familystory

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Level Up II

2012-08-04 13:01:22 +0000

Die erste Woche der Wiedereingliederung ist rum. Es ist erstaunlich, wie viel Unterschied diese drei Stunden Arbeiten am Tag machen. Ich fühle mich erneut erstarkt und voller Energie.

Die ersten zwei Tage waren noch ein wenig schwierig, aber mittlerweile konnte ich mich in ein Webentwicklungsprojekt einfinden. Und die steckt mir ja bekanntlich im Blut.

Es ist ein schönes Gefühl, wieder regelmäßig was tun zu können. Und dass das auch in Zukunft so bleibt, schreibe ich fleißig Bewerbungen.

Viele Sachen ändern sich für uns grade. Vieles ist im Umbruch. Die Hochzeit steht diesen Monat an. Die Liebste schreibt ihr Bachelorarbeit und kommt so dem Studiumsabschluss immer näher, ich bin auf Jobsuche und wir haben uns gestern auch ein neues Auto gekauft. Der Start ins neue Leben wird tatsächlich ein Start in ein neues Leben. Es ist so spannend und aufregend grade. Ich freu mich drauf.

Aus der Haut gefahren

2012-05-22 08:29:49 +0000

Die Liebste und ich waren über das verlängerte Wochenende auf dem Willo - dem kleinen Familientreffen der Jesus Freaks. Schön war es, Herzensmenschen zu treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Es war eine Zeit zum Auftanken, sie tat sehr gut.

Eine Frage kommt dann immer, wenn man in größeren Menschenmengen unterwegs ist: "Wie geht es dir?" Mal ist es eine Höflichkeitsfloskel, mal ist es ernst gemeint. Und manchmal scheue ich mich vor der Beantwortung dieser Frage. Lügt man nun, weil man ungern ein langes Gespräch vom Zaun brechen möchte oder weil es den Fragenden sowieso nicht interessiert? Am Wochenende schreckte ich meist vor der Frage zurück, wenn sie mir als Floskel gestellt wurde.

Nichtsdestotrotz habe ich gerne mit meinen Herzensmenschen geredet, tiefe Gespräche gehabt, geweint. Und dann gestärkt aus dem Wochenende wieder gekommen. Waren die letzten Tage vor dem Willo doch sehr anstrengend, ist es nun wie ausgewechselt. Seit gestern Mittag macht sich in mir das Gefühl breit, mich ähnlich einer Schlange gehäutet zu haben. Die anstrengende Zeit der letzten Woche sehe ich nun in einem ganz anderen Licht - die Haut war einfach zu klein geworden und das drückte, schmerzte. Nun fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut und auch die Erholung kann weiter gehen.

Danke Jesus, danke Freaks, danke Willo.

Für Oma

2012-05-08 14:23:32 +0000

Mir schwirrt es schon seit ein paar Tagen im Kopf herum. Meine Oma hätte morgen Geburtstag gehabt. Es wird das erste Mal sein, dass ich am neunten Mai nicht bei meiner Oma anrufen werde.

Bei Frau Perle las ich heute ähnliches.

In Gedenken wurden zwei Bildchen gestaltet und an Frau Perle geschickt. Nachdem wir die Fotos gemacht hatten, klarte ein Stück des Himmels auf. Ein schönes Zeichen, wie ich finde.

An Gedenken an Oma hängt nun ein kleines Herz bei uns im Fenster - hatte sie doch ein großes Herz für ihre Enkel. Ein Herz, dass mich an sie erinnert.

Ein Herz für Oma

The day before

2012-04-23 18:58:23 +0000

Morgen ist er da. Der Tag. Ein Tag, den ich auf der einen Seite herbei sehnte, auf der anderen Seite aber froh bin, wenn er vorbei ist. Morgen ist der Tag, an dem meine Großmutter bestattet wird. Meine erste Beerdigung.
Grade heute wurde mir wieder bewusst, welch großen Teil sie un meinem Leben hatte. Als Kinder hatten wir immer wieder bei ihr übernachtet. Nach der Schule stand bei ihr immer das Mittagessen auf dem Tisch...
Und morgen werden ihre Kinder und Enkelkinder auf dem Friedhof stehen und ihr das letzte Geleit geben. Eine Möglichkeit Abschied zu nehmen.
Am Tag davor sitze ich zusammen mit der Liebsten beim Bruderherz - und warte auf den nächsten Tag. Was wird mich erwarten? Wie werde ich mich fühlen, wenn die Beerdigung vorrüber ist? Wie ist die Stimmung allgemein in der Familie? Alles Fragen die in meinem Kopf herumschwirren.
Morgen wird kommen und gehen. Und danach wird es weiter gehen. In unserem Jahr.

