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Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln....

2006-11-03 08:49:05 +0000

Es gibt wieder einen neuen Stern am Bloggerhimmel. Diesesmal handelt es sich um Jan-Christoph. Er geht zu Campus für Christus und ist Mitglied der IBC Bremen, die parallel zu uns Freaks ihren Gottesdienst um 16h unweit der offen:bar feiern.
JC ist uns um einiges in der Zeit vorraus. Wie viele Stunden das nun genau sind, kann ich euch auch nicht sagen, jedenfalls ist er jetzt in China und macht da ein Praktikum.

Seine heutige Story ist ganz lustig....

Arbeit, Haus und Willi

2006-10-31 06:32:54 +0000

Gestern war wieder mal so ein Tag, der mir vorkam, als hätte er mehr als 24 Stunden. Aber nun mal die Einzelheiten: Ich stand seeeeeeeehr früh auf, um auch seeeeeeeehr früh auf Arbeit zu sein. Ich bin grad in den Abschlussarbeiten meines aktuellen Projektes und muss bis Mittwoch Mittag damit fertig sein. Also hieß und heißt es: Klotzn, nicht kleckern!!

Als ich dann gestern um 18:00h aus der Firma raus war - mit mehreren Lächeln auf dem Gesicht, da ich mehrere Schritte weiter gekommen war, ging es im Haus auch gleich weiter. Lilly, Cate und Corcken waren bereits seit 16h damit beschäftigt unser Haus auf Vordermann zu bringen.

Wie ihr auf dem Hoffnungshausblog und bei Cate lesen könnt, haben wir unseren ersten Gast.

Wie schon gesagt, es war viel los gestern, auch wenn es hier nicht so aussehen mag...

LAN-Party im HoHa

2006-10-29 03:01:41 +0000

Dank Doro kenne ich jetzt auch eine Abkürzung fürs Hoffnungshaus, wie ihr ja in der Überschrift sehen könnt.

DSC01341

So hier mal noch ein kurzer Abriss (siehe Bild) was Sonnabend Abend bei uns im Haus los war. Gegen 19h kamen die ersten Leute an. Wir (also Corcken und ich) hatten zur LAN-Party (Local Area Network Party) eingeladen. Normalerweise funktioniert das so, dass man mehrere Rechner über ein Netzwerk, das so genannte LAN, zusammen schließt. Nur haben das zumindest die Leute auf dem Bild etwas falsch verstanden....

Auf dem Bild seht ihr das Ergebnis, wenn viele Menschen ein Computerspiel auf dem gleichen Rechner spielen. Es war schon lustig!!

Auch die anderen Spiele haben richtig Spaß gemacht, auch wenn ich am Ende unserer Strategiespiel-Sessions mit weniger (=gar nix) mehr dastand, als ich zu Anfang hatte.

 

Diese Party ist auf jeden Fall eine Wiederholung wert!

Tu, was du kannst

2006-10-21 08:00:15 +0000

Es ist Petrus, der in seinem ersten Brief schreibt:

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:11 Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
1. Petrus 4:10

Wie ich mit meinen letzten Posts merke, war um das Wochenende bei meinen Eltern ziemlich viel los. Diesmal ist es am Montag - also am Tag meiner Rückkehr nach Bremen passiert.
Ich kam also wieder im Hoffnungshaus an, Lilly und Cate waren im Keller am renovieren und streichen. Sie fragten, ob ich denn mitmachen würde. Aus Ermangelung der benötigten Motivation sagte ich ersteinmal: "Nö."

