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Jahwe Jireh

2006-08-28 20:07:11 +0000

polizeiSo ähnlich sah der Wagen aus, der vor ein paar Stunden vor unserer Haustür geparkt hat. Und ja, die beiden Polizisten, die da drin gesessen hatten, wollten zu mir. Doch warum waren die denn eigentlich da, was wollten die von mir und was hat das alles mit Jahwe Jireh zu tun?

Okay, hier die Geschichte: Es ist Sonntag, kurz vor 15 Uhr. Das Wetter versprach trocken zu bleiben. Uli wollte Lilly und mich mit dem Fahrrad abholen, sodass wir zusammen zum Gottesdienst fahren können. Uli und ich brachen allein auf, Lilly wollte später nachkommen. Allerdings sind wir beiden nicht sehr weit gekommen. Nach etwa 200 Metern war vorerst Schluss mit unserer Fahrt. Ich hatte mit dem Fahrrad ein Auto gestreift und einen etwas tieferen Kratzer hinterlassen. 2 Minuten später saßen Uli und ich bei den Haltern des Fahrzeugs im Wohnzimmer. Ich habe meine Daten da gelassen. Also der normale Gang, wie man das halt nach einem solchen Zwischenfall macht.

Warum nun die Polizei? Naja, bei dem Wagen handelt es sich um einen Firmenwagen und da hat die Leasinggesellschaft gewollt, dass da die Polizei informiert wird. Also haben die Beamten vorhin bei uns vorbeigeschaut um mir "betreffs der Verursachung eines Unfalls" eine "mündliche Verwarnung ohne Verwarnungsgeld" auszusprechen. Es war für mich der erste Kontakt mit der "Staatsgewalt." Es war irgendwie ein seltsames Gefühl.

Was den Schaden an dem anderen Auto angeht und wie das alles in Zukunft geregelt wird, darüber mache ich mir keine Sorgen. Gott versorgt ("Jahwe Jireh"), und auch wenn ich diese enormen Ausgaben hätte vermeiden können, indem ich besser aufgepasst hätte, habe ich das Gefühl und die Sicherheit, dass sich Gott hinter mich stellt und mir die nötigen Möglichkeiten bieten wird, das Geld zu bekommen.

Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Matthäus 6:33-34

365 Tage oder 52 Wochen oder 12 Monate oder eben ein Jahr

2006-08-21 11:23:40 +0000

"Meine Güte, wie die Zeit vergeht."

Klopfers Mutter in Bambi (Vermutung)

Kaum zu fassen, aber wahr. Mit dem heutigen Montag ist es genau ein Jahr her, dass ich zu den Jesus Freaks in Bremen gestoßen bin. 2 Tage vorher, also am Sonnabend, hatte ich mein einjähriges Dienstjubiläum in der offen:bar.

In dem vergangenen Jahr ist so einiges in meinem Leben passiert, ich habe viele neue Leute aus verschieden Nationen kennen gelernt. Ich habe an diversen Ausbildungsmöglichkeiten teilgenommen (2x GIS [JFI], 2x LTT [NCMI]). Ich kann einen super Hauskreis in einer super Gemeinde besuchen. Ich bin innerhalb von Bremen in eine super WG in Walle umgezogen.

Außerdem hatte ich in diesem Jahr auch die Möglichkeit Menschen praktisch zu dienen. Dies tat ich in der offen:bar. Mein Einjähriges war aber auch gleichzeitig mein Ausstand. Ich lege den Dienst in der offen:bar nieder, um mich anderen Sachen widmen zu können. Diesen Schritt ging ich schweren Herzen. Allerdings werde ich nicht um die "verlorene" Dienstmöglichkeit trauern, sondern auf die kommenden Möglichkeiten schauen und dafür mein Bestes geben, so wie ich es in der offen:bar getan habe.

