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Ich müsste, ich sollte, ja ich weiß

2006-07-03 20:44:55 +0000

"Ich sollte mal öfter Bibel lesen."

"Eigentlich sollte ich mal wieder beten."

"Ich müsste mal mein Zimmer aufräumen."

Das sind alles solche Phrasen, die wir in unserem Alltag verwenden. Ich weiß nicht, wie es euch dabei geht, aber immer wenn ich diese Worthülsen verwende, ist das Ergebnis immer das gleiche. Und zwar passiert da nix, überhaupt nix. Ich habe zumindest bei mir herausgefunden, dass ich solche Sätze immer verwende, um bei anderen gut dazustehen bzw. mich gut da stehen zu lassen oder auf eine andere Weise mich der jeweiligen Gruppe zugehörig zu fühlen oder gute Vorsätze und Handlungsdrang vorzutäuschen.

Ich versuche nicht erst seit neustem diese Phrasen zu vermeiden, weil ich ja schon weiß, dass da i.d.R. nichts draus wird. Stattdessen versuche ich meinen Aussagen mehr Ausdruck zu verleihen, sodass man mich auch nach einer gewissen Zeit mal nachfragen kann / könnte.

Bsp.: "Ich werde mein Zimmer aufräumen!" Hinter der Aussage steht der klare Entschluss dahinter. Wenn ich so was sage, fühle ich mich dann in gewisser Weise (positiv) gezwungen, mein Zimmer aufzuräumen...

Eine andere Sache ist, wenn mich Personen auf eine Sache ansprechen, á la: "Du trinkst zu viel Kaffee!" Meist ist / war meine Antwort auf eine solche Feststellung: "Ja, ich weiß." Dann macht man dazu noch ein bedröppeltes Gesicht, zieht den Kopf etwas an die Brust und der Gegenüber meint, seine Warnung sei angekommen. Doch genau das Gegenteil ist doch eigentlich der Fall. Mit diesem "Ja, ich weiß." gebe ich meinem Gegenüber doch nur zu verstehen, dass mir seine Feststellung in Wirklichkeit total egal ist.

Genauso, wie ich versuche (noch so eine Phrase), diese Sätze nicht mehr zu verwenden, nehme ich mir die Kritik, Feststellungen etc. nun doch etwas mehr zu Herzen und arbeite (auch mit Gottes Hilfe) daran, die angemerkten Dinge zu ändern und schmettere sie nicht mit einem "Ja, ich weiß." ab.

Wer seinen Mund und seine Zunge behütet, der behütet seine Seele vor mancher Not.

Sprüche 21:23 (Schlachter)

Geithain - GIS

2006-06-29 11:30:33 +0000

Geithain - ein schönes Örtchen im schönen Sachsen im Osten unserer Republik. Dieser Ort hat vielen in Deutschland und auf der Welt einiges vorraus. Geithain hat ein Jesusfreakhotel.

In eben diesem Hotel fand letztes Wochenende der zweite Teil der Prophetenausbildung der Jesusfreaks statt. Die Bremer Fraktion hatte sich verdoppelt zu Lilly und mir (wir hatten schon bei Teil 1 teilgenommen) gesellten sich Melly und Conny. Anreise war am Freitag. Wir vier bzw. zu Anfang fünf (wir haben Cate noch nach Celle mitgenommen) schossen gegen 16 Uhr in den Wind. Es war schon abend, so gegen 21h als wir in den Häuslichkeiten der Geithainer eintrafen.

Es waren meine Eltern, die uns in Empfang nahmen. Wir hatten uns per Telefon in Geithain verabredet, damit wir uns nach etwa einem halben Jahr mal wieder sehen konnten. Ich war total erstaunt, wie groß meine Schwester in der Zwischenzeit geworden war..

 

Natürlich darf auch das obligatorische Foto bei solchen "Familientreffen" nicht fehlen:geihain1

Meine Eltern reisten Sonnabend Morgen wieder ab - nach einem gemeinsamen Frühstück mit mir. Gegen 10h ging dann auch schon das Seminar los. Wir hatten geile Lobpreiszeiten, auch ohne Band, dafür mit Kuky.

Die Teachings von Sprotte, Mik, Debora und natürlich Kuky waren wachrüttelnd, inspirierend und teilweise auch neugierig machend. Das nächste GIS ist Ende September. Auch da möchte ich gern wieder teilnehmen.

Gott hat an diesen 3 Tagen tief in mein Herz gesprochen und wieder einmal einige alte Tore geöffnet. Ich möchte diese Zeiten mit ihm nicht missen. Die Beziehung zu ihm ist und bleibt das Wichtigste in meinem Leben.

(fast) ohne Worte

2006-06-28 09:42:03 +0000

holland

So ganz kann mich die WM dann doch nicht kalt lassen...