Als in der Wand dann einige Löcher gestopft werden sollten, sagte ich zu den beiden, dass man diese Art von Löchern nur mit dem richtigen Putz zumachen könnte. Mein Vater ist schließlich Maurer und hat mich in meiner Kindheit und Jugend auch die eine oder andere Wand zuhause versputzen lassen. Zu dieser Art von Aktionen hatte ich nie so wirklich Lust. "Wenn bei mir im Haus mal so was zu machen ist, hole ich mir einen Handwerker."
Naja, war dann nicht wirklich so. Ich hab dann ein bisschen Putz angerührt und die Löcher verputzt. Ich kann das zwar nicht wirklich gut, aber ich konnte tun, was ich konnte (komische Formulierung *g*). Ich hab die "Gabe des Mauernverputztens" eben mal zum Wohl der WG genutzt.

"Jeder nach seiner Gabe!"

Schwachen werden sie die Hände auflegen...

2006-10-19 08:25:12 +0000

Nachdem ich in den letzten beiden Posts über meine Erfahrungen mit und in der Deutschen Bahn geschrieben habe, ist nun mal was aus dem Haus dran. Mir fallen in den letzten Tagen immer wieder Dinge ein, die ich mit Gott erlebt habe, die ich hier aber noch nicht niedergeschrieben habe, obwohl ich das "eigentlich" machen wollte.

Es begab sich am Mittwoch vor meiner Abreise nach Dresden. Abends war Hauskreis angesetzt und ich fühlte mich total geschlaucht, verbraucht und ausgebrannt. Ich konnte mir allerdings nicht erklären, wovon. Nach dem Hauskreis wollte Lilly, dass ich nochmal mit ihr zusammen bete. Ich hab ihr gesagt, dass ich mich grad nicht gut fühle, aber trotzdem mit ihr beten werde.
Wir saßen also zusammen auf unserer Treppe vorm Haus und unterhielten uns noch kurz.
Lilly: "Was ist denn mit dir los."
Mörßl: "Naja. Mir gehts nicht gut. Ich glaub mir is schlecht."
Lilly: "Was hast du denn gegessen?"
Mörßl: "Heute morgen ein Brötchen vom Bäcker und zum Mittag zwei von unseren Baguettes aus dem Gefrierschrank."
Lilly: "Ups. Die lagen aber schon 2 Tage im Backofen. Nachher waren die dann wieder im Gefrierschrank."
Mörßl denkt: "Dann werden das wohl Salmonellen oder so was sein."

Wir haben dann uns zum Beten gegenseitig die Hände aufgelegt (weil man das ja so macht ;-) ). Nachdem mir das mit den Salmonellen klar geworden war und Lilly gebetet hatte, dass die Salmonellen doch mal gehen sollten, fühlte ich mich wirklich besser. Mir war nicht mehr schlecht, ich hatte wieder Kraft und mir gings einfach gut.

Gott ist toll!

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Markus 16:17-18

Das Kind im Zug (Teil 2)

2006-10-17 08:00:00 +0000

Es war nun also Abend und ich war in einem Hotel in Hamburg und nicht, wie geplant, im Zug nach Dresden. Noch im Zug nach Hamburg bekam ich das Gefühl, dass diese Situation von Gott gewollt bzw. genutzt wird. Aber, dass das auch wirklich so war, wird mir erst jetzt klar.

Am nächtsten Tag hieß es dann um 6 Uhr aufzustehen, damit ich meinen Zug um 7:15 Uhr noch erreiche. Frühstücken und Duschen sollte ja auch mit drin sein. Den Zug habe ich dann auch bekommen. Nach einiger Zeit, ich weiß nicht mehr wie lange genau ich schon gefahren war, stiegen diese 3 Leute ein. Mann, Frau und Kleinkind (ca. 5 oder 6 Jahre). Die haben sich dann ca. 7 Reihen vor mir hingesetzt. Zuerst habe ich von denen nicht so viel Notiz. Nach einer Weile fiel das "nicht viel Notiz nehmen" dem Kleinkind gegenüber doch sehr schwer. Der Dezibel-Pegel, der von dem Kind ausging, war einfach sehr hoch. Ums mal in Deutsch zu formulieren: Das Kind hat mich genervt. Es war laut, hat irgendwelchen Scheiß gebrabbelt. Einige Zeit habe ich versucht das Kind einfach zu ignorieren, aber das hat nicht funktioniert. "Toll, deine Schwester ist ja genauso und da fährst du jetzt freiwillig hin.", schoss es mit immer wieder durch den Kopf. Ich konnte richtig fühlen, wie sich in mir eine Antipathie dem Kind gegenüber aufgebaut hat. Dass das nicht gut war, wusste ich selber. Ich hab dann dem Kind einfach vergeben, dass es mir auf die Nerven geht - aber die Geräusche hat es immer noch von sich gegeben. Nur hatte sich bei mir was geändert. Die machten mir nix mehr aus - und diesmal wirklich. Ich habe das nicht einfach verdrängt oder so. Diese ganzen negativen Gefühle waren einfach weg.

