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Groß du bist!

2007-03-11 22:55:40 +0000

Ich habe in den letzten beiden Wochen zusammen mit Joachim die Star Wars Reihe gesehen. Eine Szene aus dem 4. Teil ist mir im Gedächtnis hängen beblieben:

Der junge Luke Skywalker die Order bekommen, auf einem Planeten nach dem Jedi-Meister Yoda zu suchen. Als er mit seinem Schiff auf dem Planeten ankommt und in einem See landet, trifft er auf dieses kleine Figürchen. Die beiden reden miteinander, Luke sagt ihm, dass er keine Zeit habe, sich mit ihm zu unterhalten, da er sich auf der Suche nach einem großen Krieger befinde, der Yoda heißt. Der kleine Grüne springt darauf an und meint, dass er Luke zu Yoda bringen könnte. Und so begeben sich die beiden zusammen auf Tour. Sie landen im Haus des Grünen, wo sie erst einmal essen.

Luke drängt darauf endlich diesen Yoda kennen zu lernen. Er hat nicht geschnallt, dass dieser kleine Grüne in Wirklichkeit die Person ist, die er sucht. Yoda mag zwar nicht von großer Statur sein, doch die Macht, die er hat, ist enorm. Yoda belehrt Luke darüber, dass es nicht auf das ankommt, was man sieht.

Und so kommt es auch in unseren Leben nicht darauf an, wie groß wir sind. Es ist wichtig zu wissen, wie Gott uns sieht und nicht, was andere Menschen oder manchmal auch wir selbst von uns denken.

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.
1. Samuel 16:7


Es kommt darauf an, was wir in unsren Herzen haben. Gott kennt unsere Herzen, er kennt uns in- und auswendig.

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen.
Römer 5:5


Er hat uns gemacht, er hat uns gewollt. Er weiß, wie es um uns steht. Und es ist egal, wie groß du dich fühlst. Du kannst dich so groß fühlen, wie Yoda es von der Statur her ist, aber Gott weiß auch, dass du in Wirklichkeit viel größer bist. Er weiß, was er in dich reingelegt hat und das sollst und kannst du benutzen.

Garantie

2007-03-06 22:24:49 +0000

Wenn ich mich nicht total täusche ist es in Deutschland doch so, dass auf Elektrogeräte und so eine Garantie von 2 Jahren gewährt wird. Würde das auch auf mein Christsein zutreffen, so wäre mit dem heutigen Tag die Garantie abgelaufen:

Wir schreiben das Jahr 2005. Es ist der erste Sonntag im März. Der 6. März, 8 Uhr morgens um genau zu sein. Über Nacht hat es geschneit. Als ich aufstehe liegen 15cm Schnee. Es ist ein Morgen, auf den ich mich die ganze Woche über gefreut habe. Ich bin nämlich zu einem Gottesdienst eingeladen. In knapp einer 3/4 Stunde werde ich von Anke, einer Klassenkameradin, abgeholt und wir fahren gemeinsam zum St. Benno Gymnasium nach Dresden, wo die Jesusgemeinde ihren Gottesdienst feiert.

Anke war es, die mich zu diesem Gottesdienst eingeladen hatte. Ich wollte mir dieses "Schauspiel" mal ansehen. Als ich meinen Eltern von meinem Vorhaben berichtete bekam ich zu allererst den Satz "Pass bloß auf, dass du da in keine Sekte gerätst!" zu hören. Die Warnung hab ich zur Kenntnis genommen, allerdings nicht allzu sehr beachetet, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass es Anke in eine Sekte verschlägt.

Anke und ich fahren also gen Dresden - durch unsere verschneite Käfferlandschaft. Der Winterdienst hat inzwischen geräumt.

Auf der Fahrt nach Dresden werde ich von meiner Klassenkameradin noch ein bisschen vorbereitet, sodass ich nicht gleich ganz verstört den Gottesdienstraum verlasse. Einige der Anwesenden würden während des Singens die Hände heben usw.

Bei diesem Besuch wurden einige meiner Vorurteile aufgehoben. Der Gottesdienst der Jesusgemeinde fand und findet nicht in einer Kirche statt, sondern einer Turnhalle. Statt Orgelmusik gibt es zeitgemäße Musik mit E-Gitarre, Schlagzeug und so weiter. Die Leute hier scheinen Spaß daran zu haben, in den Gottesdienst zu gehen. Aus meiner Konfirmandenzeit weiß ich noch, dass es immer voll frustig war Sonntags in die Kirche zu gehen, nur um seine Punkte abzuholen. Hier schien das anders zu sein.

