Das Gute am Vergangenen

dadvelopment | 20.10.2012 | Lesedauer: Eine Minute

Es war in den Monaten der Krankheit, als ich mit meiner persönlichen Vergangenheit nicht zufrieden war. Ich hab dies nicht getan, bei jenem hätte ich mehr erreichen können, andere hatten jenes, ich aber nicht und das hier ich verpasst. Der Gedanke, viel verpasst zu haben, war recht oft sehr präsent.

Die Liebste und ich sprachen darüber. Oft. Auch kontrovers.

Nun bin ich ja aus der Krankheitsphase raus. Und der Blick ist ein anderer geworden. Weg vom Vergangenen hin zum Jetzt und in die Zukunft. Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern. Aber durch meine Vergangenheit bin ich zu dem geworden, was ich nun bin.

Es war nicht alles rosig, war passiert war. Es war aber auch nicht alles scheiße. Für die Dinge, die ich nicht getan habe, habe ich andere schöne Dinge erlebt. Und die machen mich nun aus, die haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Und das ist auch gut so.

Wie schon gesagt, mein Blick auf mich selbst ist nun ein anderer. Wenn ich nun so auf mein Leben schaue, kann ich sagen, dass ich nun das Leben habe, was ich so viele lange Jahre haben wollte. Ich habe eine liebe Ehefrau, die mich unterstützt und die ich unterstütze. Ich habe einen guten Job und eine schöne Wohnung. Ich habe gute Freunde, die in den schwierigen Zeiten immer für mich da waren. Und ich bin dankbar für das alles. Und nun bin ich auch dankbar für diese ganzen verpassten Sachen in der Vergangenheit, denn sonst wäre ich nun nicht hier, wo ich bin und hätte vermutlich das nicht, was ich nun habe. Ein schönes, zufriedenes Leben.


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