newstime

Category index page 19 / 22 for “newstime”

Vertraue auf die Gaben in dir!

2006-05-17 13:29:07 +0000

Es ist schon einige Zeit her, als ich das letzte Mal die Geschichte von David und Goliath gelesen habe. (Nachdem mir der Gedanke für den Post hier kam, hab ich doch noch mal kurz reingeschaut) Die Geschichte dürfte ja bekannt sein. Wer sie nicht kennt kann sie ja im 1.Samuel 17 nachlesen.

Eine Sache ist mir da vor einiger Zeit wieder in den Sinn gekommen. Der Zwerg David tritt dem Riesen Goliath ohne irgendeine Rüstung gegenüber! Aber woran lag das? Er hat sie nicht gebraucht! Saul hatte ihm eine gute Rüstung und ein gutes Schwert gegeben. Aber David war an ein solches Gerät nicht gewohnt, er konnte sich in diesem Zeug einfach nicht bewegen! Er lässt also die Rüstung und das Schwert links liegen und macht sich, nur mit seiner Steinschleuder bewaffnet, auf in den Kampf gegen Goliath. Die beiden stehen sich gegenüber, halten noch kurz einen Smalltalk, ein Stein fliegt durch die Luft und der Riese liegt mit einem Loch im Kopf am Boden und ist tot.

David hat den Kampf halt im 'David-Style' geführt und sich nicht durch die (vermeitlich) bessere Ausrüstung beirren lassen. Er hat auf die Kenntnisse und Gaben vertraut, die er schon seit Jahren hatte und in denen er geübt war. Den Löwen und den Bären hat er auch nicht mit einem Schwert erschlagen, sondern mit seiner Steinschleuder!
David konnte all die Jahre (vermute ich mal ;-) ) in seiner "gewohnten" Umgebung (bei den Schafen) den Umgang mit seiner Waffe - mit seiner Gabe - trainieren. Und als es ernst wurde, ließ er sich nicht durch die Umstände einschüchtern. Er hat den Kampf so durchgezogen wie im Training.

"Rette mich!"

2006-05-16 12:50:34 +0000

Zu Weihnachten wurde mir das aktuelle Album von Nickelback geschenkt. Ich hatte es mir bis heute einige Male angehört, und nichts "Besonderes" daran entdeckt. Heute ist mir allerdings ein Liedtitel direkt ins Auge gesprungen: "Savin' Me"
Auf der Internetseite könnt ihr euch das Video anschauen.

Oder auch gleich hier:
[youtube NsAmO-VZjEk]

Falls ihr kein DSL oder so habt, gibts hier auch den Text zum Lesen.

Das Video handelt von einem jungen Mann, der vor einem Unfall gerettet wird. Seit diesem Unfall sieht er bei allen anderen Menschen einen Countdown überm Kopf. Wofür der steht kann sich wohl jeder denken.

Als ich dieses Video gesehen habe, ist mir wieder klar geworden, wie viele Leute da draußen in der Welt eigentlich rumlaufen, die Jesus nicht angenommen haben. Sie sind nicht errettet! In Deutsch heißt es so "schön": "Ich habe mich bekehrt." Das hat sich für mich schon immer etwas seltsam angehört. Ich finde die englische Variante deutlich besser: "I've got saved!" (Ich wurde gerettet.)

Noch einige Zeilen aus dem Refrain:

Say it for me
Say it to me
And I’ll leave this life behind me
Say it if it’s worth saving me

"Sag es für mich, sag es zu mir! Und ich werde dieses Leben hinter mir lassen. Sag es, wenn ich es wert bin, gerettet zu werden."

Als ich die Zeilen noch mal gelesen habe, stellte ich mir vor, wie mich jemand mit beiden Händen "am Schlawittchen" packt, schüttelt und zu mir sagt: "Erzähl mir endlich von Jesus! Ich will gerettet werden!"

turn the inside out

2006-05-15 10:18:28 +0000

Entpricht mein Leben dem, wie es in mir drin aussieht? Ich muss sagen, nein. Nach außen hin scheine ich zwar ein "heiliges" Leben zu führen, aber innen drin siehts noch weitgehend düster aus. Im Galaterbrief schreibt Paulus über Früchte, also die des Geistes und die des Fleisches.

Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.
Galater 5:19-25

Ich kenn die Stelle schon ne ganze Weile - und hab gestern mal wieder gemerkt, dass mein Fleisch an gewissen Punkten "Recht anmeldet" (die hab ich mal fett formatiert). In den letzten Wochen ist es häufiger vorgekommen, dass ich auf gewisse Personen nen Hals hatte. Mit Galater 5 im Hinterkopf hab ich dann nach so ca. 2 Stunden gemerkt, dass die Einstellung, die Gefühle irgendwie nicht von Gott sein können. Warum sollte ich auf ne Person eifersüchtig sein, obwohl ich überhaupt kein Recht dazu habe? Um aus dieser Sache rauszukommen hab ich dann Galater5:22 (Die Früchte des Geistes) als "Erste-Hilfe-Kasten" genutzt, um Eifersucht und tralala erstmal wegzubekommen - und dachte damit ist die Sache gegessen.
Is aber nich. Bei der "nächstbesten" Situation brachs wieder los - und es kotzt mich regelrecht an! Andererseits bin ich froh, dass mir Gott diese Sachen zeigt, an mir arbeiten will und es auch tut. Um es mit Mellys Worten auszudrücken:

Jedermann weiß, das sich Raupen am Ende in Schmetterlinge verwandeln. Aber zunächst sind sie definitiv Raupen. Sie können nicht fliegen. Sie bewegen sich sehr langsam. [...] Wenn du deinen geistlichen Weg mit mir [Gott; Anm. d. A.] beginnst, dann gebe ich dir das Versprechen, dass du geistlich reif wirst, Heilung und Ganzheit erfährst. Aber so weit bist du noch nicht. Geistlich gesehen bist du noch immer eine Raupe. Also hör auf, dich selbst dafür zu bestrafen, das du noch nicht vollkommen bist, und bleibe auf dem Weg zu der Verheißung. Ich habe dich zum Fliegen erschaffen, aber das ist ein Prozess, der Zeit, Geduld und eine Menge Gnade erfordert. [...]
Bereits bei Melly zitiert
(Lest am besten den dazugehörigen Post)

Irgendwas ist in mir drin, was unbedingt raus will / muss. Mal sehen, vielleicht such ich mir ne Vertrauensperson, mit der ich reden kann. Das Dumme is nur, dass ich nicht weiß, was da unbedingt raus will. We will see.
Ich eier hier grad ziemlich rum, weiß aber auch nich, wie ichs anders ausdrücken soll. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine...
Fürs erste wars das.

Mörßl

FLT

2006-05-12 11:50:07 +0000

Die Seminarmitschnitte vom FLT sind online!
Downloadmöglichkeit ist bei den Freaks aus Darmstadt.

"Halte nicht für unrein, was ich für rein halte"

2006-05-11 11:17:52 +0000

Ich hab das Gefühl, dass mir Gott ne ganz wichtige Sache "einhämmern" will. Ich hab mir eben die Predigt Die Ernte kommt gewiss von Paddy angehört.
Mir ist aufgefallen, dass das die 3. oder 4. Predigt war, die die Berufungsgeschichte von Mose enthielt. Aus jeder dieser Predigten habe ich für mich rausgezogen, dass man "einfach gehen soll, wenn Gott einem was sagt. Vertrau Gott und den Gaben, die er dir gegeben hat." Mose hat gezögert. Darüber gibts ja auch schon nen Beitrag (bei mir bzw. bei Storch).
Jedes mal, wenn ich eine der Predigten gehört hatte, dachte ich mir: "Okay, abgehakt, wird umgesetzt. Wenn Gott mir jetzt was sagt, werd ichs machen." Aber ich hab das nicht wirklich umgesetzt! In letzter Zeit immer wieder gezweifelt.
Eine andere Sache, die sich bei mir in den letzten Wochen immer wieder wiederholt hat sind Predigten, Hauskreisthemen oder prophetische Worte über Apostelgeschichte 10. Das ist die Geschichte von Petrus und dem Hauptmann Kornelius. Die Stelle, die da in den letzten Wochen bei mir immer wieder aufgetaucht war, ist die Stelle, als Gott zu Petrus sagt: "Halte nicht für unrein, was ich für rein halte." Kurze Zusammenfassung zur damaligen Situation: Petrus geht zum Beten aufs Dach seiner damaligen Bleibe und bekommt ne Vision. Er sieht ein Tuch, auf dem ein Haufen Ungeziefer krabbelt - also Tiere, die für die Juden als "unrein" gelten - und Petrus bekommt gesagt, dass er die Viecher schlachten und essen soll. Er stellt sich Gottes Wort entgegen und sagt: "Nein, das mach ich nich. Die Viecher sind unrein!" Danach sagt Gott zu Petrus eben den Satz: "Halte nicht für unrein, was ich für rein halte!" Das alles passiert 3 Mal!! 3 Mal verweigert Petrus die Viecher zu schlachten und zu essen. Gott hat Petrus durch diese Vision auf eine große Sache vorbereitet - und zwar das Evangelium zu den Heiden zu bringen! (Der Umgang mit Heiden war den Juden untersagt - wenn ich mich richtig entsinne.)
Seit einigen Wochen ermutige ich immer wieder verschiedene Christen auf ihre geistgegebenen Gaben zu vertrauen und die zu 100% einzusetzen. Wenn ichs richtig bedenke, hab ich das schon gemacht, bevor ich nach Bremen gezogen bin. Das dumme ist, dass ich das zwar anderen Leuten gesagt, aber in meinem eigenen Leben nicht richtig umgesetzt habe. Mir liegt es auf dem Herzen, dass Leute in ihre Berufung hineinkommen, ihre Gaben entdecken und zu 100% (zum richtigen Zweck) einsetzen. Allerdings hab ich bei all der Leidenschaft für die Leute, die ich ansehen kann, die Person vergessen, der ich am wenigsten ins Gesicht sehe - nämlich mich selbst.
Ich finde, dass Gott mir nun die Augen geöffnet hat. Ich soll auf das Vertrauen, was in mir ist.