In der Lobpreiszeit ist es der Text eines Liedes, der mich sehr berührt. Es ist eines der Standartlieder in freikirchlichen Kreisen - "Blessed Be Your Name" von Matt Redman, für den Großteil der Besucher freundlicherweise ins Deutsche übersetzt. Folgende Passage hat mich zum Nachdenken gebracht:

You give and take away

You give and take away

(But) My heart will choose to say

Lord, Blessed be Your name

Du gibst und nimmst mein Gott

Du gibst und nimmst mein Gott

Doch mein Herz schreit zu dir:

Gepriesen sei dein Nam'

Diese Stelle wird - wie der Rest des Liedes - von der gesamten Gemeinde laut mitgesungen. Daraufhin muss ich mich ersteinmal setzen und nachdenken. Ich weiß, dass es bei mir in der Geschichte meiner Familie so die eine oder andere Begebenheit gab, wo Leute diese Verse nicht ehrlich hätten singen können. Also führe ich in etwa das folgende gedankliche Selbstgespräch: "Wenn diese Leute dieses Lied aus voller Kehle und ehrlich singen können, dann muss an diesem Glauben was dran sein. Und dann willst du genauso glauben wie diese Leute!" Für mich stand zu diesem Zeitpunkt fest, dass ich zumindest am darauf folgenden Sonntag wieder in diesen Gottesdienst gehen würde.

Nachdem Anke mich wieder zu hause abgesetzt hat, ziehe ich mich in mein Zimmer zurück. Von irgendwo her suche ich mir eine Bibel, um darin mehr über Gott und Jesus zu erfahren. Eine Taktik habe ich dabei nicht. Ich lese hier mal etwas aus einem Evangelium, dann da was aus den Psalmen. Wie lange das so geht, weiß ich nicht. Ich weiß nur eines. Als ich die Bibel dann zuklappe und beiseite lege, bekomme ich auf einmal das Gefühl, dass ich beten soll. In diesem Gebet übergebe ich Jesus mein Leben.

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50% und alles ist komplett!

2007-02-28 13:29:34 +0000

Ist es nicht einfach schön, wenn Dinge einfach erledigt sind?

Mit dem heutigen Tag beginnt die 2. Hälfte meiner Ausbildung zum Fachinformatiker. Heut morgen 8h habe ich meine Zwischenprüfung geschrieben. Nach einer Dauer von etwa zwei Stunden war ich auch damit fertig. Und selbst wenn ich nicht fertig gewesen wäre, hätte ich abgeben müssen...

DSC01569Mit dem heutigen Tag ist alles komplett, was ich Ende März für den Flug nach Texas brauche. Der Flug war schon eine geraume Zeit bezahlt, das Ticket hatte ich auch schon ne Weile. Was noch fehlte war der biometrische Reisepass. Den habe ich heute nach der Prüfung abgeholt. :D

 


ER ist wirklich Jahwe-Jireh

2007-02-22 00:22:51 +0000

Vor ein paar Monaten war mir ja so ein kleines Malörchen passiert. Ich hatte mit nem Fahrrad ein parkendes Auto geschrammt. Dummerweise hatte ich zum damaligen Zeitpunkt noch keine Haftpflichtversicherung, sodass ich da ein ziemlich großes Minus auf meinem Konto sah. Der Halter des Wagens wohnt bei uns in der Straße und das Auto parkt demzufolge auch hier. Ich sehe das Auto also fast täglich.

Jedes mal wenn ich das Auto in der Zeit nach dem Unfall gesehen hatte, gingen mir die Erinnerungen an diesen Unfall wieder durch den Kopf und damit zusammen, das da noch ne ziemlich hohe Rechnung auf mich wartet. Unterm Strich kann man sagen, dass ich mich jedes Mal scheiße gefühlt habe, wenn ich den Van gesehen habe. Das ging so mehrere Monate.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, haben wir nach einer Nachfolgerin für Lilly gesucht, die ja ausgezogen ist. Viele unserer Optionen auf potientielle Nachmieter lösten sich mit der Zeit in Luft auf. Bis vor einer Woche hatten wir noch keinen Nachmieter. Nachdem auch unser letzter Kandidat absagte, wurde ich leicht hibbelig. Letzten Mittwoch haben wir uns dann entschlossen, eine Anzeige auf bremen.de zu schalten und auf diesem Weg nach einem Zwischenmieter zu suchen.

