holyday

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In die Krise geglaubt

2016-01-04 20:06:53 +0000

Der Titel des Artikels schwebt mir schon länger im Kopf rum. Im letzten Jahr haben mich viele Sachen belastet. Der Auszug aus der Wohnung war eine mittlere Katastrophe, durch die Gemeinde ging ein Bruch. Um nur zwei davon zu nennen.

Das schlug sich immer wieder auf meine Laune und die Selbstwahrnehmnung nieder. Die Laune wurde schlechter. Die Selbstwahrnehmung nach und nach dunkler. Es kamen weitere Angriffe. Es wurde dunkler.

Ich stellte viele Sachen in Frage. Zuletzt den Glauben. Einer der Bibelverse, an denen ich mich in dunklen Zeiten und auch während meiner Depression festgehalten habe, steht im Römerbrief.

Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römerbrief Kapitel 8, Vers 28


Diesmal drückte mich dieser Vers tiefer und tiefer. Bei all den Sachen fehlte mir der Sinn. Wozu sollte es zum Guten dienen?

Nun ein paar Monate später glaube ich diesem Vers nicht mehr. Ich bin in der Glaubenskrise angekommen. Die Liebste fragte mich letztens bei einem Gespräch: "Glaubst du überhaupt noch?" Meine ernüchternde Antwort war: "Ich kann es dir nicht sagen."

Ich habe mich wohl mit diesem Vers in die Glaubenskrise geglaubt. Meint es Gott wirklich gut mit mir?

Trotz allem ist mir mein Glaube wichtig und ich möchte die Verbindung zu Gott wieder haben. Also höre ich Lobpreis, höre Predigten. Oft ist es aber so, als würde ich in einer Blase sitzen und von allem kommt nix bei mir an. Predigten verkommen zu einer Aneinanderreihung von Phrasen, Lobpreis bleibt Musik.

Und dann gibt es noch diese kleinen Funken, wie zum Beispiel diesen Tweet, der mir gestern in die Timeline gespült wurde:

https://twitter.com/ps1034/status/683689638939226112

Ein Zeichen, dass ich Gott vielleicht doch nicht egal bin.

Meine Geschichte zum Jahresmotto der Jesus Freaks

2014-11-16 20:56:10 +0000

Wie viele andere Jesus Freaks hat auch das Jahresthema für mich eine wichtige Bedeutung. Meine Geschichte zu Neuland hat einen besonderen Charme. Aber lasst mich etwas ausholen.

Wir schreiben das Jahr 2012 und ich bin auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. In Bremen sollte sie sein. In der IT, Softwareentwicklung um genauer zu sein. Ich suche nach Stellen, schreibe Bewerbungen. Und ich werde eingeladen. Von kleinen inhabergeführten Agenturen bis zum Konzern ist vieles dabei. Eine Firma bleibt mir nachhaltig in Erinnerung.

Es war kurz nach dem Freakstock - Motto war "Himmelstürmer und Bruchpiloten" - als ich das erste Mal Neuland betrat. Eine eCommerce Agentur in der Bremer Überseestadt. Ich war begeistert. Tolle Räume, gute Ausstattung und ein Arbeiten, wie ich es mir vorgestellt habe. Das gelobte Land? Vielleicht.

Ich war aufgeregt, kam bei einigen Fragen des Vorstellungsgespräches ins Schwimmen. Eine Woche später erhielt ich die Absage. Man hätte sich für einen anderen Bewerber entschieden. Aus der Traum vom gelobten Land. Kein Neuland für mich.

Es war eine andere Firma, in der ich zu dieser Zeit eine Anstellung bekam. Ich lernte viel, arbeitete mit tollen Leuten zusammen. Ein paar Wochen nach dem Willo 2014 erwischte ich mich dabei, wie ich nach Stellenanzeigen Ausschau hielt. Ich stöberte ein wenig, wollte mein jetziges Gehalt auf den Prüfstand stellen. An einen Wechsel dachte ich zu dieser Zeit nicht.

Mir fiel Neuland wieder ein. "Wäre schon lustig, in der Firma anzufangen.", dachte ich mir. Aber die Absage von 2012 pochte in meinen Erinnerungen. Ich schrieb keine Bewerbung. Stattdessen antworte ich auf einige Anfragen von Personalvermittlern. Oft war die Antwort gleich: "Ich möchte in Bremen bleiben. Ich bin an einer Stelle in Hamburg/Berlin/München/Karlsruhe nicht interessiert."

Ich überlegte hin und her. Wechseln, nicht wechseln. Meine Frau und ich entschieden uns dazu, nach dem Freakstock eine Entscheidung zu treffen und bis dahin die Sache zu bebeten und auch bebeten zu lassen.

Das Festival verstrich. Gott sprach anders als erwartet: Ein Personalvermittler schrieb mich für eine Stelle in Bremen an. Ich antwortete und wir telefonierten. Die Stelle für die er vermittelte: bei Neuland in der Bremer Überseestadt. Wir tauschten Dokumente. Später teilte mi der Vermittler mit, dass die Firma mich nicht sehen möchte. Ich war geknickt, traurig. Das wäre so toll gewesen. Wieder kein gelobtes (Neu)Land.

