bodywork

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Von der Fortführung

2012-06-21 10:45:24 +0000

Im Sommer 2010 startete ich 2 Projekte: rauchfrei2010 und schnarchfrei2010. Damit wollte ich meine Lebensqualität steigern

Hatte ich doch nur durch erhöhtes Stressaufkommen wieder mit dem Rauchen angefangen, sollte es von da an nicht weiter Teil meines Lebens sein. Ich machte mir einen etwas entfernten Termin, ab wann ich meinen Zigarettenkonsum langsam senken würde. Mit dieser Taktik war ich schonmal für längere Zeit von Glimmstengel losgekommen. Das Vorhaben ging auf und im September 2010 konnte ich das Projekt als abgeschlossen ansehen. rauchfrei2010 war erfolgreich.

Anders sah es bei schnachfrei2010 aus. Da gab es mehrere Termine bei einem HNO-Arzt. Es folgten Schlafscreening und Nachbesprechung. Doch mehr geschah nicht. Beim Meilensteinmeeting zur Besprechung des Screenings sollte ich mir Gedanken über eine OP machen. Meine Lebensumstände änderten sich. Über ein Jahr arbeitete ich in einer entfernten Stadt. Weitere Termine bei diesem HNO fanden nicht statt. Ich begnügte mich mit der Ansage, auf der rechten Seite zu schlafen. Mal klappte da die Schnarchfreiheit, mal nicht.

Nun habe ich 2 Jahre später einen weiteren Versuch gestartet.  Wider der Lärmbelästigung. Die Liebste und auch die Nachbarn werden es mir (in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft) danken.

Mittlerweile ist der Projektfortschritt ähnlich weit wie 2010. Den Arzt habe ich gewechselt. Das Screening habe ich bereits hinter mir. Im Juli steht die Besprechung an. Mal sehen, wie die Alternativen dann stehen und ob der neue Arzt zu anderen Schlüssen kommt als jener in 2010. Die ersten Unterschiede gab es bereits bei der Erstuntersuchung.

Den weiteren Verlauf wird es dann demnächst hier zu lesen geben. Wider der Lautstärke!

Das Ziel vor Augen

2012-06-08 13:36:21 +0000

Manchmal brauche ich das Schreiben ja als Selbstmotivation. Am vergangenen Mittwoch war mal wieder ein Arzttermin angesagt. Als erstes Ergebnis gab es erstmal eine weitere Krankschreibung bist Mitte Juli. Nochmal sechs Wochen krank. Das klingt schon ganz schön heftig. Allerdings streben wir ab dann auch eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben an. Und das ist finde ich eine tolle Entwicklung. Die Wiederaufnahme des Arbeitslebens kann ich mir in sechs Wochen durchaus vorstellen - wären es jetzt nur drei gewesen, wär ich skeptisch. Allerdings habe ich ja in den vergangenen Woche große Fortschritte in der Erholung gemacht, sodass ich der Wiedereingliederung durchaus i gegenüber stehe.

Jetzt habe ich ein Datum, jetzt habe ich ein Ziel. Das wird sicherlich vieles einfacher machen. Habe ich doch vor Jahren bei mir festgestellt, dass es mit leichter fällt, Sachen durchzustehen, wenn ich ein Ziel vor Augen habe. Und dieses Datum ist eins.

Der Wille in mir ist da, wieder Sachen zu tun. Einiges mute ich mir ja auch so schon zu und übernehme das. Nur bisher recht unregelmäßig. Wir werden sehen, was die nächste Zeit bringt.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

2012-06-03 20:36:44 +0000

Immer High Level, immer gut, tolle Laune, schöne Tage - so kann man die letzte Woche zusammenfassen. So insgesamt fühlte ich mich pudelwohl und dachte nur mehr bedingt daran, dass ich ja eigentlich geschwächt bin. Das einzige, was mich des Tags dran erinnerte, war die Einnahme der Medis. Ansonsten war mir sehr gut zumute.