"Zweifel behindern dich nur, sie sind wie eine Bleikugel an den Füßen. Damit kommst du nicht vorwärts. Du hast doch aber den Schlüssel um die Kugel zu lösen. Leg die Zweifel ab, dann kannst du besser laufen. Begreif das endlich, Mörßl!!!!"

PS: Ich hab schon seit einigen Wochen einen noch nicht ganz fertigen Beitrag im dashboard, der sich mit dem Thema "Vertrau auf die Gaben in dir!" beschäftigt. Den werd ich dann demnächst noch veröffentlichen.

Up and Down

2006-05-09 12:28:03 +0000

Oftmals liegen Freude und Trauer, Fröhlichkeit und Niedergeschlagenheit so dicht beieinander. Gerade noch freuten wir (Cate, Lilly, Corcken und ich) uns, dass unsere Besetzung für das Hoffnungshaus komplett ist und wir das Haus schon jetzt renovieren und einräumen können. Und dann trifft die Nachricht von Cates Visum die ganze Situation und man ist am Boden zerstört.
Mir fehlt im Augenblick die Kraft, die Story zu erzählen. Lest sie am besten selbst nach...

love all serve all

2006-05-07 20:35:37 +0000

Naja, was soll ich sagen? Es ist mir schon fast peinlich hier wieder über eine Begegnung der 4. Art zu berichten, aber ich muss es einfach.
Diesmal ist das letzten Montag passiert, als ich im Zug nach Bremen gesessen habe (Rückfahrt vom GIS). Da setzt sich jemand vor mich, der ne Baseballkappe auf hat. "Love All Serve All" steht da auf dem Hinterkopf seiner Kappe ("Liebe alle, diene allen"). Eine der grundlegenden Aussagen, die Jesus seinen Jüngern mit auf den Weg gegeben hat.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstande und aus deiner ganzen Kraft". [Dies ist das erste Gebot.]
Und das zweite, ihm gleiche, ist dieses: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". Größer als diese ist kein anderes Gebot.
Markus 12:30-31

Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, auf daß, gleichwie ich euch getan habe, auch ihr tuet.
Johannes 13:15
(Jesus, nachdem er seinen Jüngern die Füße gewaschen hatte)

Für mich war das krass den Auftrag Jesu in so komprimierter Form nochmal vor mir zu sehen. Es war wieder einmal ein Zeichen für mich, dass der Glaube im Extemfall auf solche einprägsamen Sätze "heruntergebrochen" werden kann.

Ich wünsche mir für mein Leben, dass ich diesen Satz wirklich zu 100% umsetzen kann.

Love All Serve All

Zeichen

2006-05-03 14:24:57 +0000

Etwas erstaunt blickte ich heute morgen auf meinen Feedreader. Storch schrieb über eine Stelle im Exodus. Der Titel des Beitrages: das ultimative Zeichen – Exodus 3,12.
Vor allem der Einführungstext hat mich "getroffen" (positiv):

Viele Christen suchen absolute Sicherheit in der Frage, ob Gott zu ihnen geredet hat oder nicht. Sie haben vielleicht einen prophetischen Eindruck gehabt oder ein Gefühl, wohin ihr Leben gehen soll oder was sie für Gott machen könnten. Aber ihnen fehlt die Sicherheit die sie bräuchten um das, was sie denken wirklich umzusetzen. Ständig ist die Frage in ihrem Kopf, ob es wirklich Gott war, der es ihnen gesagt hat.
Wie kann man sicher sein, dass man sich nicht verhört hat und die Ansage wirklich von Jesus kam und nicht aus den eigenen Gefühlen oder gar vom bösen Teufel? ES mag Dich überraschen, weil es scheinbar nicht zu ihm passt, aber auch Mose hat vor dieser Frage gestanden.

Storch beschreibt da eine Situation, in der ich mich nur allzu oft wiederfinde. Vor allem nach dem Wochenende beim GIS stelle ich mir - wahrscheinlich unnötiger Weise - die Frage, ob die ganzen Eindrücke, die seitdem auf mich einströmen wirklich aus der richtigen Richtung sind. Storchs Beitrag und die am Ende angefügte Predigt haben mich weiter bestärkt voran zu gehen.

Ich erinnere mich nun wieder an einen Bibelvers, der mir mit auf den Weg gegeben wurde, kurz bevor ich nach Bremen gezogen bin:

Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt, werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, den geht!
Jesaja 30:21

Gott wird uns leiten und uns auf unseren Wegen bestätigen. Aber wie in diesem Vers beschrieben, antwortet Gott erst, wenn wir bereits losgegangen sind.

Danke Storch für deinen wunderbaren Beitrag und deine Predigt.

Mörßl

Kostenlose Excel-Vorlage um deine Finanzen zu beherrschen

Deine Daten werden gemäß unserer Datenschutzerklärung fürsorglich behandelt und nicht an Dritte verkauft.