Einige Wochen später hatte ich wieder Post bei XING. Eine Stelle in Bremen. Neuland. Wir telefonierten. Ich überarbeitete die Dokumente und schickte sie der Personalvermittlerin. Und dann? Wochenlange Stille. Dann die Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich jubelte.

Es war Anfang Oktober und ich wieder bei Neuland. Das Vorstellungsgespräch war gut. Es kommt wohl auch nicht so oft vor, dass Bewerber wieder kommen. Wieder ging einige Zeit ins Land. Drei Wochen nach dem Gespräch las ich in einer Email den Satz "Wir können uns die Zusammenarbeit mit dir gut vorstellen." Ein Telefonat später war der Arbeitsvertrag auf dem Weg zu mir.

Da war sie. Die Zusage, auf die ich seit 2012 gewartet hatte. Ich habe den Arbeitsvertrag unterschrieben und werde Anfang 2015 den Arbeitgeber wechseln. Ich betrete Neuland.

Auf ein neues

2014-07-29 19:27:12 +0000

Der Post hier schwirrt mir schon länger im Kopf rum. Es fehlte allein die Zeit oder der Elan oder beides ihn zu tippen.

Der Abschnitt "On the road to vision" scheint ja nun seit dem letzten Beitrag abgeschlossen zu sein. Auch das Gefühl hat eingesehen, dass ich schon längst in der Berufung stehen. Hatte ich schon lange gewusst, nur hatte es sich nicht so angefühlt. Naja, das ist nun anders.

Und nun gehts weiter. Die Frage für mich war, wie formulier ich die "neue" Berufung. Irgendwas mit Alltag, Leben genießen und Chancen ergreifen sollte es werden.

So kams dann auch zum Themewechsel und zum neuen Blogtitel. Von nun an gehts mit dem Motto "Das Leben genießen: Chancen ergreifen" weiter.

Road to vision?

2014-05-30 19:48:26 +0000

Gedanklich bin ich vor ein paar Tagen über das Motto des Blogs gestolpert: on the road to vision.
Vor vier Jahren hab ich den Blog mit diesem Motto neu gestartet und habe mal mehr mal weniger geschrieben.
Was über diese ganzen Jahre geblieben war: Die Suche nach meiner Berufung, nach der Vision für mein Leben.
Ich habe mich in den Jahren besser kennen gelernt. Ich war am Tiefpunkt meines bisherigen Lebens angekommen. Und erlebte noch weit mehr Höhepunkte. Ich bin Gott sehr dankbar für diese Zeit.
Und nun? Kann ich sagen, dass ich meine Berufung gefunden habe. Ich lebe und bin einfach. Meine Berufung ist vielschichtig. Familie, Finanzen und das Web. Ehemann, Vater, Leiter und Freund.
Die, die mich schon länger kennen, werden sich nun fragen, was aus Südafrika geworden ist. (Dieses Land stand lange für DEN Fixpunkt in meiner Berufung.) Ich weiß nicht, was aus diesem Traum wird. Irgendwann doch auswandern oder nicht. Von Deutschland aus unterstützen. Zur Zeit weiß ich es nicht. Es wird sich zeigen.
Berufung wird in der Gegenwart gelebt, nicht in der Zukunft. Also lebe ich.

Die Leiterschulung bei den Jesus Freaks

2013-02-16 20:47:30 +0000

Letztes Jahr lief die Leiterschulung bei den Jesus Freaks an. Zwei Mal jährlich treffen wir uns auf dem Educamp in Borgentreich, um an der Schulung teilzunehmen.

Neben diesen Treffen haben wir die Möglichkeit uns mit Mentoren zu treffen oder zumindest zu telefonieren. Den ersten Kontakt mit meinem Mentor hatte ich schon :D.

Im April gehts dann zum dritten von vier Schulungswochenenden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Immer mal wieder laufen in meinem Emailpostfach Rundmails ein. So auch diese Woche. Dieses Mal hat mich etwas überrascht. Es soll eine Abschlussarbeit geben. Das soll dann ein Workshop, eine Hausarbeit oder etwas anderes werden.

Nun ja, mögliche Themen sind Mitarbeiterförderung und Fundraising. Beides Themen, für die mein Herz schlägt. Ich werde dann wohl meine Abschlussarbeit darüber schreiben, wie man die beiden Themen verbinden kann. Finanzierung des eigenen Traumes, der eigenen Gemeinde, der eignen Bewegung oder so was in der Art.

Diese Woche haben wir noch Bücher zu Online Marketing und Fundraising bestellt. Mal schauen, was man davon alles verwenden kann.

Der Sinn des Lebens

2012-11-24 17:29:00 +0000

Im Religionsunterricht war es in der Mittelschule mal Thema. Der Sinn des Lebens. Warum sind wir auf diesem Planeten. Es kamen Dinge zur Sprache, wie Familie gründen, Haus bauen, berühmt werden, reich werden. Damals alles noch sehr weit weg.

