazit für diesen abend heute ist, dass wir m.E. ziemlich viel saatgut unter die leute bringen konnten. mal sehen, wie viel davon aufgeht.

Gott aber hat das Wachstum gegeben.
1.Korinther 3:6


Amen.

Berufung und Gaben

2006-03-09 11:49:11 +0000

Seit einiger Zeit mache ich mir schon Gedanken darüber, was Gott mit mir in seinem Reich so vorhat. Einiges an meiner Gebetszeit habe ich dafür verwendet. Einige Antworten habe ich auch schon bekommen.
Mich zieht es in ein weiter entferntes Land als Missionar, Leiter oder Prediger. Vor ein paar Monaten hätte ich auch noch voller Überzeugung sagen können, dass es sich dabei um Russland (oder einen der anderen GUS-Staaten) handeln wird. Aber in der letzten Zeit sind mir an diesem Ziel einige Zweifel gekommen - das Gebiet scheint sich irgendwie auszuweiten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um meine eigenen Gedanken oder um Gottes Gedanken handelt.

Vor 2 oder 3 Wochen hatte ich mir zwei Predigten von Angelika aus Hannover angehört [1 2]. Folgender Satz aus diesen beiden Predigten hat sich mir irgendwie in den Kopf eingebrannt: "Es kommt bei deiner Berufung nicht darauf an, wo du bist, sondern wer du bist, wo du bist."
Dieser Satz war für mich ersteinmal eine Erleichterung und hat mich andererseits auch etwas verwirrt. Für mich kommt dabei zum Ausdruck, dass ich jetzt und hier, wo ich gerade bin schon in meine Berufung "hineinrutschen" kann.
Seit ein paar Wochen spüre ich, wie der Heilige Geist in mir beginnt die Gaben freizusetzen, die er für mich bereit hält. Aber bevor ich an dieser Stelle etwas dazu schreibe, werde ich ein bzw. mehrere Gespräche suchen, um meine Vermutungen zu prüfen.

Eine Straße voller Hoffnung

2006-03-04 14:41:10 +0000

Vor ein paar Wochen sind Lilly und Cate auf mich zugekommen. Sie erzählten etwas von einem Haus, dass sie gefunden hätten und unbedingt mieten wollten. Die beiden hatten sich auf Wohnungssuche begeben.
Ich wurde gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte mit in das Haus einzuziehen. Ich habe immer wieder darüber gebetet und auf Gottes Reden gewartet. Schließlich wollte ich ja nichts tun, was Gottes Willen widerspricht. In den verschiedenen Gebetszeiten und Gesprächen kristiallisierte sich heraus, dass es Gottes Weg sei, dass ich in jenes Haus mit einziehe. Als meine Entscheidung einzuziehen gefallen war, war allerdings noch nicht klar, ob wir das Haus denn nun wirklich bekommen würden.
Dies erledigte sich gestern. Die ganze Story könnt ihr bei Cate nachlesen.
Seit gestern steht nun fest, wir ziehen am 1. Juni in die Hoffnungsstraße ein. Und auch ein Problemchen, dass noch auf meiner Seite bestand, hat sich ganz einfach in Luft aufgelöst:
Meine aktuellen Vermieter wussten noch nichts von meinen Umzugsplänen. Also hab ich gerade eben mal die Bombe platzen lassen. Und? Ich kann zum 31. Mai ausziehen! Einem reibungslosen Übergang steht jedenfalls im Augenblick nichts im Weg!

Danke Jesus!

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