heartbeat

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Ein wunderschöner Urlaub im Artgerecht Camp

2016-07-29 17:02:47 +0000

... oder: Mein schönestes Ferienerlebnis


Auf diesen Sommerurlaub habe ich mich schon seit letztem Oktober gefreut. Im Oktober hatte die Liebste an einer Ausbildungswoche vom Artgerecht Projekt mit Nicola Schmidt und Julia Dibbern teil genommen. Und mein Wunsch an vielen Tagen in der Natur zu sein, fern ab von Medien, Nachrichten und Social Media war geweckt.

Tschüss Welt


Wir packten unsere Sachen, verstauten alles im Auto: Zelt, Gummistiefel, Moskitonetz. Und Klamotten. Viel zu viele Klamotten, wie wir nach den ersten Camptagen feststellten. Das Handy blieb ausgeschaltet zu hause. Die Welt blieb draußen. Das erste Mal seit... Naja... Bewusst seit immer.

Hallo Wald


Wir kamen einen Tag vor Campbeginn in Drei Eichen bei Berlin an und bauten das Zelt auf der kleinen Zeltwiese an. Drei Eichen ist eine kleine Ansammlung von Häusern mitten im Wald mit einer Zeltwiese und einem Tippidorf. Die erste Zeit verbrachten wir auf dem Zeltplatz. Unser Zelt stand, allmählich kamen weitere Zeltplatzbewohner dazu. Unter anderem unsere Mitbewohnerin Karima für eine Nacht.

Kaum in Worte zu fassen


Die Tage auf dem Zeltplatz und auch im Tippidorf waren toll. Es war schön zu erleben, wie in wenigen Tagen mit mehr oder weniger unbekannten Menschen ein Clan- und Zusammengehörigkeitsgefühl aufkommt. Wir waren mit vielen Familien zusammen. Und jeder hatte ein Auge auf den anderen und die Kinder. Das Zeitgefühl fiel schnell hinten über. "Welcher Tag ist heute", war bald nicht mehr wichtig. Es war fantastisch zu sehen, wie mutig und selbstbewusst unser Kind ist. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie ich gerade zu Ende des Camps auch meinem eigenen Körper viel mehr zu trauten, wie z.B. einem 2-Kilometer-Barfuß-Sprint durch den Wald. Und die Füße fanden wie von selbst ihren Weg neben die Tannenzapfen.

Den Drang zur Ursprünglichkeit (wieder) geweckt


Ich habe in diesen Tagen sehr viel von mir wieder entdeckt. Als Kind war ich sehr oft in der Natur. Habe da gespielt oder bin mit meinen Eltern in den Wald gegangen und habe Pilze gesammelt. All diese Sachen habe ich in den letzten 15 Jahren vergessen oder verlernt. Und im Camp wieder entdeckt. Die Ausflüge in den Wald und zum Kräuter sammeln haben mir sehr gut getan. Aus den Kräutern haben wir Pesto, Kräuterbutter und Smoothies hergestellt.

Persönlichkeitsändernd?


Diese zehn Tage waren: herrlich, entschlackend, mutgebend, herausfordernd, wunderschön und viel zu kurz. Ich habe viel über mich, über Komfort, über Minimalismus und über die Natur gelernt.

Für nächstes Jahr wünsche ich mir wieder ein Artgerecht Camp. <3

Befragt und geantwortet

2016-02-04 20:24:41 +0000

Die Liebste hat mir ein Stöckenchen zugeworfen. Diesmal handelt es sich um 11 Fragen. Die Regeln? Ganz einfach:
Die Fragen beantworten, neue Fragen ausdenken und Stöcken weiter werfen. Und nun zu den Fragen.

 

  1. Twitter oder Facebook?
    Früher wars Facebook, seit ein paar Jahren aber Twitter. Da bekomme ich manchen Gedankenmüll einfach schneller aus dem Kopf geschrieben. Was weg ist, ist weg. :D
  2. Haustiere yay or nay? (Wollmäuse zählen in diesem Fall nur, wenn sie die Größe eines Tischtennisballs überschreiten.)
    Yay.*
  3. Star Trek oder Star Wars?
    Space Balls?
  4. Der erste Satz des Buches, welches du aktuell liest?
    Ein Breitmaulfrosch quakte, nichts Böses ahnend, am Teichrand sein Froschlied, als ihm plötzlich weiß vor Augen wurde.
  5. Und wo wir schon dabei sind: analog oder eReader?
    Das Buch lese ich analog, weil es als eBook nicht verfügbar. Ansonsten lese ich über das Tablet.
  6. Team Edward oder Team Jakob?
    Team Blade?
  7. Deine schönste Kindheitserinnerung?
    Ich kann mich nicht entscheiden zwischen "Als ich einen Sandstein mit Hammer und Nagel bearbeitete und dabei das Fossil einer Muschel fand." und "Als mir mein Vater zum Geburtstag ein ferngesteuertes Auto schenkte."
  8. Was bedeutet dir dein Lebensmotto?
    "Das Leben genießen: Chancen ergreifen" - Naja, ist die Unteschrift vom Blog. Und versuchs umzusetzen. Mal mehr mal weniger erfolgreich.
  9. Handarbeiten findest du…
    ... aufwendig.
  10. Deine gruseligstes Bastel-/Heimwerker-/DIY
    Ähm.. Alle? Ich bin handwerklich nicht sonderlich begabt.
  11. Dein liebstes „ratzfatz fertig“ Rezept?
    Cherrytomaten, getrocknete Tomaten und Rucola anbraten. Nudeln kochen und die gekochten Nudeln kurz zum Gebratenen geben. Feta drüber. Fertig ist lecker nomsiger Nudelsalat.


