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Die Vergangenheit läuft nicht weg

2012-11-15 19:05:04 +0000

In letzter Zeit schwirren mir viele Gedanken im Kopf rum. Ich habe immer noch einiges an Erinnerungslücken aus meiner Jugendzeit. Soll ich mich dahinter klemmen um diese Erinnerungen wieder zu bekommen? Aktuell werd ichs wohl darauf beruhen lassen und mich (hoffentlich) freuen, wenn Erinnerungen wieder kommen. Meine Verfangenheit läuft mir nicht weg.
Das Bild, das ich von mir und meiner Persönlichkeit habe, ist seit etwas mehr als 10 Jahren nicht mehr aktualisiert worden und daher auch einfach mal falsch. Noch so eine Erkenntnis der letzten Woche(n). Nun möchte ich erst einmal mein jetziges Ich erforschen und kennenlernen. Wie gesagt, die Vergangenheit läuft nicht weg.
Nun hatte ich vorgestern meinen letzten Arbeitstag in der alten Firma. Noch eine Veränderung in diesen veränderungsreichen Jahr. Der Wechsel wird spannend - die letzten Tage waren sehr wehmütig. Es ist schon ein großer Schritt nach über 7 Jahren die Firma zu verlassen. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Ein neuer geht los. Und nun heißt es, nach vorn schauen. Die Vergangenheit läuft nicht weg.

Das Gute am Vergangenen

2012-10-20 16:29:41 +0000

Es war in den Monaten der Krankheit, als ich mit meiner persönlichen Vergangenheit nicht zufrieden war. Ich hab dies nicht getan, bei jenem hätte ich mehr erreichen können, andere hatten jenes, ich aber nicht und das hier ich verpasst. Der Gedanke, viel verpasst zu haben, war recht oft sehr präsent.

Die Liebste und ich sprachen darüber. Oft. Auch kontrovers.

Nun bin ich ja aus der Krankheitsphase raus. Und der Blick ist ein anderer geworden. Weg vom Vergangenen hin zum Jetzt und in die Zukunft. Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern. Aber durch meine Vergangenheit bin ich zu dem geworden, was ich nun bin.

Es war nicht alles rosig, war passiert war. Es war aber auch nicht alles scheiße. Für die Dinge, die ich nicht getan habe, habe ich andere schöne Dinge erlebt. Und die machen mich nun aus, die haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Und das ist auch gut so.

Wie schon gesagt, mein Blick auf mich selbst ist nun ein anderer. Wenn ich nun so auf mein Leben schaue, kann ich sagen, dass ich nun das Leben habe, was ich so viele lange Jahre haben wollte. Ich habe eine liebe Ehefrau, die mich unterstützt und die ich unterstütze. Ich habe einen guten Job und eine schöne Wohnung. Ich habe gute Freunde, die in den schwierigen Zeiten immer für mich da waren. Und ich bin dankbar für das alles. Und nun bin ich auch dankbar für diese ganzen verpassten Sachen in der Vergangenheit, denn sonst wäre ich nun nicht hier, wo ich bin und hätte vermutlich das nicht, was ich nun habe. Ein schönes, zufriedenes Leben.

Guter Weg ist gut

2012-10-12 15:44:43 +0000

Fast zweieinhalb Monate sind nun vergangen, seit dem ich wieder arbeite. Anfang noch mit reduzierter Stundenanzahl, aber nach den Flitterwochen bin ich wieder in meinem alten Vertrag vor der Krankheit unterwegs.

Und ich muss sagen, dass mir das Arbeiten gut tut. Vereinzelt gibt es kurze Phasen, in denen ich etwas bedrückt bin. Ein paar Minuten unter Tränen auf deim heimischen Sofa waren auch dabei. Aber das sind nur kurze Phasen.

Im Gegensatz zu vor ein paar Monaten habe ich erhebliche Fortschritte machen können. Mittlerweile überwiegen die guten Tage und nicht die schlechten. Wenn es mir nicht gut geht, dann erkenne ich das. Und ich kann inzwischen Gegenmaßnahmen einleiten. Ich erkenne schlechte Angewohnheiten bei mir, kann auch die Herkunft herausfinden und sie mir dann abtrainieren.

Alles in allem habe ich wohl einen guten Weg eingeschlagen und werde ihn auch weiter gehen. Tschakka.

Ab in die Röhre

2012-07-24 09:58:25 +0000

In der Zeit in der ich zuhause bin, habe ich nunmehr die Zeit gefunden um mich um meine anderen kleinen Gebrechen zu kümmern. So war ich vor ein paar Wochen ein Orthopäden, um mal meine andauernden Knie- und auch Rückenschmerzen untersuchen zu lassen.

Um ehrlich zu sein, es war schon der zweite Arzt, bei dem ich deswegen war. Beim ersten fühlte ich mich nicht wohl, er fand auch weiter nix. Der jetzige fand bei der ersten Untersuchung direkt heraus, dann mein rechtes Beim um einen halben Zentimeter kürzer ist, als das linke. Eine Einlegesohle für den rechten Schuh war schnell verschrieben.