Es war dann in Riesa, oder so. Ich hatte noch ca. 80 Minuten Fahrtzeit oder so vor mir und rechts von mir noch einen leeren Platz. Da kommen auf einmal 2 Personen aus dem angrenzenden Waggon durch "meinen" Gelaufen. Bei den beiden handelte es sich um eine Mutter mit ihrer 6 Jahre alten Tochter, die nach einem Sitzplatz suchten. Im ganzen Waggon war nichts mehr frei. Ich sagte dann so in Gedanken zu Gott: "Die beiden können sich ja neben mich setzen. Die Kleine nimmt ja nicht allzu viel Platz weg. Da passen wir auch zu dritt auf diese beiden Sitze." Als ob die Mutter das gehört hätte, was ich nicht ausgesprochen habe, kam sie auf mich zu und fragte, ob der Sitzplatz noch frei wäre. Ich rückte einfach ein Stück ans Fenster, damit auch das Kind zwischen uns beiden noch Platz hatte und schon hatte sich die Sache erfüllt. Ich spürte in mir auf einmal einen solchen Frieden und Gott hat durch diese ganze Sache einiges im mir verändert.

Kleinkindern gegenüber war ich nicht immer positiv eingestellt - um es mal politisch zu formulieren. Ich habe immer wieder gesagt: "Bevor ich Vater werde, muss Gott noch einiges in mir drin verändern." Und mir fällt immer wieder auf, wie er in den letzten Wochen da dabei ist. Es gibt und gab verschiedene Situationen, in denen ich anders gehandelt habe, als ich es sonst getan hätte. Gott ist einfach super, sucht unser Bestes und verändert uns zum Besseren hin.

Ich habe vorhin geschrieben, dass ich denke, dass diese Übernachtung und der ganze Trubel umzu von Gott gewollt bzw. genutzt wurde. Wie komme ich da drauf? Nun ganz einfach. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine 3-köpfige Familie mit einem extrovertierten Kind Donnerstag Abend bzw. Nacht mit einem Zug unterwegs ist und das Kind einen solchen Radau macht. Ebenfalls stufe ich den gleichen Sachverhalt bei der Mutter mit ihrem Kind ein. Ich denke mal, dass diese Veränderung nicht geschehen wäre, wenn ich meinen Zug am Donnerstag nach Dresden noch bekommen hätte.

HERR, du hast mich erforscht und erkannt.

Mit allen meinen Wegen bist du vertraut.

Psalm 139:1.3

Das Kind im Zug (Teil 1)

2006-10-15 14:00:04 +0000

Ich habe ja diese Rubrik "Begegnungen der 4. Art". Das ist so meine Rubrik, in der ich besondere Begegnungen mit Gott eintrage. Vor Kurzem habe ich mich mal in meinem eigenen Blog umgesehen. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese Rubrik schon lange keinen neuen Eintrag mehr hatte. Das liegt allerdings nicht daran, dass ich nix mit Gott erlebe. Im Gegenteil! Ich habs einfach nur nicht aufgeschrieben.

