Mut zur Lücke

dadvelopment | 26.05.2012 | Lesedauer: Eine Minute

Manchmal, ja manchmal.. Eigentlich nicht wirklich manchmal, sondern eher oft - da geht es mir nicht schnell genug.

Sei es nun das Hotdog in der Mikrowelle, die Einarbeitung in ein neues Thema oder gar einfach nur meine Gesundung. Das will ich dann sofort und jetzt und gestern. Ungeachtet dessen, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, knabbert in mir drin oft der Wunsch viele Sachen auf Anhieb können zu können oder schon durch gestanden zu haben. Der Weg zum Ziel beschreitet sich für mich oft zu langsam.

Fahre ich deshalb gern mit 200 über die Autobahn? Werde ich deshalb beim Bahn fahren schnell ungeduldig und gereizt? Breche ich deshalb manche Einarbeitungen ab? Weil es mir zu lange dauert? Fragen über Fragen, die eine weitere nach sich ziehen: Wie lernt man Geduld? Ist hier nun die Antwort: durch Warten, in dem man es tut?

Oder ist es eine andere Frage? Die Frage danach, etwas zu verpassen oder aufholen zu müssen. Die Sehnsucht nach vermeintlich Verpasstem. Eine Lücke in der Entwicklung zu sehen, die so schnell wie möglich geschlossen werden soll. Wobei man dennoch weiß, dass es Zeit braucht, bis diese Lücke geschlossen ist. Und dabei die Veränderung nicht sieht, da man nur auf die Lücke fixiert ist.

Und dann sagt dir eine Stimme: Schau nicht auf die Lücke, sondern auf den die Lücke schließenden Teil. Hier wirst du die Veränderung eher sehen. Schließlich hast du Spaß am Wachstum. Freue dich am Wachsen und verharre nicht auf dem Schließen der Lücke.

Das scheint mir ein guter Ansatz zu sein. Runter gebrochen scheint nix anderes zu bedeuten als: Denk positiv. Freue dich am Wachsen. Ändere deinen Blick auf dich und die Situation. Mit erhobenem Kopf lebt es sich leichter.


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