* Katze

Und nun zu meinen Fragen:

 

  1. Wie würdest du am liebsten als Kind lernen?
  2. Welchen Sport wolltest du als Kind ausüben?
  3. Was war das Aufregendste, dass du bisher erlebt hast?
  4. Auto oder Bahn?
  5. Welches Restaturant würdest du mir in deiner Stadt empfehlen?
  6. Und welches Buch muss man auf jeden Fall gelesen haben?
  7. Smart oder nicht smart? Was für ein Handy hast du?
  8. E-Gitarre oder Kontrabass?
  9. Für die Eltern: Familie mit dem Beruf vereinbaren oder den Beruf mit der Familie?
  10. Und wie machst du das?
  11. Was wären deine letzten Worte?


Das sind meine Fragen für:

Ich werde 30 und ihr könnt helfen

2015-09-24 19:30:55 +0000

Vielleicht weißt du es nicht, aber ich komme aus Freital, dass in den vergangenen Monaten immer wieder wegen rassistischen Auschreitungen in den Medien war. Das Wort "Flüchtlingskrise" düftest du inzwischen schon einmal gehört haben.

Viele Menschen reisen über gefährliche und dubiose Wege nach Europa, schlicht um ihr Leben zu retten.

Ich werde am 14. November 30 Jahre. Normalerweise feiert man das ja groß. Ein runder Geburtstag. Nach Feiern ist mir dieses Jahr aber weniger zu Mute. Ich möchte meinen Geburtstag nutzen, um den Menschen vor Ort zu helfen.

Ich habe bei onedayswages.org eine Kampagne gestartet, um den Menschen in Syrien direkt vor Ort zu helfen. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Kampagne mit einer kleinen Spende unterstützen würdet.

Wenn ihr genau wissen wollt, wofür ihr spendet: Es geht an den Iraq and Syria Relief Fund bei One Days Wages.

Aus alt mach neu

2015-06-08 11:10:35 +0000

Als ich wieder mit dem Bloggen anfing, versteckte ich die alten Beiträge aus meinem vorherigen "Bloggerleben".

Ich hab das nun mal geändert und die alten Beiträge aus dem Keller geholt. Ich war sehr erstaunt, als ich eben ein paar Sätze aus dem ersten Blogpost vom 2. März 2006 las.

ich bin 20 Jahre alt, bekennender Christ, komme aus Sachsen, wohne seit nunmehr 7 monaten in bremen und gehöre zu den da ansässigen jesusfreaks.


20 bin ich nicht mehr, Christ aber schon. Ursprünglich komme ich auch immer noch aus Sachsen. Bremen kennt mich nun mit einer kurzen Unterbrechung seit fast 10 Jahren und zu den Freaks gehöre ich auch noch.

Zwei Jahre

2014-08-26 17:54:56 +0000

Zwei Jahre ist's her.
Ich stand am Altar.
Du kamst mir im Regen entgegen.
Ich kann es nicht beschreiben:
Einfach wunderbar.

Nie mehr möchte ich dich an meiner Seite und den Ring an meinem Finger missen.

Change

2014-05-20 18:01:43 +0000

Dass sich mit der Geburt des Kleinen einige Dinge ändern würden, war mir kopfmäßig schon klar. Ein Kind bedeutet Umstellung. Das hört man immer wieder.

Nun ist unsere kleine Fledermaus schon fast sieben Monate alt und ich konstatiere: ICH habe mich verändert. Ich bin entspannter geworden. Im Umgang mit mir, meiner Umwelt und auch meinen eigenen kleinen Schwierigkeiten. Ich finde das gut.

Auch unsere Alltagsstruktur hat sich geändert. Noch vor einem Jahr erschien es mir unmöglich vor halb neun in der Firma zu sein. Tatsächlich bin ich nun regelmäßig einer der ersten im Büro - und es gefällt mir.

Ich bin glücklich. Und ich bin zufrieden.

Wo ist die Zeit hin?

2013-02-26 16:38:32 +0000

6-wunderbare-monate


 

Ein halbes Jahr jetzt schon.

Verheiratet.

Die Zeit verfliegt.

Eine wunderbare Zeit.

Mit dir mein Engel.

Meine Traumfrau. <3

Manchmal

2012-12-22 20:15:55 +0000

Manchmal taucht sie noch auf. Die Traurigkeit der Vergangenheit. Manchmal ist sie da. Und will nicht wieder weg. Manchmal fühle ich mich wie damals. Damals in den dunkelsten Stunden meines Lebens. Damals, als ich allein war. Mich einsam fühlte. Allein in einer Wohnung, in der ich nicht mehr sein wollte. Abgeschnitten von den Freunden. Raus wollte ich, weg von diesem schlimmen Ort. Ein Ort, der eigentlich die Erfüllung eines Traums werden sollte. Ein Traum, der sich so schnell in einen Alptraum verwandelte.

Manchmal reisen die Gedanken zurück in diese dunkle Zeit. Manchmal nehmen sie mich gefangen. Fast drei Jahre ist es jetzt her, als der Traum begann und dann doch so bald zerplatzte. Und mich die Dunkelheit gefangen nahm.

Manchmal tauche ich noch ab. Manchmal bleibe ich da. Aber nur kurz. Denn ich weiß, der eigentliche Traum - von der Frau und dem angenehmen Heim - ist nicht mehr Traum, sondern Realität geworden. Danke.

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