Heute morgen dann fühlte ich schon, dass es kein besonders guter Tag werden würde. Ich kam schwer aus dem Bett und auch sonst war die Laune eher gedrückt. Nach dem Hoch der letzten Tage durfte das nun auch mal so sein. Schon nach dem ersten Kaffee konnte ich sagen: "Heute ist ein komischer Tag." Ein seltsamer Durchhänger, der so nicht zur letzten Woche passt.

Die gedrückte Stimmung hielt auch dann an, als die Liebste zur Arbeit aufbrach und ich mich allein zum Gottesdienst der Jesus Freaks aufmachte. Wusste ich doch um meine Lautstärkeempfindlichkeit ging ich der lauten Musik weitestgehend aus dem Weg. Es war das erste Mal, dass ich während des musikalischen Teils des Gottesdienstes im abgelegenen Teil des Raumes saß, der eindeutig leiser war. Es fühlte sich seltsam an.

In diesem Teil wurde ich etwas ruhiger. Während dieser Zeit fiel mir auf, dass dieser "schlechte Tag" sich um einen wesentlichen Teil von den anderen "schlechten Tagen" unterschied. Hatte ich sonst immer das innerliche Gefühl von Atemnot wie ein Ertrinkender, war es diesmal ein grobes Unwohlfühlen. Um diese Erkenntnis reicher wurde der Tag nun doch zu einem guten.

Mit mir geht es bergauf. Es geht vorwärts. Und die Angst wieder zurückzufallen, zusammen zu brechen ist in weite Entfernung gerückt. Eine sehr freudige Entwicklung.

Mut zur Lücke

2012-05-26 15:57:05 +0000

Manchmal, ja manchmal.. Eigentlich nicht wirklich manchmal, sondern eher oft - da geht es mir nicht schnell genug.

Sei es nun das Hotdog in der Mikrowelle, die Einarbeitung in ein neues Thema oder gar einfach nur meine Gesundung. Das will ich dann sofort und jetzt und gestern. Ungeachtet dessen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, knabbert in mir drin oft der Wunsch viele Sachen auf Anhieb können zu können oder schon durch gestanden zu haben. Der Weg zum Ziel beschreitet sich für mich oft zu langsam.

Fahre ich deshalb gern mit 200 über die Autobahn? Werde ich deshalb beim Bahn fahren schnell ungeduldig und gereizt? Breche ich deshalb manche Einarbeitungen ab? Weil es mir zu lange dauert? Fragen über Fragen, die eine weitere nach sich ziehen: Wie lernt man Geduld? Ist hier nun die Antwort: durch Warten, in dem man es tut?

Oder ist es eine andere Frage? Die Frage danach, etwas zu verpassen oder aufholen zu müssen. Die Sehnsucht nach vermeintlich Verpasstem. Eine Lücke in der Entwicklung zu sehen, die so schnell wie möglich geschlossen werden soll. Wobei man dennoch weiß, dass es Zeit braucht, bis diese Lücke geschlossen ist. Und dabei die Veränderung nicht sieht, da man nur auf die Lücke fixiert ist.

Und dann sagt dir eine Stimme: Schau nicht auf die Lücke, sondern auf den die Lücke schließenden Teil. Hier wirst du die Veränderung eher sehen. Schließlich hast du Spaß am Wachstum. Freue dich am Wachsen und verharre nicht auf dem Schließen der Lücke.

Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein. Runter gebrochen scheint nix anderes zu bedeuten als: Denk positiv. Freue dich am Wachsen. Ändere deinen Blick auf dich und die Situation. Mit erhobenem Kopf lebt es sich leichter.

Aus der Haut gefahren

2012-05-22 08:29:49 +0000

Die Liebste und ich waren über das verlängerte Wochenende auf dem Willo - dem kleinen Familientreffen der Jesus Freaks. Schön war es, Herzensmenschen zu treffen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Es war eine Zeit zum Auftanken, sie tat sehr gut.