Ruhe

2012-03-28 04:15:00 +0000

Es war ein Sonntag Morgen. Noch gar nicht so lange her. So gegen fünf Uhr. Da ist sie von uns gegangen. Meine Oma.

Es ist der erste Todesfall, der mir so nah ist. Nach dem Aufstehen warf ich einen Blick aufs Handy: ein Anruf meiner Mutter, eine SMS von ihr und eine WhatsApp-Nachricht von meinem Bruder. Jedesmal sollte ich mich melden. Mir schwante etwas.

Dann rief meine Ma nochmal an und überbrachte mir die Nachricht. Und dann kamen sie, die Tränen. Glücklicherweise war die Liebste in diesem Moment da.

Ich werde dich vermissen <3.

Familyhopping II

2011-12-18 11:08:42 +0000

Da waren sie vorbei - die beiden Wochenenden, wo wir beide unsere Vorgängergeneration besucht haben. Zur Hinfahrt nach Duisburg hieß es erst einmal schleichen. Der Verkehrsfunk von ffn warnte vor Eis auf der Autobahn und ein Blicke nach draußen und aufs Autothermometer ließen auch nix anderes Schlussfolgern. Ähnlich sah das Bild der anderen Autofahrer aus. Vorsicht ist besser als Nachsicht werden sich wohl viele gedacht haben - und schneller als 110 Stundenkilometer ging dann nix.

So kamen wir mit ner Stunde Verspätung gegenüber dem Navi im verregneten Duisburg an.
Zunächst gabs Aufwärmcappu bei der Mama der Liebsten und nachher noch einen kleinen Ausflug zum Duisburger Weihnachtsmarkt. (Hallo Bremen, hallo Leipzig - so geht Weihnachtsmarkt). Hier haben wir dann auch schon ein paar Geschenke u.a. für meine Kleine gefunden. Schön wars. Eine Fahrt im Riesenrad und Met rundeten dann diesen Besuch ab.
Am nächsten Morgen gings dann flux noch auf den "türkischen Basar." Hier lernte man dann auch, dass Orangen mit Garantie verkauft werden. "Orangen, 2 Jahre Garantie", schrie einer der Budenbesitzer. Ich hab ja so gelacht. Nach einem Rundgang auf dem Oberhausener Weihnachtsmarkt gings dann auch schon wieder zurück nach Bremen. Diesmal war das Wetter wohl gesonnener, weil wärmer. Mit einem schönen und erfolgreichen Wochenende hatte uns die Hansestadt dann wieder.
Und nächstes Wochenende - bleiben wir erstmal in Bremen. Die Autobahnen überleben auch ohne uns ;).

Familyhopping

2011-12-11 18:05:20 +0000

Wie wunderbar die Familie im fernen Sachsenland doch schaut, wenn man auf einen Überraschungsbesuch vorbeischaut. Hatte ich doch Mitte letzter Woche noch angerufen, dass die Liebste und ich zwar in der Gegend sind, es aber nicht schaffen würden noch auf einen Kaffee oder so vorbei zu schauen.
Geplant war der Besuch auch nicht - ergab sich dann aber aus einer verfrühten Abfahrt. Überraschte Gesichter bei Mutter, Schwester und Oma sind dann doch was schönes. Wenn man förmlich sehen kann, wie die kleine Schwester beim Anblick des großen Bruders nachdenkt, ob das sein kann - einfach köstlich.
Aber da ja nicht immer alles so spontan sein kann, wie der vergangene Besuch in der Zone im Sachsenland, gehts nächstes Wochenende geplant weiter gen Westen. Zur Mama der Liebsten.

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