Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

dadvelopment | 03.06.2012 | Lesedauer: Eine Minute

Immer High Level, immer gut, tolle Laune, schöne Tage - so kann man die letzte Woche zusammenfassen. So insgesamt fühlte ich mich pudelwohl und dachte nur mehr bedingt daran, dass ich ja eigentlich geschwächt bin. Das einzige, was mich des Tags dran erinnerte, war die Einnahme der Medis. Ansonsten war mir sehr gut zumute.

Heute morgen dann fühlte ich schon, dass es kein besonders guter Tag werden würde. Ich kam schwer aus dem Bett und auch sonst war die Laune eher gedrückt. Nach dem Hoch der letzten Tage durfte das nun auch mal so sein. Schon nach dem ersten Kaffee konnte ich sagen: "Heute ist ein komischer Tag." Ein seltsamer Durchhänger, der so nicht zur letzten Woche passt.

Die gedrückte Stimmung hielt auch dann an, als die Liebste zur Arbeit aufbrach und ich mich allein zum Gottesdienst der Jesus Freaks aufmachte. Wusste ich doch um meine Lautstärkeempfindlichkeit ging ich der lauten Musik weitestgehend aus dem Weg. Es war das erste Mal, dass ich während des musikalischen Teils des Gottesdienstes im abgelegenen Teil des Raumes saß, der eindeutig leiser war. Es fühlte sich seltsam an.

In diesem Teil wurde ich etwas ruhiger. Während dieser Zeit fiel mir auf, dass dieser "schlechte Tag" sich um einen wesentlichen Teil von den anderen "schlechten Tagen" unterschied. Hatte ich sonst immer das innerliche Gefühl von Atemnot wie ein Ertrinkender, war es diesmal ein grobes Unwohlfühlen. Um diese Erkenntnis reicher wurde der Tag nun doch zu einem guten.

Mit mir geht es bergauf. Es geht vorwärts. Und die Angst wieder zurückzufallen, zusammen zu brechen ist in weite Entfernung gerückt. Eine sehr freudige Entwicklung.



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