Level Up

dadvelopment | 26.04.2012 | Lesedauer: Eine Minute

In der Januszeit hatte ich ja schon geschrieben, dass ich zur Zeit sehr mit mir selber zu kämpfen habe. Das Erholen fällt schwer und geht nur sehr langsam. Das geht nun auch schon eine recht lange Weile so. Vor der Beerdigung meiner Oma habe ich bei meinem Bruder auf dem Sofa nachgezählt, dass ich nun schon die achte Woche krank geschrieben bin.

Bis vor kurzem fühlte ich mich wie ein Akku mit Memoryeffekt. Ich war bei 10% stecken geblieben, höher hinaus ging es nicht. Vor ein paar Wochen wurde dann der Memoryeffekt geknackt, der Akku begann weiter zu laden als die 10%. Ein Highlight der letzten Wochen. Ich saugte frische Luft und Kraft in mich auf. Ein großartiges Gefühl, sich befreit zu fühlen. Frei von den Bedrückungen der letzten Jahre, frei von Druck, frei von Selbstvorwürfen. Gestärkt durch Zuversicht, ein Licht am Ende des Tunnels, den Silberstreif am Horizont.

Ich traute mit wieder Dinge zu, saß einige Zeit am Computer. Ein bisschen zuviel wie sich nachher festellen sollte. Es kam zum Einbruch. Glücklicherweise fiel ich dann nicht komplett auf null zurück, es ging mir erholter als zu Beginn der Krankenzeit. Auf diesem Level steh ich nun schon einen Weile. Die Erholung geht weiterhin langsam von statten. Wahrscheinlich durch die Beerdigung meiner Oma bedingt.

Viele Tage sind nun recht mittelmäßig, ich empfinde nur selten Regeneration. Nachwirkungen der Beerdigung - wahrscheinlich. Ich hoffe nun, dass es die nächsten Tage wieder besser wird. Eins steht fest, es wird mir besser gehen. Tief im Inneren weiß ich das. Und wenn ich es vergesse, ist die Liebste da, um mich dran zu erinnern.

Also Credo für die nächsten Tage: Level Up.


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