Alles, was auf der Erde geschieht,

hat seine von Gott bestimmte Zeit:

geboren werden und sterben,

einpflanzen und ausreißen,

töten und Leben retten,

niederreißen und aufbauen,

weinen und lachen,

wehklagen und tanzen,

Steine werfen und Steine aufsammeln,

sich umarmen und sich aus der Umarmung lösen,

finden und verlieren,

aufbewahren und wegwerfen,

zerreißen und zusammennähen,

schweigen und reden.

Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen,

der Krieg und der Frieden.

Prediger 3:1-8

Für mich war es eine sehr fruchtbare Zeit, die ich auf keinen Fall missen will. Ich kam sehr schnell nach meinem Umzug nach Bremen in die offen:bar und habe dadurch schnell Kontakt zu Leuten und zu den Freaks bekommen. Ich weiß nicht, wie es gekommen wäre, hätte mir der Anschluss an "die Kneipe" gefehlt und ich will es auch nicht wissen. Fakt ist, dass mich Gott in eine Umgebung hingestellt hatte, in der ich sehr viel Empfangen habe und auch weitergeben konnte. Es sind im vergangenen Jahr tiefe Freundschaften entstanden. Eines möchte ich in Richtung offen:bar-Team noch loswerden: "Leute, ihr seid klasse. *daumenhoch* Danke dafür, dass ich euch kennen kann!"

Bei den Freaks habe ich ein richtiges Zuhause gefunden, eben eine Familie. Hier kann ich mich geben, wie ich bin und werde dafür nicht schief angesehen. Es ist eine Gemeinde, in der man sich nicht verstellen braucht. Man ist angenommen, wie man ist. Und das finde ich einfach toll. Auch hier sind richtig tiefgehende Freundschaften entstanden. Leute, die für einen da sind, wenn es einem mal dreckig geht. Und deshalb bin ich gerne Freak! Leute, ich liebe euch!!

Mittlerweile etwas emotional angerühert..

Mörßl

eine unbeschreibliche leere

2006-08-09 18:35:49 +0000

in den letzten wochen hat in meinem leben etwas gefehlt. ich war öfters maulig, und wenn ich es anderen menschen gegenüber nicht gezeigt habe, so lag es daran, dass ich es unterdrückte. oft konnte ich nicht so ehrlich sein, wie ich es wollte. nach einiger zeit - lassen wir es ein oder zwei wochen gewesen sein - ist mir diese "macke" aufgefallen.
in mir drin existierte ein richtiges loch, dass ich durch viele sachen füllen wollte. z.b. durch den dienst an meinen mitmenschen. es gab zeiten, in denen ich gespräche bis tief in die nacht geführt habe, nur um diese menschen aufzubauen oder wiederum mich in praktische dinge reingestürzt. einfach um zu dienen.
bei all dieser "dienerei" ist meine tägliche gebetszeit mit gott recht knapp, wenn nicht sogar immer wieder ausgefallen. diese mangelnde zeit mit Jesus wurde mir dann bewusst - oh welch erkenntnis! immer wieder wollte ich dann in eine richtig lange gebetszeit eintauchen. habe mir auch die dazu nötige zeit genommen, aber es hat irgendwie nicht geklappt. nach spätestens zwei minuten war ich aus meiner gebetshaltung herausgerissen. irgendetwas hat mir den zugang zu gott genommen. es gibt im psalm 139 (nebenbei mein lieblingspsalm) diese stelle:

Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da.
Psalm 139:8

Gott ist immer da, egal wo ich bin. und er hört mich, egal wie es mir geht. diese erkenntnis war für mich zu dieser zeit etwas frustrierend. ich wusste, dass gott da ist und dass er mich hört; nur ich habe es nicht auf die reihe gekommen meinen mund aufzumachen. gleichermaßen war mir dann klar, dass es nicht an gott liegt, dass er mir "so fern" ist (er ist ja immer da). es musste zumindest eine sache in meinem leben geben, die mir den zugang genommen oder zumindest erschwert hat.
ganz krass wurde diese sache dann am sonntag vorm freakstock. ferry aus remscheid hat bei uns gepredigt und gott war richtig fett am start und mir ging es richtig super. nach dem gottesdienst stellte sich dann meine alte letargie wieder ein. ich wurde wieder maulig und wusste gar nicht, was ich hier überhaupt mache.
als ich dann wieder zu hause war, dachte ich mir (mal wieder): "so kann das nicht weitergehen. irgendwas ist da faul." ich hab dann Jesus still und im Geist angeschrien, dass er mir doch endlich mal sagen soll, was bei mir faul ist. auf einmal fühlte ich in mir den "zwang" meinem retter einen brief zu schreiben. diesen zwang habe ich dann ca. 2 stunden ausgehalten, bis ich diesen brief dann doch geschrieben habe. nachdem ich in diesem brief in den ersten vier zeilen Jesus meine aktuelle situation geschildert habe und meinte, dass ich eine blockade hätte und nicht wüsste warum, wurde mir die antwort per "geistesblitz" gegeben: "Du hast [XYZ] nicht vergeben, dass [XYZ] {abc} gemacht hat."
Ich hab das für die Allgemeinheit mal ein bisschen anonymiert.
Jedenfalls war ich nach dieser ansage von Jesus geschockt und ehrlich gesagt auch ein bisschen überrascht. ich habe [XYZ] bei {abc} in den letzten wochen immer wieder ermutigt und bestätigt. ich bin dann aber dennoch auf die knie gegangen und habe [XYZ] jenes {abc} vergeben. und siehe diese leere, die ich über die letzten wochen in meinem oberkörper gefühlt habe, war mit einem mal weg. seit dem habe ich wieder richtig geile zeiten mit jesus und papa.
es war für mich schon überraschend zu sehen, dass mich sachen von meinem zugang zu gott abhalten, die mir nicht bewusst waren. vor allem, weil ich diese sache ja bereits angenommen und [XYZ] auch weiterhin ermutigt habe usw.

Kraft durch Freude

2006-08-01 09:18:51 +0000

Die am 27. November 1933 gegründete NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF) war die populärste Organisation im NS-Regime. Das Volkswagen-Projekt sowie Nah- und Fernreisen gehörten zu den wichtigsten Aktivitäten der Freizeitorganisation KdF, einer Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront (DAF). Mit dem umfassenden Wirken dieser Organisation sollte vorrangig die Arbeiterschaft in die "Volksgemeinschaft" integriert werden. Zugleich sollten so die im Zuge der Aufrüstung notwendigen Produktionssteigerungen ohne nennenswerte Lohnerhöhungen durchgesetzt werden. KdF-Veranstaltungen sollten der Entspannung und der Regeneration zur Erhöhung der Arbeitsleistung dienen, wozu auch die Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsplätze mit Kantinen, Sportstätten oder Grünanlagen gehörte. Die Organisation KdF, die den Zugang zu bisher bürgerlichen Privilegien anbot, diente letztlich der Vorstellung einer klassenlosen Gesellschaft im Sinne der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft.

Quelle: http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/kdf/index.html vom 01.08.2006 10:37 Uhr

Der arbeitende Mensch braucht Ausgleich. Das haben auch die Nazis damals erkannt - und auch umgesetzt. Ganz ihre Idee war es nun auch nicht. Der Grundgedanke einer "Freizeitorganisation" haben sie sich bei den Italienern abgeschaut. Aber sie haben den Leuten etwas geboten, was sie auch bezahlen können. Die arbeitende Bevölkerung sollte sich nicht der Langeweile oder dem "Lodderleben" hingeben, sondern sich qualitativ hochwertig erholen - um noch mehr Arbeit leisten zu können. Zu dem war KdF ein Teil der Gleichschaltung des Regimes. Das gesamte Leben der Deutschen sollte vom Regime infiltriert werden. Andere Beispiele für die Gleichschaltung sind z.B. der Volksempfänger - ein Radio, dass sich jeder leisten konnte. Es diente perfekt zur Propaganda.

