Zum Davonrennen

dadvelopment | 14.05.2012 | Lesedauer: Eine Minute

Du sitzt in der Bahn, willst die Liebste von der Arbeit abholen, hast Linkin Park auf dem Ohr. Und dann brüllt die Chester ins Ohr: "I wanna run away, never say good bye. I wanna know the truth, instead of wondering why." Und dann siehst du die Wellen der Vergangenheit, wie sie in reißenden Fluten hinter dir her sind. Brausend, schäumend, schwarz, vernichtend. Erinnert ihr euch an die Bilder von den Tsunamis in Japan und Südostasien?

Und du stellst dir die Frage, ob du dich diesen Wellen wirklich stellen willst, obwohl dir zum wegrennen ist. Nun habe ich vor circa einem halben Jahr inne gehalten und laufe den Wellen entgegen, die scheinbar alles zermalmen, was ihnen in den Weg kommt.

An manchen Tagen fürchte ich mich vor meinem eigenen Mut. Manchmal möchte ich mich nur in Sicherheit bringen und von neuem anfangen, wenn sich die Wellen der Vergangenheit verzogen haben. Manchmal.

 

http://www.youtube.com/watch?v=hfnKhVuCHAM



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