Eine Frage kommt dann immer, wenn man in größeren Menschenmengen unterwegs ist: "Wie geht es dir?" Mal ist es eine Höflichkeitsfloskel, mal ist es ernst gemeint. Und manchmal scheue ich mich vor der Beantwortung dieser Frage. Lügt man nun, weil man ungern ein langes Gespräch vom Zaun brechen möchte oder weil es den Fragenden sowieso nicht interessiert? Am Wochenende schreckte ich meist vor der Frage zurück, wenn sie mir als Floskel gestellt wurde.

Nichtsdestotrotz habe ich gerne mit meinen Herzensmenschen geredet, tiefe Gespräche gehabt, geweint. Und dann gestärkt aus dem Wochenende wieder gekommen. Waren die letzten Tage vor dem Willo doch sehr anstrengend, ist es nun wie ausgewechselt. Seit gestern Mittag macht sich in mir das Gefühl breit, mich ähnlich einer Schlange gehäutet zu haben. Die anstrengende Zeit der letzten Woche sehe ich nun in einem ganz anderen Licht - die Haut war einfach zu klein geworden und das drückte, schmerzte. Nun fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut und auch die Erholung kann weiter gehen.

Danke Jesus, danke Freaks, danke Willo.

Zum Davonrennen

2012-05-14 16:14:31 +0000

Du sitzt in der Bahn, willst die Liebste von der Arbeit abholen, hast Linkin Park auf dem Ohr. Und dann brüllt die Chester ins Ohr: "I wanna run away, never say good bye. I wanna know the truth, instead of wondering why." Und dann siehst du die Wellen der Vergangenheit, wie sie in reißenden Fluten hinter dir her sind. Brausend, schäumend, schwarz, vernichtend. Erinnert ihr euch an die Bilder von den Tsunamis in Japan und Südostasien?

Und du stellst dir die Frage, ob du dich diesen Wellen wirklich stellen willst, obwohl dir zum wegrennen ist. Nun habe ich vor circa einem halben Jahr inne gehalten und laufe den Wellen entgegen, die scheinbar alles zermalmen, was ihnen in den Weg kommt.

An manchen Tagen fürchte ich mich vor meinem eigenen Mut. Manchmal möchte ich mich nur in Sicherheit bringen und von neuem anfangen, wenn sich die Wellen der Vergangenheit verzogen haben. Manchmal.

 

http://www.youtube.com/watch?v=hfnKhVuCHAM

Ein Genießertag

2012-05-03 17:33:15 +0000

Ich habe es gern, wenn ich am Ende eines Tages sagen kann, dass ich ihn genossen habe. Heute war mal wieder ein solcher Tag. Es geht aufwärts und das ist gut so.

Immer wieder staunte ich heute darüber, dass ich Dinge anpacken und tun wollte. So haben wir heute die Einladungskarten für die Hochzeit fertig stellen können. Eine mehr oder weniger spontan beschlossene Sache, gab es doch ein paar Probleme mit der Buchhaltung der Gemeinde.

Eine spontane Änderung im Tagesablauf, so wie sie heute stattfand, war vor ein paar Wochen für mich noch ein Anlass komplett im Chaos zu versinken. Wenn ich nun auf den Weg zurückschaue, den ich bereits hinter mir habe, staune ich ein wenig. Und habe Freudentränen in den Augen, dass ich schon so weit bin.

Auch den Rest werde ich meistern, das sei gewiss. Und gibt es auch anstrengende und weniger gute Tage, nehmen sie doch ab und die guten gewinnen an Anzahl. Eine freudige Entwicklung. Das kann so weiter gehen :D.

Seltsame Zeiten

2012-04-28 09:31:23 +0000

Oder: Wenn Kopf und Gefühle sich nicht einig sind und sich dann doch zusammen finden.

Kennt ihr das, wenn das Hirn sagt: "Es geht weiter, es wird besser" und das Herz oder die Gefühle einem vorgaukeln: "Hmmbmm bbmm grmm hmpfm bmm". Also dass es so bedrückt ist, dass es nicht sprechen kann?

So war es bei mir die letzten Tage - bis zum letzten Blogpost. Dann kam der Kopf und hat das Herz freigeräumt. Die beiden laufen nun wieder gemeinsam. Es fühlt sich toll an.

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