Langsame PCs, Viren und andere unliebsame Dinge

2006-06-23 11:25:04 +0000

Vorgestern bin ich seit einiger Zeit mal wieder dazu gekommen einige (genauer gesagt 2) Predigten für den Downloadbereich unserer Homepage zu schneiden und hoch zu laden. Schon beim Starten meines Rechners kam er mir etwas langsam vor. Er hat meines Erachtens viel zu lang zum Hochfahren gebraucht. Das hat mich dann allerdings nicht weiter gestört, nebenbei lief ja noch TV.

Ich schneide also die Predigten, was länger gedauert hat, als normalerweise. Aber nach einer Weile war ich dann doch fertig und die Predigten online. Da Lilly noch etwas an meinem Rechner machen wollte, habe ich ihn zu ihr ins Zimmer bebracht. Auf die Frage, ob der Lappi denn schon die ganze Zeit so langsam war, meinte sie: "Ja."

Für mich stand sofort fest, das Teil hat sich einen Virus eingefangen. Ich hab in dieser Denkweise eine Parallele zu einer anderen Sache entdeckt. Und zwar hatte ich mich einige Tage vor dieser Szene mit einer anderen Person über die Ursachenanalyse unserer Probleme unterhalten. Ziemlich oft komme ich dann zu dem Schluss, dass das Mister S. aus H. oder einer seiner Kumpanen seine Finger im Spiel haben muss. Dann betet ich mich von dem ganzen Zeug frei und das Problem ist gegessen.

So, zurück nun zu meinem Virus. Ich hab also sofort meine Virendefinition auf einen aktuellen Stand gebracht und eine Virenüberprüfung durchgeführt. Nach einer 3/4 Stunde des Suchens hatte der Scanner kein Virus gefunden. Ergo konnte er keinen Virus entfernen, ergo mein Langsamkeitsproblem muss irgendeine andere Ursache haben.

Und nun wieder der Bogen zu unserer Ursachenanalyse. Oftmals bete ich mich von Sachen frei, die einfach nicht da sind. Das ist dann so, als würde man den Virenscanner auf ein Virus ansetzen, der nicht auf dem Rechner ist. Wie in meiner aktuellen Rechnersituation liegt das Problem wohl nicht an einem Virus, sondern eher an einer anderen Stelle. Das heißt dann wahrscheinlich, dass ich zeitintensiv suchen muss.

In Zukunft werde ich mir auch in meinem persönlichen Umfeld mal etwas mehr Zeit nehmen, um unschöne Situationen mal unter einem anderen Licht beleuchten. Ich habe keine Lust meine Zeit auf das Austreiben von Dämonen zu verschwenden, wenn die ihre Finger gar nicht im Spiel haben!

"Nimm mal deinen Rucksack ab!"

2006-06-20 16:34:15 +0000

Das letzte Wochenende war richtig geil und intensiv und der Heilige Geist war richtig krass am Start. Es hat schon am Donnerstag angefangen, als ich Melly nur noch von Hauskreis nach Hause bringen wollte. Wir sind dann doch noch in der offen:bar gelandet. Da hatten wir noch richtig geile Gespräche zwischenmenschlich und nach oben!

Das "Heiliger-Geist-Level" blieb das ganze Wochenende auf einem sehr hohen Punkt. Wir haben das Wochenende viel mit Gott erlebt.

 

Und doch war ich am Sonntag Abend gegen 22:00 Uhr etwas depressiv. Ich wollte am liebsten gar nix mehr machen, war total ausgepowert und zugegebenermaßen übermüdet. Nach 20 Minuten qualvollen Wartens konnte ich mich dann doch entschließen endlich nach Hause zu gehen. Ich hole mir also meine Sachen (Rücksack usw.) um mich auf den Heimweg zu machen - etwas missmutig. Melly sagt dann so zu mir: "Nimm mal deinen Rucksack ab, du schleppst nen Haufen Ballast mit dir rum, der dich belastet."

Zuerst wusste ich nicht, was sie meinte. Nach ein paar Sekunden hat es dann doch Klick gemacht - ich hatte ja mal die Beiträge zu "Ballast" geschrieben. Nun wars an der Zeit das alles mal in die Praxis umzusetzen. Hab ich dann auch gemacht (mit Melly zusammen gebetet). Und mir ging es dann besser. Niedergeschlagen war ich nicht mehr - aber dennoch müde.

 

Ich find es einfach toll, dass es um mich rum Menschen gibt, die auf mein Wohlbefinden aufpassen, wenn ich das schon nicht tue.

Danke Melly.

EDIT:
Da passt der Refrain aus "If I could fly" aus dem letzten Post ganz gut dazu:

IF I COULD FLY
I’D LEAVE EVERY BURDEN BEHIND
I WOULD

Geben Vögel an, wenn sie fliegen?

2006-06-14 17:40:19 +0000

Das ist ein Zitat aus Superman I. Kurz die Situation: Der junge Clark Kent geht noch auf die High School. Nach dem Footballtrainung wollen einige der Spieler und Chearleader noch etwas unternehmen. Lana fragt Clark, ob er denn bei einem Ausflug (Bar oder ähnliches) mitkommen will. Dies wird allerdings durch den Trainer (oder eine andere offizielle Person) unterbunden: Clark muss sich noch um die Ordnung der Football-Utensilien kümmern. Die anderen fahren mit dem Auto los..