Nun hatte ich heute eine MRT-Untersuchung. Es hieß für mich also "Ab in die Röhre". Es war für mich ja nun nix neues, hatte ich doch vor ein paar Jahren schonmal ein paar MRTs hinter mir. Das Ergebnis des heutigen MRTs: Ich habe einen angerissenen Miniskus.

Das erklärt die manchmal auftretenden Knieschmerzen. Aber gut, dass nun die Ursache erkannt ist und nun etwas dagegen machen können. Demnächst gibt es also einen weiteren Termin beim Orthopäden und dann schauen wir weiter.

Ach ja, morgen gibts dann Neuigkeiten von der Wiedereingliederung. Stay tuned.

Das Ende ist nah

2012-07-18 13:59:43 +0000

Der heutige Termin beim Neurologen war sehr erfreulich. Haben wir doch einen Plan für meine Wiedereingliederung aufgestellt.
Ich werde ab Montag wieder arbeiten gehen. Zunächst drei Stunden pro Tag. Nach drei Wochen steigern wir dann auf fünf. Und nach den Flitterwochen gehts Vollzeit weiter.
Ich freu mich. Auf Regelmäßigkeit. Aufs Arbeiten. Auf die Kollegen. Und auf die Zeit, die vor mir liegt.
Wenn man bedenkt, dass ich vor ein paar Monaten noch mit Fernsehen überfordert war, ist das echt erstaunlich.
Ich will hier mal ein großes Danke an meinen Gott, die Liebste, meine Gemeinde und meine Freunde los werden. Ohne euch wäre ich untergegangen.

Land in Sicht?

2012-07-15 11:35:20 +0000

So langsam bin ich diese Krankheitsphase echt leid und ich sehne mich nach Normalität.

Gern würde ich die Medikamente endlich los sein und nicht mehr einen Großteil der Abendplanung auf die Einnahme der Tabletten abstimmen müssen. Allerdings werde ich die Medis nicht ohne Absprache mit dem Arzt absetzen. So schlau bin ich ja.

Am Mittwoch habe ich den nächsten Arzttermin. Ich werde dann 4,5 Monate krank geschrieben sein. Wir werden dann (hoffentlich) einen Plan aufstellen, wie ich wieder ins Arbeitsleben finde. Weitere Treffen seitens der Arbeit werden dann folgen.

Ich hoffe, dass es nicht mehr allzu lange dauert, bis ich wieder mit dem Arbeiten anfangen kann. So langsam wird die Zeit zu hause anstrengend und echt zur Belastung. Und das ist ja nicht der Sinn davon, krankgeschrieben zu sein.

Ich will wieder arbeiten gehen - und das am liebsten schon recht bald!

Die nächste Etappe

2012-07-07 16:15:13 +0000

In den letzten Tagen konnte ich einige Weichen für meine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben stellen. Ich hatte ein Gespräch mit meinem Vorgesetzten. Es war ein nettes Gespräch - wir verstehen uns ja auch ganz gut.

Ich werde Mitte dieses Monats zusammen mit dem Neurologen einen Fahrplan aufstellen, wie ich wieder in Richtung Vollzeitarbeit gehen kann. In der Zwischenzeit werden Gespräche geführt, um meinen zukünftigen Einsatzort heraus zu finden.

Es besteht die Möglichkeit, dass ich mich in einer Interagentur unterfinden könnte. Das wäre mir sehr lieb, ist es doch das, worauf ich mich in den letzten Jahren eingeschossen habe.

Meine Wille wieder zu arbeiten erstarkt nun von Tag zu Tag. Ich möchte wieder was tun. Die nächsten Wochen kann ich nun nutzen, um mich in ein für mich neues CMS einzuarbeiten. (Das wird in der Agentur flächendeckend eingesetzt.)

Mitte Juli weiß ich dann mehr - und euch werde ich auch nicht dumm sterben lassen.

We have a LiftOff

2012-07-04 10:23:14 +0000

Am Wochenende stand für mich ja so ein kleiner Test an. Ich wollte mich in einem gesteckten Rahmen testen, wie es denn mit meiner Arbeitsverfassung aussieht. Ich hatte es ja im letzten Post schon gesagt. Es handelte sich um eine Datenmigration für die Jesus Freaks.

Den Freitag Abend verbrachte ich mit ein paar Vorbereitungen - parallel fand sich der Rest des Teams in Berlin ein. Ich arbeitete von zu hause aus. Am Samstag ging es dann richtig los. Datenstrukturen analysieren, den Kaffeeverbrauch hoch treiben und immer schön voran kommen. Es freute mich schon während des Tages zu sehen, dass ich mich nicht übernehmen würde. Die Arbeit machte Spaß - und ich ließ sie dann nach acht Stunden auch Arbeit sein.

Am Sonntag ging es dann noch für ein paar Stunden weiter. Der Kaffeeverbrauch und der Erschöpfungsgrad waren dann am zweiten Tag zwar schon nach der Hälfte der Zeit erreicht, allerdings habe ich mich mit diesem Einsatz nicht übernommen.

Am Sonntag Abend konnte ich mich dann endgültig über diesen Erfolg freuen. An der Stimmung, dass ich mich wieder aufs Arbeiten freue, hat sich nix getan. Der Test war erfolgreich. Die nächsten Schritte in Richtung Arbeitsleben können kommen. *freu*

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