Und so kommts, dass dieser Beitrag hier entstanden ist. Gott hat mich die letzten Tage an eine Begebenheit erinnert, die sich vor einiger Zeit zugetragen hat. Ich war auf dem Weg zu meinen Eltern:

Man schreibt den 31. August 2006. Es ist 17 Uhr. Ich verabschiede mich von meinen Kollegen und mache mich auf den Weg zum Bremer Hauptbahnhof. Mein Zug geht um 18.16 Uhr Richtung Hamburg. Von da aus soll es dann ohne weiteres Umsteigen nach Dresden gehen. Geplante Ankunft 23.45 Uhr. Ich stehe also am Bahnsteig. Der Zug scheint Verspätung zu haben. Nix Besonderes bei der Bahn. Aus 15 Minuten werden 30, aus 30 45. Der Zug kommt endlich. Ich schaue noch mal kurz auf den Fahrplan, um auszurechnen, wie lange denn mein Anschlusszug in Hamburg warten müsste, damit ich an diesem Tag noch nach Dresden komme. Es war schließlich der letzte Zug des Tages. Ich komme zu dem Schluss, dass das doch noch möglich wäre und steige entspannt ein.
Auf dem Weg nach Hamburg frage ich die Schaffnerin, wie es denn mit dem Zug nach Dresden aussieht. Sie scheint nicht zu dem gleichen Schluss gekommen zu sein, wie ich. Die Bahn übrigens auch nicht. Der Zug war weg. Für mich hieß es jetzt also: Hotelübernachtung in Hamburg auf Kosten der Deutschen Bahn AG. Ach ja, und eines hieß es auch noch: telefonieren. Ich hatte mit meinen Eltern ausgemacht, dass ich bei denen anrufe, wenn auf meinem Weg was schiefgeht. Bei meinen übrigen Fahrten ist alles glatt gelaufen, also dachte ich, dass es auch bei dieser so sein würde. Ich wollte einfach Geld sparen. Naja, Pustekuchen.
"Ich komm heute doch nicht. Ich sitz in Hamburg fest."

[Fortsetzung folgt ...]

Ein normaler Abend(?)

2006-10-13 08:55:47 +0000

Es war an einem der letzten Tage. Da wollte ich in mein Zimmer gehen. Ich schalte das Licht an (es war bereits abend) und wäre am liebsten wieder rückwärts rausgegangen. Diese Unordung, die da in meinen Gefilden vorgeherrscht habt, war kaum auszuhalten. Ich hab mich nach verschiedensten Dingen (tot-)gesucht. Ihr kennt doch sicher das Sprichwort: "Wer aufräumt, ist zu faul zum suchen." Naja, das hab ich in den letzten Wochen auch des öfteren gedacht, nur hat es mich richtig angekotzt, dass ich stundenlang nach Dingen gesucht habe, die ich dann doch nicht gefunden habe.

Also nun zum gestrigen Abend: Ich war noch kurz einkaufen, damit Fraidy - unsere Katze - nicht verhungert. Hab mir dann selbst noch was zu essen gemacht. Mit etwas im Magen habe ich dann etwas Lobpreismusik angemacht und mein Zimmer weitestgehend aufgeräumt. Zwischendrin hatte ich dann so den Gedanken: "Wenn du hier fertig bist, kannst du ja noch in die offen:bar gehen. Melly arbeitet ja heute."

Ich habs dann nicht gemacht. Und als ich heute morgen ihren Blogeintrag las, war ich auch froh drüber, dass ichs nicht gemacht habe.

 

Sie schreibt, wie sie gestern viele gute Gespräche mit den Gästen in der offen:bar hatte. Wäre ich da gestern noch hingegangen, hätten wir beide sicherlich wieder zusammengehockt und geschnackt und es wären nicht alle Gespräche zustande gekommen.

Stattdessen habe ich mich dann nach getaner Arbeit auf mein leergeräumtes Sofa gelegt und mir noch die eine oder andere Predigt angehört.

Alles in allem war es ein gelungener Abend.

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