Als Clark mit aufräumen fertig ist, rennt er den Weg nach Hause - und überholt dabei einen Güterzug. Er ist noch vor den anderen (Spieler und Chearleader) bei sich zu hause. Als der Fahrer fragt, wie schnell Clark denn zur elterlichen Farm gekommen sei, antwortet er ganz selbstverständlich: "Ich bin gerannt."

Sein Vater hört diese Konversation und nimmt Clark nachher zur Seite. "Du hast aber grad ganz schön angegeben."

"Ist es Angabe, wenn Vögel fliegen?"

 

Ich weiß ja nicht, wie ihr die Frage beantworten würdet. Ich jedenfalls finde, sie geben nicht an. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, weil es zur Natur der Vögel gehört zu fliegen. Es liegt in ihrer Natur.

Ich hab mir das in der letzten Zeit vorgestellt, wie kleine Küken in ihren Nestern sitzen und ihren Eltern begeistert zuschauen, wie sie fliegen. "Ich will auch fliegen können.", könnten die Gedanken der Kleinen sein. Einige springen von selbst aus dem Nest und fangen an zu fliegen, andere müssen von ihrem Papa aus dem Nest geschmissen werden, dass sie anfangen zu fliegen. Wenn die Vogeleltern das tun, wollen sie ihre Küken nicht loswerden, sondern wollen sie zum fliegen animieren. Und wisst ihr, was ich an diesem Bild so mag? Die Küken wissen sofort, wie sie fliegen. Es wird kein unkontrollierter Fall.

Dazu hab ich noch einen Text von Die Happy, der mir ebenfalls die letzten Tage nicht mehr aus dem Kopf geht:

IF I COULD FLY

I have been falling

Falling backwards

in slow motion

Going down

Nothing is changing

But the distance to the sun

I have been trying

Such a long time

To get my feet back to the ground

I lost my gravity

Is this how life should be

IF I COULD FLY

I'D LEAVE EVERY BURDEN BEHIND

I WOULD

IF I COULD FLY

THE WAY TO THE STARS

I'D FOLLOW THEM ONE BY ONE

I haven been falling

Through the silence

Always deeper underground

I'm asking questions

But the anwers are so clear

And I know...

I lost my gravity

Is this how life should be

I'm not who I used to be

I'm fighting the enemy in me

It seems to be stronger

But not any longer

Is there anyone out there who could teach me how to fly?

Es gibt da draußen jemanden, der uns das fliegen beibringen kann. Und der heißt Jesus Christus!

Wir und WLAN

2006-06-11 22:16:02 +0000

Ich hab grad mal auf die Uhr geschaut und gemerkt, dass es schon fast wieder Mitternacht ist. Corcken und ich haben nichts besseres zu tun, als uns um die Funktionalität unseres WLANs zu kümmern.

Wir haben 3 Notebooks in Corckens Zimmer laufen und Cate ist auch grad online, allerdings noch mit Kabel.

Wie es grade bei Corcken im Zimmer aussieht, könnt ihr auf dem schönen Foto sehen.

DSC01038

Schnauze voll?!?

2006-06-10 08:00:00 +0000

Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, aso nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iß! Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Und der Engel des HERRN kam zum zweitenmal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise bvierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.

1. Könige 19:5-8

Es war vorgestern. Der Tag war gelinde ausgedrückt "langwierig". Auf der Arbeit kam ich nicht richtig voran. Ich hatte einfach ne Denkblockade. Und ich hab mich mal wieder gefragt, was ich hier (also auf der Arbeit) überhaupt mache. Kurz gesagt, ich bin mal wieder im Strudel des Selbstmitleids versunken. Und da immer tiefer reingeraten. Richtig was gegessen hatte ich den Tag auch nich, fühlte mich also richtig kraftlos.

Naja, so krass wie bei Elia wars nich. Ich wollte nun nich sterben. Aber ihm scheint es in seiner Situation ja ähnlich gegangen zu sein. Und das obwohl er grade einen riesigen Sieg errungen hatte. Bevor er sich in die Wüste zurückgezogen hatte, hatte er ne ganze Horde an Baals-Propheten erledigt. Das muss scon ein ganz schön großer Sieg gewesen sein. Dann bekommt er von Isebel irgendwas ausgerichtet wegen: "Ich werde dich umbringen lassen.", und Elia schiebt Panik und ist total am Boden zerstört.

Und was macht Gott in dem Moment? Nee, er schickt Elia keine Portion "Extrakraft von Gott". Er lässt ihm was zu essen bringen (von dem Engel).

"Iss mein Junge, dass du stark wirst." Naja, und das hab ich dann gestern halt auch gemacht. Mir eine Pizza in den Ofen geschmissen, gegessen und mir gings wieder prima.

Also wenns dir mal nich so gut geht, wenn du denkst, dass die alles Scheiße ist und du dich total kraftlos fühlst, dann kann es unter umständen sein, dass du nicht genug gegessen hast. Denk mal drüber nach...

Mörßl

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