heartbeat

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Spielend weiter

2012-06-25 17:38:43 +0000

Ich bin nunmehr fast vier Monate zu hause. Das ist eine lange Zeit und so langsam macht es sich auch bemerkbar. Ab und an fängt die Decke an zu zittern und droht mir auf den Kopf zu fallen. Noch hat sie es nicht getan.

In den vergangenen Jahre hatte ich mir ein paar Sachen vorgenommen, die über die Zeit eingeschlafen waren. Gitarre spielen zu lernen gehörte da mit dazu. Vor zweieinhalb Jahren hatte ich meine Gitarre an den Nagel gehängt. Keinen Kopf mehr zum Spielen, kein Geld um bei meinem Gitarrenlehrer weiter Stunden zu nehmen. Dann verschwanden irgendwann meine Akkorde und die Gitarre stand ungenutzt in der Ecke.

In den letzten Wochen wurde dann die Lust zu spielen wieder wach gekitzelt. Es juckte mich wieder in den Fingern die Gitarre in die Hand zu nehmen und einige Akkorde zu spielen. Also kaufte ich mir eine neue Gitarre - die andere war schwer zu spielen. Auf dem Bildchen seht ihr die beiden. Die Schwarze ist die neue. Hachze, ich mag sie. Und sie ist schwarz. SCHWARZ <3.

Nun sitze ich den einen oder anderen Abend auf dem Sofa und klampfe ein bisschen vor mich hin. Schließlich mag ich wirklich spielen und es soll nun nicht noch einmal einschlafen. Vielleicht besänftige ich damit ja auch die Decke ;).

Far far away?

2012-06-18 11:19:31 +0000

Rechts im Block tickt der Counter immer weiter runter. Noch 69 mal schlafen. Ist ja eigentlich nicht mehr so lange. Gefühlt immer noch sehr weit weg. Hat das nun was mit der Zerstückelung der Zeit durch die Arzttermine zu tun?

Immer wieder spreche ich über die Hochzeit, aber manchmal fühle ich mich noch gar nicht hochzeitlich. Irgendwie noch ganz weit weg und im nächsten Moment dann doch wieder so schnell da. Zehn Wochen sind es noch. Zehn Wochen. Zehn Wochen.

Changelog

2012-06-15 17:58:20 +0000

Man entdeckt immer wieder neue Seiten an sich. Und verlernt dabei andere. Das ist mir in der letzten Woche aufgefallen.

Sonst war ich immer jemand, der sich am Geruch vom frischem Asphalt, der grade auf die Straße gebracht wird, nicht satt riechen konnte. Nun am Dienstag fuhr ich durch die Stadt und fand mich angewidert in einer Baustelle wieder. Eine echt seltsame Szene, wenn du neben dir stehst und dich dabei wundert, wie etwas einst wunderbares auf einmal unangenehm wurde. Ob das nun was einmaliges war? Die nächste Baustelle mit frischen Teer wird es zeigen.

Auf der anderen Seite merke ich, dass mir die häusliche Buchhaltung doch sehr viel Freude und Erfüllung beschert. Das mir der Umgang mit Geld Spaß macht, ist nun nicht so ganz neu. An Fundraising und Geldbeschaffung hab ich im letzten Jahr schon Gefallen gefunden. Aber nun den eigenen Haushalt aufzuschlüsseln: Eine neue Freude in meinem Leben. Der Überblick über die häuslichen Gelder ist dabei ein nettes Abfallprodukt.

Bei diesen ganzen Veränderungen ist es aber schön, wenn ein paar Sachen immer noch gleich bleiben. Eine paar Eigenheiten, die einen jedesmal selbst zum Schmunzeln bringen. So muss bei uns immer das gleiche Besteck auf Tisch liegen (wenn ich den Tisch decke). Ob das was ist, was sich jemals ändert?

Freudiger Abend für freudige Zeit

2012-06-04 19:33:08 +0000

Heute konnten wir die Bestätigung für unsere Flitterwochen abschicken.

Wir werden flittern, yeah! Es wird so schön. Vor allem mit dieser Frau. *hachz*

Die Schlagerkindkeit

2012-05-31 16:56:01 +0000

Aufgewachsen im sagenumwobenen Erzbegirgsvorland, bekannt durch seine schöne Sprache, war meine Kindheit geprägt von Wolfgang Petry, Roland Kaiser, Matthias Reim, Heino, Tom Astor, Truckstop und anderen. Viele Lieder von Wolle und Roland kann ich heute noch auswendig in jeder Strophe mitsingen. Manchmal schockiert mich das.