Seit ich Christ bin, lese und höre ich immer wieder, dass es einen Plan für mein Leben gibt. Dass mein Leben einen Sinn hat. Dass Gott etwas für mich vorbereitet hat. Das es etwas gibt, mit dem ich meinem Leben Sinn geben kann.

Ich war eine Zeit lang auf der Suche. Habe mich ausprobiert. Habe gesucht. Ich habe mich bei dieser Suche ein wenig kennen gelernt. Ich habe Sehnsüchte entdeckt, denen ich nun nach gehen kann.

Die Traumfrau zu treffen, sie zu heiraten und mit ihr zusammen zu leben und gemeinsam Familie gründen. Das stellte sich als eine der stärksten Sehnsüchte heraus. Mit meiner Traumfrau lebe ich zusammen. Wir haben geheiratet. Einer meiner Lebensträume ist damit schon wahr geworden.

Doch nicht nur die eigene Familie stellte sich als Sehnsucht heraus. Ich bin auf der Suche nach mir selber, bin über die Jahre mit meinem Selbstbild nicht hinterhergekommen. Das wird sich auch in Zukunft ändern, die Therapie läuft bereits.

Ich möchte anderen mit meinem Handeln helfen. Ich möchte mit meinem Sein und mit meinen Fähigkeiten für andere da sein. Sei es nun als hörendes Ohr, als Ratgeber oder dann doch als Programmierer. Mein Geld möchte ich unter anderem damit verdienen, dass ich den Benutzern im Internet zu einer guten Erfahrung verhelfe. Hier handle ich bereits, lerne aber noch stetig dazu. Es ist und bleibt auch ein Feld, wo man immer wieder lernen muss. Es verändern sich so viele Dinge in recht kurzer Zeit.

Oben im Header der Seite prangt die südafrikanische Flagge. Ich habe dieses Land zwar bisher noch nie besucht, aber irgendwie zieht es mich dahin. Eines Tages in Südafrika leben - ein weiterer Traum. Ein Traum, der mir wohl von Gott selbst in Herz gelegt wurde.

Ich möchte mich aber auch nicht zu sehr drauf versteifen, nach Südafrika zu ziehen. Bisher war ich ja noch nie da. Vielleicht gefällt mir das Land ja überhaupt nicht. Und auch an die Familie will gedacht werden. Aus den Augen möchte ich es trotzdem nicht verlieren. Wohl mal eine Reise in das Land anstreben. Mag jemand sponsoren?

Südafrika, Frau, Familie und Interneterfahrungen optimieren stehen bisher auf der Liste. Ein Teil fehlt dennoch. So wie ich auf der Suche nach dem Sinn meines Lebens, nach der Vision für mein Leben bin, so möchte ich auch andere Menschen darin unterstützen, ihn für ihr Leben zu finden. Ich möchte das Potential aus Menschen herauskitzeln, Fähigkeiten fördern, die vorhanden sind. Ihnen helfen, ihre Träume umzusetzen. Mit Rat, Unterstützung, Finanzierung oder auch als Mitarbeiter.

Was mir noch fehlt ist eine Art Slogan, an der ich die Vision festmachen kann. Kurz, prägnant, einprägsam. Zumindest für mich.

Ich möchte meine und die Fähigkeiten meiner Mitmenschen fördern und mit ihnen zusammen Träume Wirklichkeit werden lassen.


Das wäre ein Versuch.

 

 

2 Brüder auf Reisen

2012-01-03 20:42:32 +0000

Wenn sich Autos von Bremen und auch aus Dresden mit (zum Teil) Jesus Freaks an Bord in Bewegung setzen, dann geht es meistens nach Borgentreich. Immer, nein nicht immer. Am vergangenen Donnerstag ging es Richtung Frankfurt. Das Bruderherz war in Frankfurt auf Silvester eingeladen und so auch wir. 

Es war echt schön diese lieben Menschen wieder zu sehen - man habe ich Frankfurt vermisst.
Auf ein scharfes Frühstück mit der "besten Worscht in Town" gabs einen lustigen Spaziergang auf der Zeil. Am Abend gabs auf der "Nacht der Eisblumen" noch was tolles auf die Ohren. Ein netter Tag mit Juri, dem Bruderherz und der Liebsten.

Der letzte Tag des Jahres hatte auch was für die Ohren und den Gaumen übrig. Nachdem wir uns an Juris fantastischem Chilli und dem weiterem Salat gelabt haben, wurde mit GuitarHero und SingStar aufgetrumpft. Eine schöne Feier wars - wenn dann auch ohne das Bruderherz.

Der Ausflug war ein toller Erfolg - und einen schöner Start ins Jahr wars auf jeden Fall.

Happy Birthday, Baby Jesus

2011-12-25 17:17:50 +0000

Ausschlafen, dann Fleisch und Gemüse schnippseln, alles schon in Schälchen dekorieren, Küche schmücken, Raclette aufbauen und dann mit den Partygästen zusammen eine wunderbare Geburtstagsparty für Jesus feiern. :D

Ein Heilig Abend der (noch) etwas anderen Art. Cool wars, auf jeden!

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