Aber warum schreibe ich überhaupt über ein solches Thema? Nun ja, mir ist letzte Woche wieder folgender Vers aus der Bibel eingefallen:

[...]die Freude am Herrn gibt euch Kraft!

Nehemia 8:10 (HfA)

Und das erste, was mir dabei durch den Kopf schoss, war eben "Kraft durch Freude". Das ist so eine Wortgruppe, die sich einfach ins Gehirn einbrennt - wahrscheinlich auch ein Grund dafür, dass die Nazis sie gewählt hatten.

Ihr kennt das sicherlich auch, dass man in den Anbetungszeiten - egal, ob die nun im Gottesdienst sind oder zu Hause, in der Straßenbahn, egal wo - erfrischt und aufgetankt wieder raus kommt. Ebenso kann ich durch Bibellesen, beten oder einfach mal Still vor Gott sein wieder auftanken. Die Freude am Herrn ist meine Kraft. Und wenn diese Dinge fehlen, so fehlt mir (meist) die Kraft. Eine Sache, die ich in den letzten Wochen erleben musste. Doch da schreib ich später noch was dazu.

Jetzt will ich aber nicht sagen, dass Kraftlosigkeit immer ihre Ursache in fehlendem Gebet etc. liegt. Dem ist nicht so. Vielleicht solltest du einfach mehr schlafen, oder was essen .

 

Um nochmal auf die Geschichte mit den Nazis zurückzukommen. Ich denke, dass es für uns Deutsche besonders schwierig ist, sich mit solchen "Phrasen" aus dem Dritten Reich auseinander zu setzen bzw. anzufreunden (Nur mit der Abfolge der Wörter, nicht, was die Nazis draus gemacht haben!). Es fiel mir nicht einfach diesen Post hier zu schreiben, vor allem, weil man beim Hören der Worte immer diese 12 schwarzen Jahre der deutschen Geschichte im Hinterkopf hat.

Nichtsdestotrotz finde ich, dass "Kraft durch Freude" doch wahr ist und von der reinen Wortbedeutung her nichts schlimmes an sich hat und wenn es gelebt wird Befreiuung und auch Erleichterung im Leben bringen wird.

Festplatten, Rechner und ein gelungener Abend

2006-07-28 13:26:49 +0000

Donnerstag abend, 23:00Uhr. Bremen. Hoffnungshaus.

Es ist ein normaler Abend, wie es scheint. Die Laptops von Corcken und mir sind in Betrieb. Es wird Empire Earth gespielt - über LAN. Willi - Lillys Bruder - zockt an Corckens Rechner, Corcken an meinem und ich schaue den beiden interessiert zu. Das Spiel ist beendet, bzw. Corcken hat aufgehört zu spielen. "Weil Willi einfach zu gut ist", meint er.

Stattdessen wird nun, eine Stunde vor Mitternacht, ein etwas in die Jahre gekommener Rechner angeworfen und die Mission beginnt. Nun heißt es Hardwarebasteln, Rechner ausschlachten, Formatieren, Installieren, Schrauben suchen und was bei einer solchen Arbeit nicht fehlen darf - viel Lachen.

Corcken am ausgeschlachteten RechnerEs ist schon immer wieder lustig, wenn man den Kopf voller schwieriger Problemlösungen hat, einem aber die einfachste nicht einfällt, beispielsweise, dass die Festplatten nicht laufen, weil sie keinen Strom haben. Oder dass, wenn man auf einen Button klickt, auf dem "Help" drauf steht, auch die gewünschten Infos angezeigt werden.

Aber wozu ist denn diese ganze "Arbeit" eigentlich. Nun ja, die offen:bar hätte gern eine rechnergestützte Musikanlage. Da hab ich mich bereit erklärt diese bereitzustellen und zu konfigurieren.

Allein wäre ich damit allerdings vollkommen aufgeschmissen gewesen. Deshalb bin ich Jesus auch so dankbar, dass er mir einen so kompetenten Freund wie Corcken an die Seite gestellt hat. Wäre er nicht gewesen, wäre ich gestern nicht so weit gekommen!