Zurück zum Auto. Der von mir gelinkte Beitrag hat ja den Titel Jahwe-Jireh. Und das bedeutet ja so viel wie "Gott versorgt". Das "Unfallauto" hat sich für mich in ein Symbol für "Jahwe-Jireh" entwickelt. Und jedes mal, wenn ich den Wagen jetzt sehe, werde ich daran erinnert, dass Gott mein Versorger ist.

Und das haben wir als Haus auch in Sachen Zwischenmieter erfahren dürfen. Wir hatten in der besagten Anzeige ausgeschrieben, dass wir am Sonnabend einen Besichtigungstermin haben. Angemeldet hatten sich vier Leute. War ja schon mal nicht so der Hammer Andrang. Von diesen vier Leuten kam genau eine Person. Cate und ich saßen in ihrem Zimmer auf dem Sofa und lauschten Jansalleine. Nachdem ein Viertel des Besichtigungszeitraumes rum war, hatte immer noch niemand geklingelt. Cate und ich beteten dann nochmals um Gottes Versorgung für einen Nachmieter. Jener war wohl schon auf dem Weg zu uns, denn kurz darauf läutete es an der Tür und sie da Silke stand vor der Tür. Sie zieht am Sonntag bei uns ein. Die Story, wie das dann alles abgelaufen ist, könnt ihr bei Cate nachlesen.

Es ist einfach toll, da ganz oben jemanden sitzen zu haben, der sich nicht aus der Ruhe bringen lässt und weiß, was wir benötigen und uns es auch gibt.

GoD is in control and he never makes a mistake!

Mirko Sander

Zwischen den Abschieden

2007-02-10 15:44:40 +0000

Am Mittwoch wars soweit. Tina hat Deutschland verlassen und ist zusammen mit ihrer Tochter Michelle nach La Gomera aufgebrochen. Der Abschied fiel mir wirklich schwer, vor allem weil ich mit Tina so viele wunderbare Stunden verbringen konnte.

Melly meinte: "Man weiß erst, was man an einer Person hatte, wenn sie weg ist." Sie hat mir damit voll aus dem Herzen gesprochen.

In ein paar Tagen wird Lilly sich in die Lüfte erheben und gen Texas schweben. "Ich geh heiraten", hat sie am letzten Sonntag im Gottesdienst gesagt. Ich freu mich für sie und auch für Kelly - ihren Ehemann in Spe. Lilly wird mindestens ein halbes Jahr in den USA bleiben. Sie zieht somit aus dem Hoffnungshaus aus.

Ich bin wirklich ein bisschen traurig, dass die beiden Bremen verlassen (haben), aber andererseits freu ich mich auch, dass sich die beiden auf ein neues Abenteuer einlassen können. Tina in Spanien und Lilly in Texas.

Wiedereinmal befinde ich mich in der Situation, dass ich eine solche Begebenheit erst realisiere, wenn die Sache schon kurz vor dem Abschluss steht bzw. schon vorbei ist. Wir haben in den vergangenen Monaten viel darüber geredet, was denn sein wird wenn... Wir haben uns auf die Suche nach neuen Mitbewohnern fürs Hoffnungshaus gemacht..

Aber erst jetzt merke ich, dass das wirklich passiert, das Lilly auszieht, als wir ihr Möbel und so aus dem Haus tragen. Lilly geht - und wir brauchen immer noch einen (oder zwei) MitbewohnerInnen...

Ich kann es mir noch nicht wirklich vorstellen, wie es hier im Haus sein wird, wenn Lilly nicht mehr hier ist. Was wird sein, wenn sich niemand findet, der hier einzieht? Aber ich will jetzt nicht in einer solchen Situation verzweifeln, sondern auf Gott vertrauen.

GoD is in control and he never makes a mistake!

Mirko Sander

PS: Falls du uns irgendwie unterstützen willst, sei es im Gebet, zwischenmenschlich, finanziell oder gar als Mitbewohner, so melde dich doch einfach bei uns. Schreib hier einen Kommentar oder schreib eine eMail an hoffnungshaus@moerssl.net

Think positive

2007-02-08 07:42:10 +0000

An jedem Tag sollte es doch zumindest etwas geben, worüber man sich freuen kann...

Sita - Happy

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Die Szenen sind übrigens aus der Serie "Lost."

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