Und manchmal stehe ich auf und habe eines dieser Lieder aus der Kindheit im Ohr. Dieser Tage ist es mal wieder eins von Wolle. Schon oft hat es mich zum Weinen gebracht. Einen kleinen Happen aus dem Refrain gefällig, der mir zwischen den Ohren tobt?

Ich wünsche dir viel Glück auf deiner Reise
Schaue in dein Herz - hör in dich rein
Und wenn du nicht mehr weiter weiß, komm zu mir
Ich liebe dich, mein Sohn

*tränchenvergieß*

Für Oma

2012-05-08 14:23:32 +0000

Mir schwirrt es schon seit ein paar Tagen im Kopf herum. Meine Oma hätte morgen Geburtstag gehabt. Es wird das erste Mal sein, dass ich am neunten Mai nicht bei meiner Oma anrufen werde.

Bei Frau Perle las ich heute ähnliches.

In Gedenken wurden zwei Bildchen gestaltet und an Frau Perle geschickt. Nachdem wir die Fotos gemacht hatten, klarte ein Stück des Himmels auf. Ein schönes Zeichen, wie ich finde.

An Gedenken an Oma hängt nun ein kleines Herz bei uns im Fenster - hatte sie doch ein großes Herz für ihre Enkel. Ein Herz, dass mich an sie erinnert.

Ein Herz für Oma

Wind in den Segeln...

2012-05-07 15:52:01 +0000

... oder Sturm, der sie zerreißt?

Manchmal gibt es Situationen im Leben, da denkt man, man verliert den Boden unter den Füßen, vieles erscheint vage und ein Großteil der Vergangenheit erscheint auf einmal in einem anderen Licht.

Gestern war es mal wieder soweit. Heftiger Wind kam auf und wir wurden ganz gut durch gerüttelt. Bis vier Uhr wachliegen und nicht schlafen können inbegriffen. Es sind Nachrichten, die dich herausfordern, vielleicht überfordern.

Ich fühlte mich gestern überfordert - sah die Erholungserfolge der letzten Wochen dahinschwinden. Ich sah kein Land mehr. Um mich herum nur noch Wasser, Wellen, Wind. Ich lag am Boden, könnte mich nicht bewegen, jede Bewegung schmerzte.

Und heute? Der Ursprung des Sturmes ist immer noch da. Der Wind schmerzt nur nicht mehr so sehr im Gesicht. Die Segel sind intakt, der Sturm hat sie nicht zerrissen. Was tun? Ja, richtig. Segel setzen und den Wind nutzen, um vorwärts zu kommen.

Wir haben ein Ziel. Und einen Weg. Und wir werden das Ziel erreichen.

In diesem Sinne - Ahoi!

PS: Vielleicht werde ich demnächst mal konkreter, um was für einen Sturm es sich gehandelt hat. Meine Worte sind nur grade Eindrücke aus der Situation. Aber vielleicht findet sich ja jemand darin wieder.Mir macht es Mut, dass auch schlimme und schmerzende Nachrichten, Kraft geben können.

Ein Genießertag

2012-05-03 17:33:15 +0000

Ich habe es gern, wenn ich am Ende eines Tages sagen kann, dass ich ihn genossen habe. Heute war mal wieder ein solcher Tag. Es geht aufwärts und das ist gut so.

Immer wieder staunte ich heute darüber, dass ich Dinge anpacken und tun wollte. So haben wir heute die Einladungskarten für die Hochzeit fertig stellen können. Eine mehr oder weniger spontan beschlossene Sache, gab es doch ein paar Probleme mit der Buchhaltung der Gemeinde.

Eine spontane Änderung im Tagesablauf, so wie sie heute stattfand, war vor ein paar Wochen für mich noch ein Anlass komplett im Chaos zu versinken. Wenn ich nun auf den Weg zurückschaue, den ich bereits hinter mir habe, staune ich ein wenig. Und habe Freudentränen in den Augen, dass ich schon so weit bin.

Auch den Rest werde ich meistern, das sei gewiss. Und gibt es auch anstrengende und weniger gute Tage, nehmen sie doch ab und die guten gewinnen an Anzahl. Eine freudige Entwicklung. Das kann so weiter gehen :D.

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