Wir formatieren nun 2 Festplatten ca. 4 mal, wundern uns 30 Minuten lang, warum sie nicht funktionieren (bis wir merken, dass sie keinen Strom haben [siehe oben]), installieren DSL 4 mal, bekommen den USB-Anschluss zum Laufen und den Sound zum Funktionieren, bauen die Festplatten ein. Nach ca. 3 Stunden sind wir froh, dass der Rechner jetzt weitestgehend fertig ist.

Um 3 Uhr morgens bin ich dann zufrieden und dankbar in mein Bettchen gefallen.

Truth can be painful

2006-07-17 11:23:34 +0000

Es gibt viele Dinge in der Welt, die mich gerade beschäftigen - vielleicht auch zu sehr. Ich hab Gott im letzten halben Jahr so einige Fragen gestellt. Und wie er nun mal so ist, antwortet er. Manchmal waren seine Ansichten zu bestimmten Themen etwas anders, als meine. Naja, aber er hat ja nun mal das letzte Wort. Bei vielen Sachen hatte ich schon eine leichte Ahnung, dass Gottes Plan mit mir in eine andere Richtung geht, als ich mir das dachte.

Einige Male war diese Erkenntnis äußerst schmerzhaft, andere Male auch von Freude begleitet. In die Details will ich da nicht gehen, einfach weil mir das zu privat ist...

Im Augenblick sauge ich alles, was in meiner Umwelt passiert in mich auf, und versuche damit irgendwie zurecht zu kommen. Ein Lied, was meine Situation ganz gut beschreibt, kommt mal wieder von Die Happy und heißt Perfect:

Sometimes the answer

To all of my questions

Are too much for me to hear

Truth can be painful

And hard to prepare for

I'm glad I've got you near

If I had a heart of stone

I could turn the other cheek

But that's not me, no

I soak it up I take it in

Try to deal with everything I feel

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD

BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD

BUT THEN THERE'S YOU

YOU ARE PERFECT

YOU'RE THE ONE WHO MAKES ME SEE

THAT EVERYTHING'S MUCH BETTER

THAN IT SEEMS TO BE

YOU ARE PERFECT

You were the answer

To all of my questions

About a million times

(yes you are)

You make all the difference

You lead the way and point out all the lies

You open up my eyes

THE UGLINESS IN THIS BIG WORLD

BRINGS ME DOWN AND MAKES ME SAD

BUT THEN THERE'S YOU

YOU ARE PERFECT

YOU'RE THE ONE WHO MAKES ME SEE

THAT EVERYTHING'S MUCH BETTER

THAN IT SEEMS TO BE

YOU ARE PERFECT

WHERE WOULD I BE WITHOUT YOU

YOU MAKE ME PERFECT

When I'm a mess

When I need someone to run to

You are there right next to me

Ich weiß nicht, wie es mir gehen würde, wenn ich Jesus nicht hätte. Er ist für mich dieser "jemand zu dem ich rennen kann." Er ist immer da, und immer in der Nähe. Wenn ich Hilfe brauche ist er in einem Sekundenbruchteil zur Stelle. Und auch wenn ich mich so gefühlt habe, als hätte man mir etwas weg genommen, so gibt er mir doch im Endeffekt etwas besseres dafür wieder, auch wenn ich eine Weile warten muss, bis ich Jesus' Geschenk in der Hand halte.

Es gibt einen Satz, der mich schon seit über einem Jahr begleitet: "Jesus hat nie gesagt, dass es einfach wird, er hat nur gesagt, dass es sich lohnt!"

Jesus, ich bin dir so dankbar, dass ich dich habe!

Just do it!

2006-07-13 11:41:54 +0000

Es ist mir gestern passiert und heute gleich wieder...

Ein Satz, den ich in den letzten Wochen ziemlich oft in Geprächen verwendet (und auch so gemeint) habe, war: "Wenn du was machen willst, dann denk nicht lang drüber nach, sondern schalte den Kopf aus und mach einfach." Das "schalte den Kopf aus" hab ich so gemeint, dass man über die anzugehende Sache sich nicht den Kopf zerbrechen soll, weil es doch meist Energieverschwendung ist.

Genau dieses Prinzip hat gestern und heute in meinem Job funktioniert (fürs Verständnis: Ich bin Fachinformatiker und entwickle ne Anwendung mit Access). Ich saß am Montag vor einem Problemchen und hab drüber nachgegrübelt, wie es denn zu lösen wäre. Ich hab wie wild im Internet nach Tutorials herumgesucht und gehofft doch irgendwie einen Lösungsweg zu finden. Nachdem ich dann das erfolglos aufgegeben hatte, habe ich mich ans Programm gesetzt und da auch sehr denklastig versucht das Problem anzugehen. Diese Prozedur setzte sich am Montag dann bis zum Feierabend fort - ein befriedigendes Ergebnis kam nicht zustande.

Gestern morgen setzte ich mich dann an den Rechner, habe intuitiv etwas herumgeklickt, ohne dabei wirklich krampfhaft nachzudenken und siehe nach 5 Minuten war die Lösung da. Nachdem ich dann Problem Nummer Eins gelöst hatte, kam natürlich gleich das nächste. Ich ging wieder mit der gleichen denklastigen Vorgehensweise ran - und scheiterte natürlich.

Wiederum am nächsten Tag (also heute) setze ich mich wieder vor den Rechner, klicke intuitiv etwas herum und nach 5 Minuten hatte ich die passende Lösung parat.

Vielleicht wird es ja wirklich Zeit sich mal aus der Theorie heraus zu begeben, nicht erst tage- oder wochenlang in Büchern rumzustöbern (meist lerne ich dabei nichts), sondern auf die gute alte "Learning-by-doing"-Methode zu setzen. Fehler zu machen gehört da natürlich auch mit dazu.

Ich bin mal gespannt, was der Storch in den nächsten Tagen so zu diesem Thema posten wird.

 

Also bis die Tage,

Mörßl

Eine wünschenswerte Gemeinde, wie damals in Thessaloniki!

2006-07-10 09:37:08 +0000

Wir haben unseren Newsletter, die Jesusgemeinde Dresden hat ihren Gemeindebrief. In der Juniausgabe ging es - wie die Überschrift schon sagt - um die Gemeinde in Thessaloniki. Und hier ist der Artikel, geschrieben von Wayne Neuper (Leiter der Jesusgemeinde Dresden und Mitglied im Apostolischen Team von NCMI):

Im ersten Brief von Paulus an die Thessalonicher, lesen wir von einigen beeindruckenden Merkmalen dieser wünschenswerten Gemeinde. Diese Gemeinde war gerade einige Monate alt aber war schon so weit im Verständnis und so hingegeben für ihre Aufgabe im Herrn, dass wir heute nur staunen können. Wie kam es zu dieser schnellen Entwicklung? Welche Merkmale haben so beeindruckt?

Paulus hat eine Zuversicht, dass sie im Glauben wachsen!! Er weiß, dass diese Gemeinde, Gottes Gemeinde ist. Seine Zuversicht ist in Gott. In Kapitel 1 und 2 lesen wir von folgenden Merkmalen ...



1. Ihr Alltag (V3)

In Erinnerung hat Paulus ihr Werk des Glaubens (Beziehung zu Gott), die Bemühung der Liebe (Beziehungen mit einander) und das Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus (Haltung gegenüber der Zukunft).

Jeder Christ muss glauben, soll lieben, soll hoffen. Alle drei Dinge sind Zeichen der Wirkung des Heiligen Geistes im Leben der Gläubigen. Sie verändern das Leben. Die Werke sind ein Ergebnis des Glaubens, Bemühungen resultieren von Anstrengung und Ausharren ist Geduld, auch wenn es Widerstand gibt.



2. Ihr Empfang der Botschaft (V5)

Die Gemeinde war ein Ergebnis der Verkündigung des Evangeliums. Diese Verkündigung kam mit Kraft durch eine mächtige Wirkung in die Herzen der Zuhörer, wurde akzeptiert und angenommen und die Botschaft später weitergegeben. '



3. Ihr Einfluss (V6,7)

„Und ihr seid unsere und des Herrn Nachfolger geworden, indem ihr das Wort unter viel Trübsal aufnahmt mit Freude des heiligen Geistes, so dass ihr Vorbilder geworden seid für alle Gläubigen in Mazedonien und Achaja.“

Sie wurden Vorbilder für Andere. Sie waren voll Freude, echt, wahr und gehorsam. Im Vers 8 lesen wir, dass ihr Glaube an jeden Ort hinausgedrungen ist. Sie haben gepredigt, ihr Glaube wurde, weit über die Grenzen der naheliegenden Regionen hinaus, bekannt. Durch Mund zu Mund Übertragung wurde bekannt, dass sich eine neue Art von Gemeinde bereit gemacht hat – eine vorbildliche Gemeinde.



4. Ihre Neubekehrten (V9)

Die Neubekehrten haben sich radikal und durch Gottes Kraft bekehrt. Alle konnten sehen, dass ihr Glaube echt ist. Sie haben sich vom Götzendienst getrennt, haben ein aktives Dienen im Königreich Gottes angefangen und haben sich auf ein geduldiges Warten für die Wiederkunft Jesu eingestellt. Genau diese drei Dinge machen eine Gemeinde stark:

Glaube gekennzeichnet durch Ablehnung des Götzendienstes,

Liebe im Dienen und

Hoffnung durch das Warten auf Ihn.

 

5. Ihre Beziehungen

1Thess.2,8 „Und wir sehnten uns so sehr nach euch, dass wir willig waren, euch nicht nur das Evangelium Gottes mitzuteilen, sondern auch unsere Seelen, weil ihr uns lieb geworden wart.“

Gehen unsere Beziehungen tiefer als nur in die „Funktions“ Ebene? In der Gemeinde in Thessaloniki waren ihre Beziehungen wertvoll und tiefgehend.

Die Gemeinde wurde als Familie verstanden. Sie hatten familiäre Beziehungen mit anderen Gläubigen, die mindestens so herzlich waren, wie die in ihren eigenen natürlichen Familien. Sie waren willig ihre Seelen mitzuteilen! Oder ihre „Leben zu teilen“, wie es in einer anderen Übersetzung heißt.

Paulus hatte Beziehungen der „Bündnis“ Art mit den Menschen in dieser Gemeinde. (siehe 1.Chronik11,1-3) Er war bereit sein Leben zu geben für die Menschen mit denen er in Beziehung war!

Wie können wir die Qualität unserer Beziehungen ganz praktisch wachsen lassen?

Sei erfüllt mit Gottes Liebe

Sei sicher in dem, was du bist und wie Gott dich geschaffen hat. Kein Selbstmitleid! Es ist wichtig, dass du dich selbst lieben kannst.

Begegne den Bedürfnissen der Anderen. Wenn du einen Freund haben willst, sei ein Freund.

Sei ehrlich – keine Masken!

Lerne zu vertrauen.

Vergib, wie dir vergeben worden ist! (Matth.18,21+22). Es geht um dich, nicht um die Anderen!

Höre gut zu

Plane Zeit für Highlights und Spaß

Habe eine realistische Erwartung an Andere.

Baue unterschiedliche Beziehungen d.h. mit Ehepaaren, Mentoren usw.

 

Die Menschen haben von der Gemeinde in Thessaloniki gehört, weil der Geist Gottes in ihrer Mitte gewirkt hat, sie eine radikale Veränderung erlebt haben und diese Nachricht in die ganze Region hinausgedrungen war..... Genau dafür wollen wir als Jesusgemeinde bekannt sein.

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Quelle: http://www.jgdresden.de/index.php?option=com_content&task=view&id=265&Itemid=169&lang=de vom 10.07.06

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